Mikroskopische Ansicht des Corona-Virus SARS-CoV-2, National Institutes of Health (27.2.2020)
HANDOUT / AFP / picturedesk.com
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Gesundheit

CoV: Chronologie einer Krise

Die Coronavirus-Krise hat in Österreich im März begonnen, auch in Kärnten galten Ausgangsbeschränkungen. Lokale, Geschäfte und Schulen waren geschlossen. Im Mai begann eine stufenweise Lockerung bis hin zur fast vollständigen Virusfreiheit. Hier können sie die letzten Wochen nachlesen.

29. Jänner: Ein Osttiroler, der für einen Anlagenbauer arbeitet, schildert dem ORF Kärnten per Telefon aus China, dass er mit Kollegen aus fünf Nationen in der Provinz rund um Wuhan festsitzt. Von einer Minute auf die andere steht alles unter Quarantäne. In Österreich ist das neue Virus noch kein Thema. In China gibt es zu diesem Zeitpunkt schon 1.000 Tote.

Villacher Fasching auf dem Hauptplatz
ORF/Petra Haas
Faschingssamstag 2020 in Villach

22. Februar: In Villach feiern tausende Menschen Fasching, zahlreiche Gruppen und Gäste aus Italien sind dabei. Wirkliche Sorgen macht sich niemand. Es gibt in Norditalien rund 130 Krankheitsfälle, keinen davon in Friaul Julisch-Venetien.

23. Februar: Lokalaugenschein des ORF in Tarvis, dem nächsten Grenzort in Italien, nur 20 Autobahnminuten von Villach entfernt und beliebtes Ziel für Einkäufe und zum Essen gehen. Die Kärntner Gäste im Ort zeigen sich nicht besorgt. Obwohl es Montag ist, an dem in Italien Geschäfte geschlossen haben, sind einige auf den Straßen des Städtchens unterwegs. Noch halten die meisten die Besorgnis vor dem Virus für übertrieben, obwohl es in Italien sprunghafte Anstiege der Erkrankten gibt. Der Apotheker in Tarvis berichtet von Anrufern, die nach Schutzmasken fragen. Der Karneval in Venedig wird vorzeitig beendet.

Leerer Parkplatz beim Tarviser Markt
ORF
Tarvis beginnt die Gesundheitskrise zu spüren

24. Februar: Die Grenzorte in Kärnten zeigen sich nun doch besorgt, da auch im Friaul der Notstand ausgerufen wird. Aber noch macht man sich Sorgen der anderen Art wie etwa, was mit dem Großbordell in Hohenthurn geschehen soll, in das immerhin an guten Wochenenden 500 Italiener kommen. Der Bezirkshauptmann meint, Maßnahmen wie Absagen von Veranstaltungen kann es nicht geben, das gibt das Gesetz nicht her. Allerdings werden erste offizielle Besuche in Italien verschoben. Im Friaul tagt der Krisenstab.

25. Februar: Erste Hamsterkäufe treten auf, vor allem Konserven, Nudeln und WC-Papier sind gefragt. Die Landesregierung versichert, dass man gerüstet sei, man habe 30 Intensivbetten und könne mehr schaffen. Noch hofft man, eine Pandemie zu verhindern. 78.000 Menschen sind weltweit offiziell erkrankt. Von 19 Verdachtsfällen in Kärnten hat sich keiner bestätigt. Die Züge fahren noch über die Grenzen, es wird über erste Maßnahmen für den Notfall gesprochen. Aber noch gibt es keine Reisewarnung für Friaul. Dennoch werden Schulfahrten ins Nachbarland abgesagt. Der KAC sollte in Bozen spielen.

Hamsterkäufe: Leere Regale im Supermarkt
ORF
Erste Welle von Hamsterkäufen, noch verhalten

1. März: In Kärnten gibt es 81 Verdachtsfälle, einige der Betroffenen waren beim Karneval in Venedig. Aus Friaul Julisch-Venetien werden fünf Krankheitsfälle von Covid-19 gemeldet, darunter vier Uni-Professoren, die einander getroffen haben.

