Grafische Darstellung des Coronavirus
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Gesundheit

Coronavirus-Chronologie 2021

Seit Jänner 2020 beschäftigt SARS-CoV-2 die Welt. Durch die andauernde Pandemie, die sich in der dritten Welle befindet, bietet kaernten.ORF.at weiterhin eine Chronologie zur besseren Übersicht an.

Von einer ersten Schilderung des Lockdowns im chinesischen Wuhan bis zum dritten Lockdown in Österreich im Dezember reichte die Chronologie einer Krise, die Sie hier nachlesen können. Nun schlägt die Welt ein neues Kapitel auf mit mehreren Impfungen, die es schaffen könnten, die Pandemie abzuflachen und hoffentlich bald zu beenden. Dafür wäre eine Durchimpfungsrate von rund 70 Prozent nötig.

Mittlerweile ist die 7-Tage-Inzidenz ein neues Schlüsselwort, hängt von ihr doch ab, ob Maßnahmen gelockert werden können. Als kritisch gilt die Grenze von 50, Österreich liegt derzeit schwankend zwischen 150 und 170. Berechnung der 7-Tage-Inzidenz: Man addiert die Zahl der täglichen Neuinfektionen von sieben Tagen. Das Ergebnis dividiert man durch die Einwohnerzahl und multipliziert mit 100.000.

Anmeldungen zu Tests

Besucher von Angehörigen in Pflegeheimen brauchen ein negatives Antigentestergebnis, bis Sonntag, 17.1. kann man sich unter der Telefonnummer 14844 anmelden und einen Test in den Bezirken machen lassen, ab Montag, 18.1. gilt eine Anmeldung nur noch unter oesterreich-testet.at. Massentestungen sind vorerst keine mehr geplant.

1. Jänner: Viele Menschen haben Familie oder Lebenspartner in Slowenien oder Italien. Die unterschiedlichen Verordnungen wegen der Coronavirus-Pandemie machen ein Treffen sehr schwierig.

2. Jänner: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus beträgt 142, binnen 24 Stunden sterben zwei weitere Personen mit oder an CoV.

Am 5. Jänner starten die Impfungen gegen das Coronavirus auch in Kärnten. Begonnen wird in Alten- und Pflegeheimen. Die Anmeldung für die ab 15. Jänner geplanten Massentests wird in Kärnten ab 8. Jänner über www.oesterreich-testet.at oder telefonisch unter 0800 220 330 möglich sein. Laut ersten Informationen des Landespressedienstes sind insgesamt 260 Testlinien in 72 Kärntner Gemeinden geplant. Getestet werden soll von Freitag, dem 15., bis Sonntag, dem 17. Jänner jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Der Lockdown und die damit verbundenen Regeln hinterlassen auch bei der Seilbahnwirtschaft Spuren. In den Weihnachtsferien kommen weit weniger Skifahrer in die heimische Skigebiete als in anderen Jahren. Das Umsatz-Minus beträgt bis zu 70 Prozent.

3. Jänner: Kärnten ist österreichweit Spitzenreiter bei Coronavirus-Infektionen. Allein in Hermagor gibt es im Dezember hochgerechnet 500 Infizierte.

4. Jänner: Am Dienstag beginnen auch in Kärnten die Impfungen gegen das Coronavirus, zunächst in Altenwohn- und Pflegeheimen. Ärztekammerpräsidentin Petra Preiss kritisiert, dass es keinen österreichweiten Pandemieplan gebe.

Die Pandemie und der damit verbundene Lockdown spiegeln sich in den Arbeitslosenzahlen vom Dezember wider. So sind um 21,2 Prozent mehr Menschen arbeitslos als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonders betroffen ist der Tourismus.

Die Wirtschaftskammer zieht Bilanz über den Export im ersten Halbjahr 2020. Trotz Coronavirus-Pandemie gibt es einen Export-Überschuss, es werden Waren um 288 Millionen Euro mehr ins Ausland geliefert als importiert.

5. Jänner: Das Land meldet neun Todesfälle von Infizierten, das sind wieder deutlich mehr. Binnen 24 Stunden gibt es 194 Neuinfektionen, 137 davon mittels PCR-Test bestätigt, die übrigen mit einem Antigentest. 136 Covid-19-Patienten werden in einem Kärntner Spital behandelt, 13 davon auf einer Intensivstation.

In Kärnten starten die ersten Impfungen gegen das Coronavirus – zunächst wird in vier Alten- und Pflegeheimen geimpft. Rund 8.000 Impfdosen stehen für den Jänner in Kärnten zur Verfügung.

Dass die Länder die weitere Teststrategie festlegen sollen, findet Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) richtig. Geht es nach Kaiser, sollen die vorhandenen Teststraßen um permanente Teststationen ergänzt werden.

6. Jänner: Der Landespressedienst meldet vier neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Binnen 24 Stunden gibt es 80 Neuinfektionen. 136 Infizierte werden in einem Krankenhaus behandelt, 13 davon auf Intensivstationen.

7. Jänner: 284 Neuinfektionen mit kommen dazu. Verantwortlich für die hohe Anzahl seien Nachmeldungen, sagt das Land. Die Impfungen in Altersheimen sollen auf alle Bezirke ausgedehnt werden. Die Arbeitslosigkeit beträgt im Dezember um 21 Prozent mehr als im Dezember 2019.

8. Jänner: Es gibt fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 547 Menschen.

Die Bundesländer bekommen die Verantwortung für die Verimpfung des Coronavirus-Impfstoffes übertragen. Der Bund liefert lediglich die Dosen. Nach den Impfungen in Heimen und im Gesundheitsbereich sollen Personen im Alter über 80 Jahren geimpft werden.

Die neue Variante des Coronavirus B 1.1.7. wird sich wohl früher oder später auch in Österreich verbreiten. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigt an, das Zeitfenster bis zu einer größeren Ausbreitung nutzen wollen. Die Kontrolle in Österreich soll durch mehr Sequenzierungen sowie rigorosere Einschränkungen bei der Einreise aus Großbritannien und Südafrika erfolgen. Ziel sei, die Ausbreitung des neuen Stammes möglichst hinauszuzögern.

9. Jänner: Es gibt einen neuen Todesfall und 201 Neuinfektionen. Die Zahl der Hospitalisierten steigt um eine Person auf 142.

Die Vorbereitungen für die von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) angekündigten freiwilligen Coronavirus-Selbsttests an den Schulen laufen, sagt Kärntens Bildungsdirektor Robert Klinglmair.

