Servus, Srecno, Ciao

Düstere Ausflugsziele im Alpen-Adria-Raum

Die beiden Kärntner Georg Lux und Helmuth Weichselbraun stellen in ihrem aktuellen Buch – nach verlassenen Orten und vergessenen Paradiesen – nun schaurig-schöne, „dunkle“ Ausflugsziele im Alpen-Adria-Raum vor. Ein verlassenes Dorf und ein sagenumwobener Wasserfall im Raccolanatal sind nur ein Beispiel dafür.

Eisenbett steht mitten in Ruine eines Wohnhauses in verlassenem Ort Saletto im Raccolanatal

Rosa Zwiebel: Delikater Schatz des Val Cosa

Wenn Sie gerne italienische Rezepte nachkochen ist Ihnen bestimmt schon die rote Zwiebel aus Tropea in Kalabrien untergekommen. Im Friaul gilt die „cipolla rosa“ aus dem Val Cosa in der Provinz Pordenone als Delikatesse. Ende August ist ihr und anderen Köstlichkeiten aus dem Gemüsegarten ein eigenes Fest gewidmet.

rosa Zwiebel aus Val Cosa

Vielfalt im botanischen Garten Arboretum

Der botanische Garten Arboretum in der kleinen Ortschaft Volčji Potok, was soviel bedeutet wie Wolfsbach, ist der meist besuchte Park in Slowenien. Die Besucher aus dem Alpen-Adria-Raum und darüber hinaus sind oft erstaunt, wie weitläufig der Park ist und welche Pflanzenvielfalt er zu bieten hat.

Tor mit Blick ins Arboretum

Altes Wagnerhandwerk in Radomlje

Als auf den Straßen noch Pferdefuhrwerke unterwegs waren, hatten die Wagner viel zu tun. Heute beherrschen nur noch wenige diese Arbeit. Einer von ihnen ist der 88-jährige Janez Pergar, der heute noch immer einige Aufträge abarbeitet.

Janez Pergar in seiner alten Wagnerwerkstatt

Triestiner baden am liebsten getrennt

In Triest gibt es eine alte Badeanstalt, wo Männer und Frauen noch heute in getrennten Bereichen baden. Die meisten Besucher sehen darin Vorteile. In diesem Bad versehen auch Rettungsschwimmer auf vier Pfoten ihren Dienst. Badefreunde stoßen in Triest außerdem auf Kuriositäten wie Mäuseohren und einen grünen Delfin.

An der felsige Küste in Barcola  liegen ein Mann und eine Frau auf zwei Felsen in der Sonne

Sternschnuppenregen in der „Notte di San Lorenzo“

Auch in der Region Friaul Julisch Venetien ist es Brauch, in der „Notte di San Lorenzo“ auf „Sternenschau“ zu gehen. Das ganze Jahr über kann man dies das ganze Jahr über bei einem Besuch in einer der größten Sternwarten samt Planetarium in Farra d’Isonzo bei Görz.

Sternwarte in Farra D’Isonzo außen

Schönheitswettbewerb für Ziegen

In den Wäldern von Svetvinčenat in Istrien ist einer Legende nach noch heute ein mysteriöser Ritter, der nie sein Gesicht zeigt, zugegen. Bekannt ist der Ort auch für einen traditionellen Schönheitswettbewerb für Ziegen.

Mehrere Ziegen stehen auf Weide in Istrien

Aussichtspunkt voller Geschichte

Wegen seiner strategischen Lage wurden der Hügel und die Festung von Osoppo im Laufe der Jahrhunderte auch als Beobachtungsposten benutzt. Heute kann man bei einem Rundgang durch das archäologischen Freilichtmuseum Näheres über die historischen Hintergründe erfahren.

Festung von Osoppo aus der Vogelperspektive