5. März: In Kärnten gibt es den ersten bestätigten Fall von Covid-19, eine 28-jährige Völkermarkterin. Die Frau wird zuhause unter Quarantäne gestellt. Sie ist Ende März auch die erste, die wieder gesund wird.

10. März: An der Grenze zu Italien auf der Südautobahn wird erstmals Fieber gemessen. Das GTI-Treffen im Mai wird abgesagt, Universitäten stellen auf virtuelle Lehrveranstaltungen um.

13. März: Maßnahmen der Bundesregierung werden vorgestellt, Schulschließungen angekündigt. Lokale dürfen noch bis nachmittags offen halten. Die Kärntner stürmen die Geschäfte und diesmal ernsthaft. Viele Regale sind leer, frische Lebensmittel wie Milch gehen aus. Die großen Konzerne Rewe und Spar sagen, die Lager seien voll, es komme aber aufgrund der großen Nachfrage zu Verzögerungen in der Auslieferung. Heute weiß man, dass sich die Supermarkt- und Diskonterketten bereits Wochen zuvor vorbereitet haben, als offiziell noch keine Rede von einer Krise war. Es wird zu Kündigungen und Kurzarbeit kommen, auch die Kultur wird von den Schließungen von Bühnen und Theatern hart getroffen.

Sperre nach Quarantäne von Heiligenblut wird geöffnet
ORF/Christof Glantschnig
Heiligenblut wird unter Quarantäne gestellt

14. März: Nach zwei positiven Covid-19-Fällen mit diversen Kontakten wird Heiligenblut unter Quarantäne gestellt. Urlauber aus dem Ausland dürfen noch ausreisen, Einheimische und Urlauber aus Österreich müssen bleiben. Die Gemeinde kritisiert, dass man keine Vorwarnung bekommen hat. Letztendlich stellt sich heraus, dass es bei zwei Erkrankten blieb, am 29. März wird die Quarantäne aufgehoben. Erste Magistrate und Gemeindeämter werden für Parteienverkehr geschlossen. Insgesamt gibt es in Kärnten sechs bestätigte Covic-19-Erkrankte.

15. März: Es gibt acht Erkrankte, mehrere waren zuvor in Tirol. Die Bundesregierung kündigt an, dass Lokale nun ganz schließen müssen. Spiel- und Sportplätze werden geschlossen. Die Ausgangsbeschränkungen werden verschärft. In den Spitälern gelten Besuchsverbote, für Coronavirusverdächtige gibt es eigene Eingänge. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) appelliert an die Eigenverantwortung: „Die Lage ist todernst“.

16. März: Das Bundesheer springt an den Grenzen und in Warenlagern der Supermärkte ein. Es zeigt sich, dass nur wenig Bedarf an Kinderbetreuung in Schulen herrscht. Während sich das Gesundheitssystem vorbereitet, steht die Wirtschaft größtenteils bereits still. Noch hofft die Regierung, dass man die Maßnahmen nach Ostern wieder lockern kann. Es bilden sich erste Nachbarschaftsinitiativen, die für ältere Personen Wege erledigen und Lebensmittel kaufen. Das Land richtet die erste eigene Infohotline ein. Der Flughafen Klagenfurt geht in Notbetrieb, es kommen keine Flüge mehr an oder starten.

Assistenzeinsatz an der Grenze
ORF/Marco Mursteiner
Bundesheer, Polizei und Gesundheitsbehörden arbeiten an den Grenzen zusammen

17. März: Die Kaserne in Bleiburg wird wegen Verdachtsfällen geschlossen, später wird klar, dass niemand erkrankt ist. Nun werden auch die Grenzen zu Slowenien teilweise geschlossen. Offene Grenzübergänge werden kontrolliert, es gibt Fieberchecks. Ämter stellen auf elektronischen Kontakt mit Bürgern um. Kärntner werden aus dem Ausland heimgeholt, da sie selbst keine Flüge mehr bekommen.

18. März: Erste Festnahmen wegen Missachten der Ausgangsbeschränkung, es handelt sich um uneinsichtige Betrunkene. Es gibt immer mehr Betrugsfälle, vor allem verbunden mit Homeoffice. Gastwirte und Bauwirtschaft werden von den Maßnahmen schwer getroffen. Währenddessen sucht man nach Ärzten, die freiwillig einspringen, auch solche, die bereits in Pension sind.