Prüfungen in Fahrschulen sind derzeit nicht erlaubt, weil sie als Veranstaltungen angesehen werden. Theorieunterricht ist bis auf Weiteres auch nicht gestattet. Ausnahmen soll es geben, wenn aus beruflichen Gründen ein Lkw- und Busführerschein benötigt wird.

10. Jänner: Mit Eintritts-Tests soll es nach dem Lockdown wieder möglich werden, Kultureinrichtungen oder Veranstaltungen zu besuchen bzw. wieder in Hotels zu übernachten. Die Länder stehen diesen Vorstoß durchwegs positiv gegenüber.

11. Jänner: Es gibt 142 Neuinfektionen, 113 via PCR-Test. Sechs Menschen sterben, die Gesamtzahl der Todesopfer beträgt 556. Die Zahl der Menschen, die in Spitälern behandelt werden müssen, steigt auf 158, 17 davon werden intensivmedizinisch betreut.

In den Landgemeinden dürfte im dritten Lockdown viel mehr illegal gefeiert werden als in der Stadt. Darauf lässt zumindest die Verteilung der Coronavirus-Fallzahlen schließen. Im Bezirk St. Veit beträgt die 7-Tage-Inzidenz 397, in Klagenfurt 147.

12. Jänner: Bei den Coronavirus-Impfungen zeichnet sich in Kärnten eine Trendwende ab: Die Impfwilligkeit der Kärntner steigt von Tag zu Tag. Mehrere tausend Personen über 80 Jahren melden sich für eine Impfung an. In Kärnten würde auch jede Impfdose, die von Wien nach Kärnten komme, so schnell wie möglich verimpft werden, heißt es nach der Regierungssitzung.

Das Land meldet 153 Coronavirus-Neuinfektionen und vier neue Todesfälle. Damit sterben 560 Kärntnerinnen und Kärntner seit Ausbruch der Pandemie mit oder an dem Virus. Aktuell sind 1.446 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

13. Jänner: Es gibt 165 Neuinfektionen aus PCR-Tests, dazu kommen 20 bestätigte Fälle von insgesamt 223 Antigentests, also insgesamt 186 neu Infizierte. 122 hospitalisiert (-14), davon 107 stationär (-10) und 15 intensiv (-4). Es gibt sieben Todesfälle, damit steigt die Zahl auf 567. Insgesamt sind aktuell 1.115 Menschen in Kärnten infiziert, dazu werden noch 357 Personen mit positivem Antigentest gezählt.

Es gibt derzeit in Kärnten keinen Verdachtsfall mit der Mutation B.1.1.7., doch aus drei Bundesländern werden 70 Proben in Wien untersucht. Die WHO ruft wegen der Mutation das Notfallkomitee zusammen, denn es gibt eine weitere Mutation aus Südafrika und eine aus dem Amazonasgebiet. Der Komplexitätsforscher Peter Klimek warnt, dass Maßnahmen rasch auch in Österreich getroffen werden, das Zeitfenster schließt sich. Er rät zu Tests auch für Zuhause und schärfere, regionale Maßnahmen – mehr dazu in CoV-Experte mahnt zu raschen Maßnahmen (neww.ORF.at).

14. Jänner: In Kärnten sterben zwei weitere Personen am oder mit dem Coronavirus, die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 569. Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern geht um 17 auf insgesamt 105 zurück, 13 Personen müssen auf Intensivstationen behandelt werden.

Nach einer Datenbereinigung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) steigt am Donnerstag sowohl die Zahl der Neuinfektionen als auch jene der Genesenen stark an: 1.073 Neuinfektionen (PCR-Tests plus Antigentests) werden verzeichnet, die Zahl der Genesenen steigt um 762 auf insgesamt 21.974. Aktuell gelten 1.424 Personen als infiziert.

Das Land gibt die Impfstrategie bekannt. Die Alters- und Pflegeheime sind bereits einmal durchgeimpft (auf freiwilliger Basis). Es folgen die über 80-Jährigen, die zuhause leben. Die Ältesten werden zuerst verständigt. Dann folgt Gesundheitspersonal in Kontakt mit Covid-Erkrankten und erste niedergelassene Ärzte.

15. Jänner: Der US-Pharmakonzern Pfizer wird vorübergehend die Liefermenge seines gemeinsam mit Biontech entwickelten CoV-Impfstoffes an europäische Länder senken. Grund sei ein Hochfahren der Produktionskapazitäten, die Produktionsanlagen werden ausgebaut, um mehr Impfdosen herzustellen. Das hat vorübergehende Auswirkungen auf die Lieferungen Ende Jänner bis Anfang Februar.

Rund 25.000 über 80-Jährige sind zur Impfung angemeldet, es gibt aber nur 1.800 Dosen Impfstoff. Sobald mehr geliefert wird, werden alle verimpft, sagt das Land.

Derzeit sind 1.296 Menschen mit CoV infiziert, binnen 24 Stunden kommen 107 dazu (PCR und Antigentests). 109 Menschen sind hospitalisiert (+4), davon 98 stationär (+6) und elf intensiv (-2). Neun Menschen versterben, damit steigt die Todeszahl auf 578. 22.200 Menschen gelten als genesen.

16. Jänner: Seit diesem Wochenende werden die ersten 1.800 Personen im Alter über 80 Jahren gegen das Coronavirus geimpft. Insgesamt haben sich jedoch fast 25.000 Über-80-Jährige angemeldet. Sie alle werden geimpft, hieß es von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

127 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldete das Land von Freitag auf Samstag. Das sind wieder mehr Neuinfektionen als am Tag zuvor. Auch die Zahl der Coronavirus-Patienten in den Spitälern ist leicht gestiegen. Drei Menschen starben von Freitag auf Samstag an oder mit dem Coronavirus.

17. Jänner: Der Lockdown wird bis zum 7. Februar verlängert. Danach soll der Handel wieder aufsperren. Gasthäuser, Kaffees und auch Hotels bleiben aber bis Ende Februar zu. Die Schulen in Kärnten öffnen nicht wie geplant am 25. Jänner, sondern erst mit 15. Februar, nach den Semesterferien.

Die Coronaviruszahlen gehen leicht zurück, es gibt 97 Neuinfektionen. Etwas mehr als 1.100 Kärntnerinnen und Kärntner sind momentan mit dem Coronavirus infiziert. 112 Erkrankte werden in den Spitälern behandelt, acht davon auf der Intensivstation. Gesamt gibt es nun 583 Todesfälle. Hoch bleibt die 7-Tage-Inzidenz in Kärnten. Sie liegt bei 172, das ist österreichweit gesehen nach Salzburg (249) der zweithöchste Wert.