19. März: In Kärnten gibt es 50 Infektionsfälle, ein Bankmitarbeiter ist infiziert.

20. März: Das Land initiiert eine Plattform für heimische Händler, damit sie ihre Waren online verkaufen können. Supermärkte und Apotheken installieren Plexiglasscheiben, um Mitarbeiter besser vor Infektionen zu schützen. Krankenhäuser teilen ihre Aufgaben auf, einige kümmern sich nur noch um Coronavirusfälle, nicht dringende Operationen werden verschoben. Erste Probleme bei der 24-Stunden-Betreuung, das Pflegekräfte nicht mehr einreisen können. Erste Krankheitsfälle in Spitälern unter Ärzten und Pflegern. Mehre Mitarbeiter in Krankenhäusern sind infiziert und befinden sich, ebenso wie ihre näheren Kollegen, im Heimquarantäne. Ein Fall im Villacher LKH hatte Kontakt mit der ersten Erkrankten, andere Fälle lassen sich auf Aufenthalte in Tirol zurückführen.

21. März: Erstes Covid-19-Todesopfer in Kärnten. Ein 65 Jahre alter Mann mit schweren Vorerkrankungen stirbt im Klinikum Klagenfurt. Insgesamt sind 130 Menschen in Kärnten infiziert, österreichweit gibt es 3.967 Fälle. Immer noch fahren Kärntner nach Slowenien, um Zigaretten zu kaufen. Ihnen drohen 14 Tage Quarantäne bei der Rückreise. Der Bund öffnet für Bauern einen Härtefallfonds für Bauern. Die Landesregierung appelliert, die Beschränkungen einzuhalten, sonst müsse man sie verschärfen. Das Kärntner Institut für Lebensmitteluntersuchung, Veterinärmedizin und Umwelt des Landes Kärnten (ILV-Labor) ist vom Bund akkreditiert, Tests auszuwerten. Bisher wird nur im Klinikum Klagenfurt ausgewertet. Visitenteams versorgen Menschen in Heimquarantäne.

Abstriche werden vorbereitet
ORF
Tests sollen massiv verstärkt werden

23. März: ÖBB reduzieren Reiseverkehr auf ein Minimum und stellt auf Wochenendfahrplan um. Nur nach Deutschland und Ungarn gibt es noch eingeschränkten Zugsverkehr, für Personen mit deutschen oder ungarischen Reisedokumenten beziehungsweise Aufenthaltsgenehmigung. Keine Personenzugverbindungen gibt es in die Schweiz, die Slowakei oder die Tschechische Republik. Auch nach Italien und Slowenien fahren keine Personenzüge mehr. Die CoV-Tests in Kärnten sollen vervierfacht werden. Die Einsatzkräfte wie Feuerwehr erstellen neue Regeln, um sich selbst und andere zu schützen. Das Tierschutzkompetenzzentrum Klagenfurt bietet Gassidienste an für jene Hundehalter, die das Haus nicht verlassen sollen oder können.

24. März: Zweiter Todesfall in Kärnten – eine 89 Jahre alte Frau mit schweren Vorerkrankungen. Weil die Bevölkerung verunsichert ist, bekräftigen die Spitäler, dass wichtige Operationen nach wie vor stattfinden. Der Bund stellt 100 Millionen Euro für die Krise in der Privatpflege bereit. Milizsoldaten werden Anfang Mai einberufen. Währenddessen arbeiten die Kärntner von Zuhause, viele scheinen Haus und Garten zu entrümpeln. Die Wertstoffhöfe sind geschlossen, Sperrmüll landet verstärkte in der Natur. Manche machen die fast leeren Straßen zu Rennstrecken, die Polizei betont, die Straßenverkehrsordnung ist nicht aufgehoben. Das Land Kärnten beschließt eigenes Entlastungspaket für Betriebe.

25. März: In Spittal wird die Türkkaserne wegen Verdachtsfalls gesperrt, der sich aber nicht bestätigt. Die Olympischen Spiele in Tokio werden abgesagt. Immer mehr Ärzte beraten ihre Patienten über das Telefon, in die Praxis kommt nur, wer sich zuvor anmeldet.

26. März: Auf Empfehlung des Landes finden keine Gemeinderatssitzungen mehr statt. Dringend notwendige Entscheidungen kann der Bürgermeister im Alleingang entscheiden. Aus Datenschutzgründen werden Feuerwehren nicht darüber informiert, wer an Covid-19 erkrankt ist. Auch nicht, wenn Feuerwehrleute oder Ärzte im Einsatz auf Erkrankte treffen könnten. Die Polizei hingegen bekommt diese Daten. Nun plant die Regierung eine Lockerung des Datenschutzes, damit sich die Helfer selbst schützen können. Auch die Privatkliniken in Kärnten sparen Ressourcen, um im Notfall Betten für Covid-19-Erkrankte bereitstellen zu können. Die SOMA-Märkte öffnen wieder, um Bedürftige zu versorgen. Der Bachmannpreis im ORF Kärnten wird abgesagt – später wird entschieden, dass er wie geplant im Juni, aber nur digital, stattfinden soll.

27. März: Sicherheitsfirmen boomen. Sie arbeiten in Apotheken oder Krankenhäusern und messen auch Fieber. Geschlossene Firmen lassen ihre Gebäude und Grundstücke bewachen, um Einbrecher und Diebe abzuschrecken. Villach sperrt Naherholungsgebiete, weil sich zuviele Menschen nicht an die absolut nötigen Wege und Besorgungen halten. Dobratsch Alpenstraße und Wasenboden werden gesperrt, Klagenfurt überlegt Sperre der Ostbucht und des Glanradweges. Alles hängt von der Disziplin der Menschen ab, heißt es. Infineon wird Chips für Beatmungsgeräte produzieren.

Kameramann filmt Heiligenblut
ORF
Heiligenblut hat 14 Tage Isolation hinter sich, es blieb bei zwei Erkrankten

28. März: Quarantäne in Heiligenblut ist aufgehoben. Das Land kündigt Hilfe für Sportvereine und Sportler an. Gewalt in den Familien steigt, die Beratungsstellen haben alle Hände voll zu tun. In den ersten beiden Wochen der Ausgangsbeschränkungen werden doppelt soviele Wegweisungen ausgesprochen. Da die Weggewiesenen nicht zu Freunden oder Verwandten dürfen, sorgen die Behörden für Unterkünfte in Hotels oder Pensionen.

30. März: Kärnten hat trotz seiner Nähe zu Italien vergleichsweise wenige bestätigte Coronavirusfälle. Einer der Gründe dafür dürfte die geringe Besiedungsdichte sein, sagen Experten. Gleichzeitig werden aber auch mehr Tests verlangt. Die Ausgangsbeschränkungen zeigen erst sehr geringe Wirkung. Die Straftaten wie Einbrüche sinken, doch Internetbetrüger sehen ihre Chance.

31. März: Hotels, Pensionen und Privatzimmer sowie Campingplätze dürfen nicht mehr durch Gäste betreten werden. In Kärnten haben 33 Betriebe eine Ausnahmegenehmigung, aber nicht für Tourismus, sondern für die Unterbringung von systemrelevanten Mitarbeitern und Weggewiesenen. Die Nachfrage ist gering. Der Bund führt 2.000 Stichprobentests durch, um die Dunkelziffer hochzurechnen. In Kärnten betrifft es 124 Personen vom Kind bis zum Pensionisten.

Die Schulen und Unis bleiben bis auf Weiteres geschlossen, Unterrichtsminister Heinz Faßmann (ÖVP) kann keine genauen Angaben machen, er möchte eine schrittweise Öffnung. Heimunterricht bleibt bis 30. April Bildungsdirektor Robert Klinglmair mahnt, dass Kinder aus schwierigen Verhältnissen nicht auf der Strecke bleiben und den Anschluss verlieren dürfen. Sozialarbeiter sollen Kontakt mit Familien aufnehmen, die Hilfe brauchen.