18. Jänner: Binnen 24 Stunden gibt es 72 Neuinfektionen, aktuell sind 1.050 Menschen in Kärnten mir SARS-CoV-2 infiziert (PCR und Antigentests). 120 werden in Spitälern behandelt – um acht mehr, davon 112 stationär und acht auf Intensivstationen (gleicher Stand). Fünf weitere Menschen sterben, die Zahl der Toten steigt damit auf 588.

Es gibt Ermittlungen, weil sich angeblich gegen Bezahlung Menschen impfen lassen, die nicht an der Reihe sind, unter anderem werden in einem Altersheim Angehörige geimpft.

19. Jänner: Am Dienstag ist in den Kärntner Krankenhäusern mit den Coronavirus-Impfung begonnen worden.

Es gibt 986 aktuell Infizierte (PCR- und Antigentests), davon sind 107 Neuinfektionen (PCR- und Antigentests). 107 Patienten sind hospitalisiert (-13), davon 98 stationär (-14) und neun intensiv (+1). Acht Menschen sterben von Montag auf Dienstag, die Gesamtzahl beträgt damit 596 Tote.

20. Jänner: 99 Neuinfektionen werden registriert. Die Zahl der an oder mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen steigt um sechs auf 602. 113 Menschen sind in Spitalsbehandlung, um sechs mehr als am Tag davor. Zwölf davon liegen auf Intensivstationen (drei mehr).

21. Jänner: Die Untersuchung von Abwasserproben aus drei Kärntner Kläranlagen auf Coronaviren ergibt einen extrem starken Rückgang der Virenlast. Auch die gefürchtete britische Virus-Mutation wird (noch) nicht nachgewiesen.

23. Jänner: Derzeit sind 1.027 Personen infiziert (PCR- und Antigentests), 139 Neuinfektionen kommen dazu (PCR- und Antigentests). 83 hospitalisiert (-13) – davon 73 stationär (-13) und 10 intensiv (0). Mit 610 bleiben die Todesfälle binnen 24 Stunden gleich.

Eine Reha nach durchgemachter Krankheit ist laut Ärzten sinnvoll, auch wenn die Symptome leicht waren. In Kärnten startet eine Impfplattform, ein genaues Datum gibt es noch nicht. Es wird bekannt, dass es weniger Impfstoff gibt, die weitere Impfung von über 80-Jährigen verzögert sich.

24. Jänner: Alle imfpwilligen Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegheimen sowie Personal haben die erste Teilimpfung erhalten. Viele müssen weiter warten, weil nach Pfizer-Biontech auch AstraZeneca weniger Impfdosen liefern kann.

Von Samstag auf Sonntag gibt es 102 Neuinfektionen, 108 Menschen gelten als gesundet, insgesamt sind 1.020 Menschen noch CoV-positiv. Die Todeszahl steigt auf 611. 81 Menschen sind im Krankenhaus, das sind um zwei weniger binnen 24 Stunden. 72 werden stationär behandelt, neun auf den Intensivstationen.

25. Jänner: Es gibt 85 Neuinfektionen, ein Mensch stirbt, somit erhöht sich die Todeszahl auf 612. 91 Erkrankte sind in stationärer Spitalsbehandlung, um zehn mehr als tags davor, zehn Menschen liegen auf Intensivstationen (plus eins). Geimpft sind in Kärnten 12.622 Personen.

26. Jänner: Es gibt 105 Neuinfektionen und vier neue Todesfälle 989 sind aktiv infiziert, 97 Personen sind im Krankenhaus, davon neun auf einer Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 153.

Erstmals gibt es drei Verdachtsfälle auf die Mutation B.1.1.7. Ein Fall bestätigt sich bislang, eine Frau aus Wolfsberg ist betroffen. Auf die Auswertung der anderen beiden Proben wird gewartet. Künftig wird jedem PCR-Test ein weiterer folgen, um Mutationen zu finden.

27. Jänner: Landeshauptmann Kaiser kritisiert Pharmafirmen und die Verträge der EU, worin es heißt, dass nach Dosen und nicht nach Ampullen abgerechnet wird. Er verlangt die Offenlegung und stellt die Frage, ob die EU über den Tisch gezogen wird.

Es gibt 123 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Toten steigt auf 619. 96 Personen werden im Krankenhaus behandelt, neun davon auf der Intensivstation. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 157.

28. Jänner: 83 Neuinfektionen und 89 Neugenesene. Drei weitere Menschen sterben, die Todeszahl beträgt 622. Hospitalisiert sind 95 (-1), zehn davon in Intensivstationen (+1). Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am höchsten in Spittal (342,7), Hermagor (321,3) und in Villach-Land (222,8). Der aktuelle Altersdurchschnitt der Erkrankten beträgt 50,7 Jahre, in Österreich 45,5 Jahre. Über 570 Erkrankungen gibt es in der Altersgruppe 25 bis 54 (Fälle 20-26. Jänner)
413 Erkrankungen in der Altersgruppe 85 und älter. Bei der Sterblichkeitsrate liegt Kärnten mit 92,37 pro 100.000 Einwohner an zweiter Stelle nach der Steiermark mit 101,7.

29. Jänner: 1.003 aktuell Infizierte (PCR- und Antigentests), 144 Neuinfektionen (PCR- und Antigentests). 90 Menschen sind hospitalisiert (-5), davon 81 stationär (-4) und neun intensiv (-1). Es gibt einen neuen Todesfall, gesamt sind es 623.

30. Jänner: Es gibt 88 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall, die Zahl beträgt 624. 90 Personen sind im Krankenhaus, acht von ihnen werden intensiv behandelt. Die Sieben-Tages-Inzidenz geht auf 130 zurück.

31. Jänner: 94 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle. 87 Erkrankte werden in einem Krankenhaus behandelt, sieben davon auf der Intensivstation.

Zwei weitere Fälle von B.1.1.7, der britischen Virusmutation, werden in Kärnten bestätigt, nun gibt es drei Fälle. Die Ansteckung der beiden letzteren hängt mit beruflichen Kontakten zusammen.

1. Februar: Neben den drei bestätigten Infektionsfällen mit der britischen Mutation B.1.1.7. werden derzeit acht weitere Verdachtsfälle untersucht. 78 Coronavirus-Neuinfektionen, drei weitere Todesfälle. 93 Personen sind stationär in Spitalsbehandlung, ein Plus von sechs Personen, neun von ihnen auf Intensivstationen (plus zwei).
Es gibt 59.200 Anmeldungen zur Impfung.

Es gibt zwölf Teststraßen im ganzen Land, wo man gratis ohne Symptome einen Schnelltest machen kann, Anmeldung erforderlich. Bei Symptomen muss man zuerst 1450 rufen und sich zuweisen lassen.