1. April: Grenzübergänge Grablach und Wurzenpass werden gesperrt, sie waren bisher tagsüber geöffnet. Einschränkungen gibt es auch bei anderen Grenzübergängen – mehr dazu in Änderungen bei Grenzübergängen.

2. April: Kirchen beschließen, ihre Ostergottesdienste im Internet live zu streamen. Die Gemeinden werden aufgefordert, nur die nötigsten Ausgaben zu tätigen, etwa für Müllabfuhr, Wasser oder Bauhöfe. Außerdem dürfen die Gemeinden als Vermieter keine Mietnachlässe gewähren und eigentlich auch keine Nachlässe bei den Kindergartengebühren. Manche machen dies trotzdem, um die Eltern zu entlasten. Gehälter in den Gemeinden laufen weiter, Kurzarbeit ist hier nicht möglich.

2.200 Schülerinnen und Schüler haben seit den Schulschließungen Mitte März keinen Kontakt mehr zu den Lehrern. Schulpsychologen sollen nur versuchen, mit Eltern und Kindern Kontakt aufzunehmen, damit sie nicht den Anschluss verlieren. Niemand dürfe allein gelassen werden, so die Bildungsdirektion.

Weitere Grenzübergänge werden geschlossen bzw. sind eingeschränkt geöffnet.

3. April: Ein 78-jähriger Mann aus Völkermarkt ist das dritte Covid-19-Todesopfer in Kärnten. Er steckte sich, wie einige andere auch, bei einem Begräbnis in Völkermarkt an, das vor den Ausgangsbeschränkungen stattfand. Die Betreiber von Pflegeheimen schlagen Alarm, weil Neuzugänge nicht auf Cov getestet werden können – es gebe zu wenige Testkits. So müssen Senioren, die neu in ein Heim kommen 14 Tage lang in Quarantäne. Pflegerinnen und Pfleger haben zu wenig Schutzausrüstung.

Wirte dürfen Speisen wieder zur Abholung anbieten, wenn sie vorbestellt werden und die Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden. Manche stellen auch auf Lieferdienste um, um überleben zu können.

4. April: Die Landesregierung kündigt künftig Testungen für neue Seniorenheimbewohner und mehr Schutzausrüstung für das Personal in Heimen an.

Urlaub am Bauernhof Zirbenbett
ORF
Der Härtefallfonds wird nun auch für Privatzimmervermieter geöffnet.

5. April: Der Härtefallfonds wird nun auch für Privatzimmervermieter geöffnet. Die Auszahlung soll ab Mitte April erfolgen. Die Abwicklung der Förderung erfolgt über die AMA. Auf für Urlaub am Bauernhof-Betriebe gibt es Unterstützungen.

In Kärnten hat das Coronavirus ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 88-jährige Mann verstarb im Landeskrankenhaus Villach. Er hatte mehrere Vorerkrankungen. Der Mann ist der vierte Covid-19-Todesfall in Kärnten.

Fast täglich kommen von der Regierung Appelle, die Anordnungen weiter zu befolgen. Obwohl die meisten die Regeln befolgen, werden pro Tag rund 50 Anzeigen erstattet.

6. April: Die Unruhe unter den Maturantinnen und Maturanten wächst. In wenigen Wochen sollte die wichtigste Prüfung ihres bisherigen Lebens stattfinden, doch das Coronavirus sorgt für Ungewissheit in der Vorbereitungszeit. Etwa 150 Schüler fordern nun als Alternative ein Maturazeugnis aus Durchschnittswerten.

Statt 36 nehmen bei der Landtagssitzung am Donnerstag nur 24 Mandatare teilnehmen. Grund ist die Coronavirus-Krise, so Landtagspräsident Reinhart Rohr (SPÖ) in einer Aussendung. Mit dieser Zahl schaffe man den nötigen Sicherheitsabstand.

In Kärnten hat die Zahl der Privat- und Firmeninsolvenzen im ersten Quartal 2020 um mehr als 20 Prozent abgenommen. Das habe aber fast zur Gänze mit der Coronavirus-Krise zu tun, denn weder Finanz noch Gesundheitskassen stellen derzeit Konkursanträge.

7. April: In einer Pressekonferenz hat die Landesregierung am Dienstag wichtige Punkte zu Förderungen und Unterstützungen für Kunst und Bauern bekannt gegeben. Für Pfleglinge, deren Betreuerinnen ausfallen, werden 120 Betten extra geschaffen.

Eine 85-jährige Frau mit mehreren Vorerkrankungen ist im LKH Villach an einer Lungenentzündung gestorben. Sie wurde positiv auf Covid-19 getestet. Sie ist der fünfte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Alle Schulen und auch die Universitäten bleiben mindestens bis Mitte Mai geschlossen. Die Schülerwohnheime im Land stehen seit Wochen leer. Alleine für den gemeinnützigen Verein der Kolpinghäuser bedeutet das 600 leere Betten.

Dorothee Helene Breidler beim Klavierunterricht
ORF
Virtueller Unterricht für Musikschüler

Seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen steht in den heimischen Musikschulen der Betrieb still. Ein Großteil der Musikschullehrerinnen und Musikschullehrer hat deshalb auf virtuellen Unterricht umgestellt. Wenn die technische Ausrüstung passt, verläuft der Unterricht sehr erfolgreich.

Das World Body Painting Festival in Klagenfurt, das von 9. bis 11. Juli geplant war, ist auf das nächste Jahr verschoben worden. Durch das Verbot von Veranstaltungen bis zumindest Ende Juni gebe es offene Fragen bei Grenzübertritten und Folgen. Der Veranstalter informierte die Stadt am Dienstag von der Verschiebung.

8. April: Die Matura wird heuer wegen der Coronavirus-Krise „verschlankt“ und in den meisten Fällen nur schriftlich stattfinden. Das gab ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann am Mittwoch bekannt. In die Note soll auch das Halbjahreszeugnis einfließen, zudem muss jeder Schüler nur in drei Fächern antreten. Der Unterricht für die Maturaklassen startet mit 4. Mai, abgehalten wird die Reifeprüfung ab 25. Mai. Wann die Schule für alle anderen wieder beginnt, blieb offen.

Die Krise wegen des Coronavirus bringt auch einige heikle rechtliche Fragen rund um den Datenschutz mit sich. Bürgermeister sollen nun Informationen erhalten, wenn Personen, die in der gemeinde leben, mit dem Coronavirus infiziert sind. Doch das ist höchst umstritten.

Das Tragen von Schutzmasken gehört wegen der Coronavirus-Krise mittlerweile zum Alltag in Kärnten. Die Ärztekammer kritisiert nun, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Arztpraxen noch immer nicht verpflichtend ist. Darüber hinaus gebe es auch einen Mangel an Schutzausrüstungen in den Ordinationen.

9. April: Viele Bräuche und Traditionen in der Karwoche können heuer nicht wie gewohnt stattfinden. Die katholische und auch die evangelische Kirche bieten nun via Livestream im Internet und via Radio die Möglichkeit, mitzufeiern.

Leben retten können nun jene, die bereits an dem Coronavirus erkrankt waren und wieder genesen sind. Die Antikörper in ihrem Blut können neue Erreger bekämpfen. Deshalb sucht das Rote Kreuz bundesweit frühere Covid-19-Erkrankte als Blut-Plasma-Spender. In Kärnten ist eine Spende zu diesem Zweck vorerst noch nicht möglich.

Schwimmer starten beim Ironman
ORF
Viele Großevents sind in der Schwebe

Die Coronavirus-Krise trifft auch die Eventbranche hart. Sie hat in Kärnten vor allem im Sommer ihre Hochsaison. Die Bundesregierung untersagte vorerst alle Veranstaltungen bis Ende Juni. Vor allem die Planungsunsicherheit macht den Kärntner Event-Größen jetzt zu schaffen.

Der Kärntner Landtag beschließt das Covid-19-Gesetz. Es umfasst etliche Gesetzesänderungen und sieht unter anderem Erleichterungen für Familien und Bauverfahren vor. Die Landtagssitzung findet aus Sicherheitsgründen nur mit zwei Drittel der Abgeordneten statt.