2. Februar: Der strenge Lockdown wird gelockert, mit 8. Februar sperren Schulen (in Kärnten nach den Semesterferien am 15.2.) Handel und körpernahe Dienstleister wieder auf. Strenge Test- und Hygieneregeln – mehr dazu in Vorsichtige Öffnung mit strengen Regeln (news.ORF.at).

78 Neuinfektionen, 93 hospitalisiert (+6), davon 84 stationär (+4) und neun intensiv (+2), 629 Verstorbene (+3).

2. Februar: 110 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, 865 Personen sind aktuell infiziert, 90 hospitalisiert (-3), davon 81 stationär (-3) und neun intensiv. Sieben Menschen sterben, damit steigt die Zahl der Toten auf 636 Verstorbene.

Sportstätten wollen auch wieder öffnen und sehen sich gerüstet. Die Regierung und Sozialpartner wollen nach Gesprächen die Tests auf 100.000 pro Woche ausweiten.

3. Februar: 130 weitere Neuinfektionen, aktuell 902 infiziert. 86 Personen im Krankenhaus, davon neun auf Intensiv. Drei neue Todesfälle auf 639 Verstorbene. Insgesamt seit März 26.184 Fälle, 24.643 Genesene. 196.613 PCR-Tests, 11.600 Antigentests.

4. Februar: Aktuell 976 Infizierte, 142 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 90 im Krankenhaus, um vier mehr als am Tag davor, davon neun intensiv. Zwei Menschen sterben an oder mit Covid-19, damit steigt die Zahl auf 641.

Angesichts des Auftretens der aggressiveren Virusvariante aus Südafrika in Tirol mahnt Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) zur Vorsicht, nach Tirol sollten nur absolut nötige Fahrten stattfinden. In Osttirol sollen Massentests stattfinden. Unterdessen werden immer mehr Verdachtsfälle der britischen Mutation in Kärnten bekannt.

5. Februar: Trotz der hohen Ansteckungszahlen in einzelnen Bezirken will man in Kärnten mit regionalen Verschärfungen der Maßnahmen noch zuwarten. Wenn es fachlich nötig sein sollte, könne es zu Verschärfungen kommen, so der Sprecher der Landesregierung, Gerd Kurath.

In Kärnten werden 83 Covid-19-Neuinfektionen gemeldet. Drei Menschen sterben an oder mit dem Coronavirus, die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 644. 88 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, davon acht auf einer Intensivstation.

Testmöglichkeiten werden ausgebaut, Apotheken sollen verstärkt gratis testen und bekommen vom Bund zehn Euro pro Test. Auch Betriebe können Tests anbieten. Das Rote Kreuz soll mit mobilen Teams ländliche Regionen versorgen.

6. Februar: Mittels erfolgter Sequenzierungen durch das veterinärmedizinische Untersuchungslabor ILV Kärnten werden 25 weitere bestätigte B.1.1.7-Infektionen in Kärnten nachgewiesen. Damit gibt es gesamt 28 Infizierte mit der „britischen Mutation“ des Coronavirus.

Insgesamt gibt es 114 Corona-Neuinfektionen. 86 Kärntnerinnen und Kärntner werden mit einer Covid-Infektion in Krankenhäusern behandelt, acht davon auf Intensivstationen.

7. Februar: Wegen der bevorstehenden Lockdown-Lockerungen ist der Ansturum auf die Teststationen des Landes groß. Ab Montag bieten auch 32 Kärntner Apotheken kostenlose CoV-Tests an.

Es gibt 115 Coronavirus-Neuinfektionen, zwei Menschen sterben mit oder an dem Virus.

8. Februar: 69 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und ein weiteres Todesopfer. Aktuell gelten 939 Menschen als aktiv infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 136. In den Spitälern setzt sich die langsame Entspannung fort.

10. Februar: Es gibt 124 Neuinfektionen und ein weiteres Todesopfer. Aktuell gelten 968 Menschen in Kärnten als aktiv infiziert. 84 Kärntnerinnen und Kärntner werden mit einer Covid-Infektion in Krankenhäusern behandelt, acht davon auf Intensivstationen.

Ab sofort kann sich die Bevölkerung Oberkärntens für die neu eingerichteten Teststandorte in in Winklern, Oberdrauburg und St. Lorenzen anmelden. Sie sind eine Vorbeugungsmaßnahme gegen die Einschleppung der südafrikanischen Coronavirus-Mutation aus Tirol gedacht.

11. Februar: Der Kärntner Landespressedienst meldet 102 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und zwei weitere Todesfälle. 656 Menschen sterben damit an bzw. mit Covid-19. In den Spitälern werden 86 Erkrankte behandelt, neun von ihnen auf einer Intensivstation. Aktuell gibt es 997 getestete Infizierte in Kärnten.

Der Sieben-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen sinkt seit langem erstmals wieder auf unter 100, nämlich von 105 auf 99.

12. Februar: 127 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und zwei weitere Todesfälle meldet der Landespressedienst. In den Spitälern werden 81 Patienten behandelt, sieben von ihnen auf einer Intensivstation.

Im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage gibt es 105 tägliche Neuinfektionen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 131. Angestrebt wird ein Wert von 50. Der Anteil der positiven Ergebnisse aus der Verdachtsfalltestung ist mit gut 22 Prozent wieder recht hoch.

Ab 20. Februar werden die Mitglieder der Rettungsorganisationen geimpft, sofern es genügend Impfstoff gibt. Laut kommen zuerst Rettungs- und Notfallsanitäter dran. Aber auch Feuerwehrleute sollen nun doch früher geimpft werden.

An die 100 Kärntner Firmen werden ihr Personal selbst testen. Auch der Firma nahestehende Personen, wie Angehörige, Kunden oder Lieferanten, sollen getestet werden. Damit sollen die Teststraßen entlastet werden.

13. Februar: 121 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 975 Menschen in Kärnten offiziell infiziert. 79 Menschen sind in Spitalsbehandlung, um zwei weniger als tags davor, sieben davon brauchen intensivmedizinische Betreuung. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 27.266. 658 Verstorbene werden gezählt.

Die zuerst in Großbritannien entdeckte Mutante B.1.1.7 breitet sich auch in Kärnten immer weiter aus. Insgesamt gibt es 100 bestätigte Fälle und 177 Verdachtsfälle. Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf die südafrikanische oder brasilianische Variante.

15. Februar: 66 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, 955 Menschen aktuell infiziert. 83 in Spitälern, davon sieben auf Intensiv. Ein neuer Todesfall, somit sind 659 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben.

FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann wird positiv auf CoV getestet. Der Verlauf sei bisher leicht, heißt es.

16. Februar: Es gibt 125 Neuinfektionen, 970 Menschen sind aktuell infiziert. Zwei weitere Menschen sterben, damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 661. 75 Menschen sind hospitalisiert, um acht weniger. Davon sechs intensiv.

17. Februar: Es gibt 151 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. Im Bezirk Hermagor beträgt die 7-Tage-Inzidenz 504, es soll nun weitere Maßnahmen geben – mehr dazu in Weitere Maßnahmen für Bezirk Hermagor.

Für Besuche in Spitälern braucht man keinen negativen Schnelltest, das ist Bundesregelung. Es läuft dazu eine Anfrage beim Gesundheitsministerium.

18. Februar: 140 Neuinfektionen werden gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 149. 1.121 Menschen sind aktuell infiziert. Zwei weitere Todesfälle werden verzeichnet, damit steigt die Zahl auf 664 Verstorbene.

Auf der Impfplattform des Landes sind 100.000 Menschen eingetragen – mehr dazu in Richtiges Vormerken auf der Impfplattform.

19. Februar: Es werden 137 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Toten steigt um einen auf 665. 79 Erkrankte werden in Krankenhäusern behandelt, sieben von ihnen auf einer Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 151.

20. Februar: Es gibt 104 Neuinfektionen. Die Zahl der Hospitalisierten sinkt um eine Person auf 78, intensivmedizinisch werden sieben Patienten betreut. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt 1.133, es gibt 665 Todesfälle.

21. Februar: Mit 109 Neuinfektionen gibt es in Kärnten derzeit 1.139 aktuell infizierte Personen. die Todeszahl beträgt 667. Derzeit befinden sich 74 Covid-Patienten im Krankenhaus, sieben davon auf der Intensivstation.

Im Bezirk Spittal an der Drau tritt ein erster Infektionsfall mit der zuerst in Südafrika nachgewiesene CoV-Mutation B.1.351 auf. Die infizierte Frau hat Kontakte nach Tirol.

22. Februar: 300 Soldaten der Spittal Türk-Kaserne werden getestet und nach Hause geschickt, weil es einen positiven Fall gibt. Der junge Mann ist der Sohn der Frau aus Spittal, die sich mit der Südafrika-Variante ansteckte. Nun wartet man auf das Ergebnis der Proben.

Es gibt binnen 24 Stunden 140 Neuinfektionen, die Zahl der Toten steigt um einen weiteren Verstorbenen auf 670.

24. Februar: Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sagt im ORF-„Report“, er sei gegen eine Quarantäne von Hermagor, trotz einer 7-Tage-Inzindenz von 614. Er rechnet damit, dass der Elfpunkteplan wirkt. 80 Prozent der insgesamt 111 Infizierten im Bezirk haben die britische Variante.

Es gibt 149 Neuinfektionen. Nach Angaben des Landespressedienstes auch vier weitere Todesopfer, die Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen steigt auf 674. 89 Personen befinden sich in Spitalsbehandlung, zehn davon auf Intensivstationen.

Insgesamt werden bis Mittwoch 436 Fälle mit britischer und drei mit der erstmals in Südafrika entdeckten Variante in Kärnten nachgewiesen.

26. Februar: In Kärnten gibt es 188 Coronavirus-Neuinfektionen. Nach Angaben des Landespressedienstes gibt es ein weiteres Todesopfer, die Zahl der an oder mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen steigt auf 677. In Spitalsbehandlung befinden sich 87 Personen, um zwei weniger als tags zuvor, zwölf von ihnen liegen auf Intensivstationen.

27. Februar: Der Landespressedienst meldet 226 neue Fälle der britischen Coronavirus-Mutation in Kärnten (Stand 26. Februar). 48,3 Prozent aller Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Kärnten gehen mittlerweile auf Mutationen zurück.

In Kärnten gibt es am Samstag 165 Neuinfektionen. Nach Angaben des Landespressedienstes gibt es darüber hinaus zwei weitere Todesopfer, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind.

28. Februar: 102 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, drei weitere Todesopfer. Die 7-Tage-Inzidenz liegt weiterhin über 170. 87 Coronavirus-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 14 von ihnen auf der Intensivstation.

Die österreichweit mit deutlichem Abstand höchste 7-Tage-Inzidenz verzeichnet weiterhin der Bezirk Hermagor. Sie steigt laut AGES auf bereits 703,4. Hermagor ist von der britischen Mutation des Coronavirus besonders stark betroffenen.

1. März: In Kärnten werden 45 Coronavirus-Neuinfektionen registriert, ein Mensch stirbt an oder mit Covid-19. 96 Patienten müssen stationär behandelt werden (plus neun), 15 (plus 1) brauchen ein Intensivbett. Das Institut für Labordiagnostik und Mikrobiologie am Klinikum Klagenfurt bestätigt 127 neue Fälle der britischen Mutante.

2. März: Nach vier positiven CoV-Fällen im Stellungshaus des Bundesheeres in Klagenfurt sind alle Musterungen vorübergehend ausgesetzt.

Es gibt 185 Neuinfektionen, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 180. Es gibt drei weitere Todesfälle, somit sterben 686 Menschen mit oder an Covid-19. 16 Menschen liegen auf Intensivstationen, 91 sind gesamt in Spitälern.

3. März: 192 Neuinfektionen werden gemeldet, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 187. Es gibt zwei weitere Tote, die Gesamtzahl steigt auf 688. 95 Erkrankte werden stationär behandelt, 17 von ihnen auf der Intensivstation. Auch diese Zahlen steigen seit 21. Februar wieder an.

In Wien wird ab sofort AstraZeneca auch bei über 65-Jährigen geimpft, es gebe gute Daten für Wirksamkeit. Großveranstalter hoffen ebenso wie Gastronomie auf Planungssicherheit.

4. März: Es wird bekannt gegeben, dass der Bezirk Hermagor ab 10. März abgeriegelt wird. Eine Ausreise ist nur noch mit Test oder nach durchlaufener Covid-Erkrankung möglich. Das Land fordert eine Durchimpfung der Menschen im Bezirk Hermagor von Gesundheitsministerium. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 665, was im Tiroler Schwaz möglich sei, müsse auch in Kärnten möglich sein.

Es werden 172 Neuinfektionen gemeldet, damit gelten 1.459 Menschen in Kärnten als infiziert. 96 sind in Krankenhäusern, davon 16 auf der Intensivstation. Es gibt vier neue Todesfälle, die damit auf 692 steigen. Mit Stand Donnerstag wurden insgesamt 973 Fälle der britischen Coronavirus-Mutation B.1.1.7 verzeichnet. Am Donnerstag kommen 124 neue Fälle hinzu. Die Zahl der jemals in Kärnten nachgewiesenen Fälle der Südafrika-Mutation bleibt nach wie vor bei drei.