10. April: Seit 16. März sind die Schulen in ganz Österreich geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Wie lange es keinen Unterricht in den Klassen gibt, ist offen. Fixiert wurde bisher nur der Fahrplan für die Matura. Bis 26. April, so Bildungsreferent und Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), bleiben die Schulen jedenfalls geschlossen. „Wir gehen davon aus, dass eine weitere Verlängerung denkbar ist“, so Kaiser in der Pressekonferenz.

Eine Kärntner Firma sitzt einem Betrug mit Schutzmasken auf. Sie bestellte bei einem Unternehmen in Südafrika mehrere hunderttausend Masken und überwies dafür Teilbeträge auf das Konto einer südafrikanischen Bank. Die Firma existiert nicht.

Ein Osterhaufen wird mit einem Traktor abtransportiert
ORF
Osterhäufen werden vielerorts zu Hackschnitzel verarbeitet

Wegen des Coronavirus sind viele Osterbräuche gestrichen, so auch die Osterfeuer. Mit den Osterhaufen passiert aber durchaus Sinnvolles, sie werden vielerorts zu Hackschnitzel verarbeitet und verheizt.

In einem Klagenfurter Asylquartier hat sich eine Person mit dem Coronavirus angesteckt. Die Person wurde in das Klinikum Klagenfurt gebracht, die Bewohner des Asylheims wurden unter Quarantäne gestellt.

11. April: In Kärnten gibt es 373 positiv getestete Coronavirus-Infizierte. Österreichweit sind es 13.672. Knapp die Hälfte davon, gilt bereits wieder als genesen. Bisher sind österreichweit 337 Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Blick auf Stiefel der angetretenen Soldaten
ORF
In diesen Tagen erhalten viele Milizsoldaten Einrückungsbefehle

Erstmals werden in Kärnten Milizsoldaten für einen Einsatz einberufen. Einberufungsbefehle an 186 Personen werden verschickt. Sie sollen am 4. Mai einrücken und vor allem für den sicherheitspolizeilichen Assistenzdienst herangezogen werden.

12. April: Zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Patienten sterben. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf sieben. 216 Personen sind wieder genesen.

13. April: Die Zahlt des Todesopfer durch Covid-19 steigt auf acht. Soldaten beschweren sich über unzulänglichen Schutz und Abstand in veralteten Kasernen.

14. April: Es gibt neun Todesopfer, eine 56-jährige Frau mit Vorerkrankungen stirbt an Covid-19. Der Handel öffnet teilweise: Baumärkte, Geschäfte bis 400 Quadratmeter Verkaufsfläche und Wertstoffhöfe öffnen mit strengen Hygienemaßnahmen. Es bilden sich lange Schlangen vor den Geschäften.

15. April: Das Land korrigiert die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Personen von neun auf acht. Ein Todesfall war ein Verdachtsfall, der Test war aber dann negativ.

16. April: Kärnten ist das einzige Bundesland ohne neue Covid-19-Infektion. 218 Verdachtsfälle werden getestet und sind negativ.

Arbeiter geht zu Fuß über die schneebedeckte Glocknerstraße
ORF
Der Glockner wird heuer nicht geräumt

17. April: Erstmals wird die Großglockner Hochalpenstraße nicht geräumt. Ob sie geöffnet wird, soll erst entschieden werden, da ja vermutlich alle ausländischen Besucher wegfallen. Das Land kündigt an, die Spitäler langsam wieder in den Normalzustand zu versetzen. Es bleiben Betten für Covid-19 reserviert. Aufregung um eingeflogene Erntehelfer, von denen 20 auch in Kärnten eingesetzt werden. Ein Mann in Tirol ist Covid-19-positiv. Der Villacher Kirchtag wird abgesagt.

18. April: Erstmals hat Kärnten weniger als 100 Covid-19-Erkrankte. Es wird von Wallfahrten abgeraten, betroffen ist der Vierbergelauf, aber verbieten kann man ihn nicht. Firmungen und Erstkommunionen sind abgesagt. Es gibt einen zehnten Todesfall. Seniorenheime sollen Tablets bekommen, damit die Bewohner ihre Familien sehen können.