Die Wahlkommission in Feld am See muss als Kontaktperson 1 in Quarantäne, die neue Bürgermeisterin ist infiziert.

5. März: Die Zahl der bestätigten Fälle mit der britischen Coronavirus-Mutation steigt um 174. Somit gibt es in Kärnten bisher 1.147 bestätigte britische Mutationsfälle. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle mit der Südafrika-Mutation bleibt unverändert bei drei.

Die Belegung der Kärntner Covid-Stationen in den Krankenhäusern ist am Freitag erstmals seit Mitte Jänner wieder dreistellig geworden. 100 Patienten werden in einem Krankenhaus behandelt, 15 von ihnen auf einer Intensivstation.

6. März: Ärzte warnen vor Fettleibigkeit als „paralleler Pandemie“, Adipositas nimmt auch unter Kinder- und Jugendlichen rasant zu. Das Coronavirus und seine Folgen beschleunigen diesen Prozess.

In Hermagor sinkt die 7-Tages-Inzidenz auf knapp 600, ab 9.3. ist ein negativer CoV-Test für das Verlassen des Bezirks nötig.

7. März: Der Tod einer 49 Jahre alten Krankenschwester aus Niederösterreich nach einer Coronavirus-Impfung hat Auswirkungen auf Kärnten. Weil Restbestände der Charge mit der Nummer ABV 5300 nicht mehr verimpft werden, müssen Impfungen kurzfristig abgesagt werden.

In Kärnten werden 101 Neuinfektionen registriert, es gibt 1.431 akut Infizierte. 98 (+2) Menschen sind hospitalisiert, davon 82 stationär (+1) und 16 (+1) auf Intensivstationen. Es gibt 699 Verstorbene (+2).

8. März: Es gibt 48 Neuinfektionen, damit gelten 1.287 Menschen als infiziert. 97 sind hospitalisiert (-1)d davon 80 stationär (-2) und 17 intensiv (+1). Mit einem zusätzlichen Todesfall steigt die Zahl der an oder mit CoV verstorbenen Menschen auf 700.

Auch in Kärnten soll die Empfehlung des Bundes, die Quarantäne-Dauer bei Verdacht auf Coronavirus-Mutationen von zehn auf 14 Tage zu verlängern, im Laufe der Woche umgesetzt werden. Mehrere Bezirke testen Erkrankte bereits auch öfter.

In Kärnten werden derzeit neben dem Gesundheitspersonal auch Beschäftigte an Schulen und elementarpädagogischen Einrichtungen gegen das Coronavirus geimpft. Laut Land Kärnten werden bis Dienstag rund 4.000 Impfungen ausgegeben.

9. März: In der Nacht treten für den Bezirk Hermagor Ausreisebeschränkungen in Kraft. Nur wer einen negativen Test hat oder die Krankheit schon hatte, darf ausreisen. Die hohe 7-Tage-Inzidenz soll damit gesenkt werden. Kritik gibt es an der Regelung, dass die Inzidenz über zehn Tage höchstens 200 betragen darf, bevor gelockert wird. Landeshauptmann Kaiser hält diese Regelung nicht für umsetzbar, wenn mehrere Regionen betroffen sind.

Es gibt 215 Neuinfektionen, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 188. Die Zahl der Toten steigt um zwei auf 702. Etwa auf dem selben Niveau bleibt die Zahl der CoV-Patienten mit 99, 15 davon auf der Intensivstation.

10. März: Binnen 24 Stunden gibt es 179 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz für Kärnten liegt bei 186, im Bezirk Hermagor 559,4.

11. März: Der erste Fall einer nigerianischen Mutante wird in Kärnten entdeckt. Die betroffene Frau ist Reiserückkehreerin von Afrika und wieder gesund. Diese Variante wird nicht als gefährlich eingestuft. Die vorherrschende ist die britische Variante.

Es werden 175 Neuinfektionen registriert. Mit zwei weiteren Todesfällen steigt die Zahl der Toten auf 707. Insgesamt 91 Menschen sind in stationärer Spitalsbehandlung, 15 davon auf Intensivstationen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 188,7, im abgeriegelten Bezirk Hermagor auf 487,4. Mehr als zwei Drittel der Neuinfizierten hat Krankheitssymptome.

In einem Altersheim in Kirchbach (Bezirk Hermagor) sind zehn Personen an Covid-19 erkrankt, vier davon sind bereits geimpft. Die Verläufe sind leicht.

In Kärnten haben 63.000 Personen eine Coronavirus-Impfung, mehr als 18.000 von ihnen bereits beide Teilimpfungen. Dieses Wochenende werden weitere 5.200 erste Teilimpfungen durchgeführt. Immunisiert werden über 80-Jährige, Personal im Gesundheitsbereich und in der Mobilen Pflege sowie über 45-Jährige, die in Schulen und im elementarpädagogischen Bereich arbeiten.

12. März: Es gibt 199 Neuinfektionen und vier weitere Todesfälle, die auf 711 steigen. 92 Erkrankte müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, 17 von ihnen auf einer Intensivstation.

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 192. Im Bezirk Hermagor, für den Ausreisetests gelten, steigt sie von 487,4 auf 504. Insgesamt gelten 1.528 Kärntner als infiziert.

13. März: Vier Menschen sterben an oder mit CoV. Die Gesamtzahl der Todesopfer steigt auf 715. Es gibt 202 Coronavirus-Neuinfektionen. 90 Menschen befinden sich in stationärer Spitalsbehandlung, 16 davon auf Intensivstationen.

14. März: 129 Neuinfektionen werden gemeldet, dazu ein weiters Todesopfer. Die Gesamtzahl jener Menschen, die mit oder an CoV gestorben sind, steigt auf 716. 96 Menschen müssen in Spitälern behandelt werden, um sechs mehr als am Tag davor. 16 Patienten brauchen intensivmedizinische Betreuung.

Das AGES-Dashboard vermeldet für Hermagor einen Wert bei der 7-Tage-Indzidenz von 282,5.

15. März: Es gibt 1.440 aktuell Infizierte und 94 Neuinfektionen, 101 Menschen sind hospitalisiert (+5) – davon 85 stationär (+5) und 16 intensiv (0). Ein Verstorbener wird gemeldet, damit steigt die Todeszahl auf 717.

16. März: 101 Neuinfektionen, zwei weitere Todesfälle. Die Zahl der Toten steigt auf 719. 104 Patienten (+3) sind in Krankenhäusern, 17 auf der Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt von 213 auf 192. 77.560 Menschen in Kärnten sind bereits geimpft, davon 23.262 mit beiden Teilimpfungen.

17. März: Es gibt 132 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und vier neue Todesfälle. Die Ausreisekontrollen für den Bezirk Hermagor werden auf Stichproben umgestellt. Ab kommenden Montag dürfen dann auch die Schüler wieder ungehindert in die Schulen außerhalb des Bezirks.

18. März: Es werden 192 Neuinfektionen gemeldet sowie drei weitere Todesfälle. Die Zahl der insgesamt in Kärnten Verstorbenen beträgt damit 726. Aktuell müssen 100 Covid-Patienten in den Kärntner Spitälern behandelt werden, davon 16 auf Intensivstationen.

19. März: Land und Ärztekammer einigen sich nach langem Ringen auf einen Vertrag zum Impfen. Etwa 270 Hausärzte nehmen Impfungen in den Ordinationen vor. Jeder soll sich bei seinem Hausarzt melden, Hochrisikopatienten und Ältere haben Vorrang.

Die Ortschaft Zlan in Stockenboi wird am 20.3. abgeriegelt. In der Ortschaft treten 19 positive Coronavirus-Fälle auf, die 7-Tage-Inzidenz schnellt damit auf über 1.000. Es werden 163 neue Coronavirus-Infektionen verzeichnet, 91 Menschen sind im Krankenhaus, 18 (+2) befinden sich auf einer Intensivstation. Zwei weitere Personen sterben.

20. März: 216 Neuinfektionen werden gemeldet. 90 Patienten werden derzeit im Spital behandelt, 17 davon auf der Intensivstation, zwei weitere Menschen sterben. Die Zahl der Toten steigt damit auf 730.

21. März: Es gibt 106 Neuinfektionen, drei weitere Menschen sterben. Im Krankenhaus behandelt werden 89 Betroffene, 19 davon auf der Intensivstation.

Die Ortschaft Zlan bei Stockenboi ist für diese Woche unter Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1.500, der Ort hat 400 Einwohner, 19 sind infiziert.

22. März: 1.448 Menschen sind aktuell infiziert, es gibt 87 Neuinfektionen. 94 sind hospitalisiert (+5), davon 74 stationär (+4) und 20 intensiv (+1). Die Zahl der verstorbenen bleibt mit 733 gleich.

In der Gemeinde Stockenboi ist neben Zlan auch der Ort Hochegg unter Quarantäne.

23.3: Der Gipfel zwischen Bundesregierung und Ländern bringt keine neuen Maßnahmen. In Kärnten bleibt alles wie gehabt, derzeit ist auch eine Verlängerung der Osterferien nicht geplant. Regionale Maßnahmen bleiben möglich und hängen von der Inzidenz und der Krankenhausbelegung ab.

Klagenfurt richtet Hotline für alle Fragen rund um Quarantäne-Bescheide ein: 0463 / 537-4679 oder per E-Mail bescheid.epidemie@klagenfurt.at. Die
Bescheide-Hotline ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr erreichbar.

24. März: 1.469 aktuell Infizierte, 148 Neuinfektionen, 90 Menschen hospitalisiert (+1), davon 15 intensiv (-1). Zwei Menschen versterben, die Zahl der Toten steigt damit auf 735. In Kärnten steigt die Inzidenz auf 201.

25. März: 120 Neuinfektionen, 1.493 Menschen sind aktuell infiziert. 92 Menschen sind hospitalisiert, davon 16 auf Intensivstationen. Ein neuer Todesfall erhöht die Zahl der Toten auf 736.

Zu Ostern wird verstärkt kontrolliert, die Ausreisekontrollen in Hochegg und Zlan enden in der Nacht zum 27.3.

26. März: 180 Neuinfektionen, 87 hospitalisiert (-5) – davon 14 intensiv (-2). Ein weiterer Verstorbener erhöht die Zahl der Toten auf 737.

27. März: 184 Neuinfektionen, 79 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, 17 davon befinden sich auf der Intensivstation. Zwei weitere Menschen sterben.

In Kärnten wird die 100.000. Impfdosis verabreicht. Damit sind 13 Prozent der Bevölkerung bereits einmal geimpft. Nach Ostern sollen fünf fixe Impfstationen in Betrieb gehen, heißt es vom Land.

28. März: In Kärnten gibt es einen neuen Todesfall, damit sterben bisher 740 Menschen an oder mit Covid-19. Außerdem werden 151 Neuinfektionen bestätigt. Die Zahl der Hospitalisierten steigt um fünf auf 84, intensivmedizinisch betreut werden 17 Patienten. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt 1.546.

29. März: Die Gemeinden Glanegg, St. Urban, Steindorf und die Stadt Feldkirchen haben im Bezirk Feldkirchen hohe Inzidenzen. Ausreisekontrollen sind nicht geplant, es soll aber mehr Testmöglichkeiten und auch Kontrollen geben.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Kärnten auf 198,8. Es gibt 97 Neuinfektionen, drei weitere Personen sterben. 84 Covid-Patienten werden in in Spitälern behandelt, 17 davon auf Intensivstationen.

30. März: Es gibt 152 Neuinfektionen, damit sind 1.480 Menschen aktuell infiziert. Ein weiterer Mensch stirbt (Gesamt 744). 84 sind hospitalisiert, 16 davon auf Intensivstationen.

Es gibt ab 7.4. eine neue Teststraße in Bleiburg für die Gemeinden Bleiburg, Neuhaus, Globasnitz und Feistritz ob Bleiburg. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr im ehemaligen Postamt in Bleiburg. Anmeldung unter Kärnten testet.

31. März: Es gibt 202 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Zwei weitere Personen sind an oder mit Covid-19 gestorben, insgesamt waren es damit 746. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 194. Die Zahl der Coronavirus-Patienten in den Krankenhäusern sinkt von 84 auf 79, 13 Personen liegen auf der Intensivstation.

1. April: Es werden 199 Coronavirus-Neuinfektionen gemeldet. Eine weitere Person stirbt an oder mit Covid19. Die Zahl der Intensivpatienten sinkt auf zehn, der Höchststand im März sind 19 Personen. Insgesamt wurden 83 Coronavirus-Patienten stationär betreut. Die 7-Tage-Inzidenz steigt von 193 auf 208.

Ab sofort ist ein Coronavirus-Testbus unterwegs.

2. April: 174 neue Coronavirus-Infektionen, zwei weitere Tote. 82 Covid-19 Patienten sind in Kärntner Spitälern, elf müssen intensivmedizinisch behandelt werden.

3. April: 191 Neuinfektionen, 14 Coronavirus-Patienten sind auf einer Intensivstation, um drei mehr als am Tag zuvor. Insgesamt werden 83 Erkrankte in Spitälern behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt konstant bei 206.

4. April: 181 Neuinfektionen, aktuell gibt es 1.676 Infizierte. 82 Menschen sind im Krankenhaus, 13 auf Intensiv. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 211.

5. April: 1.624 Menschen sind aktuell infiziert, binnen 24 Stunden gibt es 125 Neuinfektionen. 77 Menschen liegen im Krankenhaus (um 18 mehr) davon 13 auf Intensiv. Eine weitere Person ist gestorben, damit steigt die Zahl der Toten auf 750.

6. April: 133 Neuinfektionen, 1.757 Menschen sind in Kärnten infiziert. 95 Menschen sind im Krankenhaus (+5), davon 13 auf Intensiv.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Gemeinde Bad St. Leonhard steigt auf über 900. Eine Abriegelung ist vorerst nicht geplant, heißt es vom Bezirkshauptmann. Die Menschen seien informiert, außerdem sei es eine Pendlergemeinde, die man nicht einfach abriegeln könne. Der Bezirk mit der höchsten Inzidenz ist nach wie vor Feldkirchen.

8. April: 164 Neuinfektionen, 87 Menschen müssen im Krankenhaus stationär behandelt werden, davon befinden sich 15 auf Intensivstationen. Zwei weitere Menschen sterben, damit steigt die Zahl der Toten auf 755. Derzeit gelten 1.648 Menschen als offiziell infiziert.

In Bad St. Leonhard steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 1.150, es wird stärker getestet und die Lage beobachtet, eine Abriegelung ist derzeit nicht geplant. Die Gemeinde hat 4.300 Einwohner, in den letzten sieben Tagen werden 50 Neuinfektionen gezählt. Ob es bei einer Palmweihe mit hunderten Teilnehmern zu Ansteckungen kommt, steht erst in einigen Tagen fest.

9. April: Es gibt 255 Neuinfektionen, 94 Patienten werden in den Krankenhäusern behandelt, um sieben mehr als am Tag davor, 16 davon müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Zwei weitere Menschen sterben.

Es zeigt sich, dass Patienten, die lange Zeit intubiert und im künstlichen Tiefschlaf auf Intensivstationen behandelt werden und überleben, oft lange an den Folgen leiden. Bekannt ist der Delir, ein verwirrter Geisestzustand, der Tage oder Wochen anhalten kann und durch die vielen Medikamente ausgelöst werden kann. Viele brauchen lange, um ins Leben zurückzufinden.

11. April: Rund 100.000 Menschen sind in Kärnten geimpft. Weil mehrere Menschen mit gefälschten Impftickets zu den Impfzentren kommen und für Wirbel sorgen, wird es Securitypersonal und Polizeipräsenz an den Impfzentren geben.

Man kann sich nun auch auf eine Impfwarteliste setzen lassen. Aber nur, wenn man eine Impfeinladung bekommt.

12. April : Es gibt 121 Neuinfektionen und insgesamt 1.581 Infizierte. 92 Menschen sind hospitalisiert (-1) davon 13 intensiv (-1). Die Zahl der Toten bleibt mit 760 gleich.

13. April: 157 Neuinfektionen, 83 Menschen hospitalisiert (-9) – davon 70 stationär (-9) und 13 intensiv (0). Ein weiterer Mensch stirbt.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Sein Nachfolger wird der praktische Arzt Wolfgang Mückstein.

Intensivkoordinator Rudolf Likar fordert vom Bund Vorgaben für eine einheitliche Zählweise bei der Belegung von Cvid-Intensivbetten. Intensivpatienten, deren Virusbelastung soweit gesunken ist, dass sie nicht mehr ansteckend sind, werden nicht mehr als Covid-Fälle gezählt.

14. April: Es gibt 1.630 aktuell Infizierte, 213 Neuinfektionen, 87 Menschen sind in Spitäler (+4), davon 14 auf Intensiv (+1). Vier weitere Menschen sterben, damit steigt die Zahl der Toten auf 765.

15. April: Es wird eine Millionen Dosen Biontech/Pizer für Österreich geben, die aus einer geplanten Lieferung im Herbst vorgezogen werden. Damit hofft man, mit dem Impfen schneller zu sein.

Derzeit sind 1.658 Menschen aktuell infiziert, 155 Neuinfektionen kommen binnen 24 Stunden dazu. 84 Patienten sind in Spitälern, davon 15 auf Intensiv. Drei weitere Tote erhöhen die Zahl der Verstorbene auf 768.

16. April: Es gibt 1.688 aktuell Infizierte, 184 Neuinfektionen, unverändert sind 84 Menschen in Spitälern, davon 15 auf Intensiv . Zwei weitere Menschen sterben, damit steigt die Zahl der Toten auf 770. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 210.

17. April: In Kärnten gibt es 169 Neuinfektionen. 83 Menschen sind im Krankenhaus, davon 15 auf der Intensivstation. Es gibt vier weitere Todesopfer.

Ein neues Sicherheits- und Leitkonzept soll vermeiden, dass sich an den Impfstationen des Landes Menschen mit gefälschten Impftickets oder ohne konkreten Termin Zugang verschaffen.

18. April: In Kärnten werden 148 Neuinfektionen gemeldet. 81 Menschen befinden sich im Krankenhaus, davon zwölf auf der Intensivstation. Es gibt zwei weitere Todesopfer.

19. April: 1.528 Menschen sind aktuell infiziert, 94 Neuinfektionen werden gemeldet. 82 Menschen sind hospitalisiert (+1), davon 65 stationär (-4) und 17 intensiv (+5). Die Zahl der Verstorbenen bleibt mit 776 gleich.

20. April: Die Zahl der Toten steigt um zwei auf 778, es gibt derzeit 1.525 aktuell Infizierte, 171 Neuinfektionen. 77 Personen sind hospitalisiert (-5), davon 59 stationär (-6) und 18 intensiv (+1)

In einer Völkermarkter Volksschule gibt es eine Covid-Cluster, die Schule bleibt vorerst gesperrt. 13 Kinder und eine Lehrerin sind betroffen.

21. April: Mit 19 Covid-Patienten auf einer Intensivstation ist der höchste Wert im April erreicht. 60 Erkrankte werden auf einer Normalstation behandelt. Es gibt drei weitere Todesfälle, die Zahl der Toten setiegt damit auf 781. Es gibt 147 neue Infektionen, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 190.

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