20. April: Die Einreisebeschränkungen sollen bis Ende April dauern. Der zweite Härtefallfonds für Betriebe startet. In Lokalen soll das Personal künftig Masken tragen. Immer mehr Betriebe wollen Entschädigung nach dem Epidemiegesetz für die 14 Tage lange Sperre im März, bis das Covid-19-Gesetz in Kraft trat. Altstadtzauber in Klagenfurt und das umstrittene Kroatentreffen in Bleiburg werden abgesagt.

21. April: Laienrichter haben Angst vor Ansteckung, Prozesse müssen vertagt oder neu gestartet werden. 73 Personen in Kärnten sind noch an Covid-19 erkrankt, zwölf Tote sind zu beklagen. Die Landesregierung gibt bekannt, dass man mit dem Virus leben lernen muss und kündigt ein Hilfspaket für die Land- und Forstwirtschaft an. Rund 300 Millionen Euro kostete die Krise das Landesbudget. Alle 73 Pflegeheime sollen getestet werden. Reha-Kliniken sollen langsam wieder hochgefahren werden.

23. April: 44 Personen sind in Kärnten noch an dem Coronavirus erkrankt. Von insgesamt 402 Erkrankten sind bisher 346 genesen, zwölf Personen gestorben. Seit dem 22. April gibt es keine Neuinfektionen. Der Kulturbetrieb soll wieder hochgefahren werden. Bis 31. August gibt es keine Großveranstaltungen.

24. April: Von allen Bundesländern hat Kärnten mit 34 Fällen den niedrigsten Stand an Covid-19-Erkrankten. Derzeit befinden sich noch 14 Erkrankte zur Behandlung im Krankenhaus, sieben davon auf der Intensivstation.

25. April: Kärnten erarbeitet mit den Strandbädern ein Konzept, wie die Badesaison funktionieren kann. Jeder Badegast soll zehn Quadratmeter Platz haben, die Bäder dürfen dementsprechend nicht mehr Eintrittskarten verkaufen. Maskenpflicht gilt in bestimmten Bereichen. Kindergärten werden nach Stufenplan geöffnet, wer seine Kinder zuhause betreuen will, kann das weiterhin tun.

27. April: Villach öffnet alle Spielplätze, Klagenfurter vorerst kleinere und mittlere Anlagen. Die Eltern werden gebeten, zu warten, wenn der Spielplatz voll ist und nicht zu lange zu bleiben, damit jeder eine Chance hat, dort zu spielen.

Kärntens 132 Gemeinden droht der finanzielle Kollaps, warnt der Gemeindebund. Durch die CoV-Krise haben sie weniger Einnahmen, Kosten laufen aber weiter. Bis Jahresende fehlen rund 200 Millionen Euro.

Besuche in Seniorenheimen sind ab 4. Mai wieder erlaubt, unter strengen Sicherheitsvorgaben. Die Betreiber sind nicht durchwegs glücklich über die Öffnung. Auch die Gastronomie darf wieder öffnen, ab 15. Mai gelten aber auch hier Richtlinien wie Abstand und Maskenpflicht für Servicepersonal, die für Diskussionen sorgen.

29. April: Die Tourismusbranche setzt heuer ganz auf den Gast aus Österreich. Es geht um Schadensbegrenzung, Gewinner werde es keine geben, sagte der zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP). Es wird in allen Medien Werbeeinschaltungen geben, dazu Schulungen für Betriebe und Mitarbeiter sowie Informationen für die Gäste über Hygiene und besondere Regeln.

1. Mai: Seit Mitternacht sind die Ausgangbeschränkungen aufgehoben. Eine erste Bilanz zeigt dassmehr als 1.600 Anzeigen aufgrund der Covid-19-Gesetze ausgestellt wurden. Meistens, weil der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Die Strafen bewegen sich zwischen 150 und 600 Euro.

2. Mai: Einkaufszentren, Sportgeschäfte und Möbelhäuser speren auf. Die Geschäfte werden teilweise gestürmt, die Parkplätze vor den Geschäften sind gut gefüllt.

3. Mai: Die Lehrlinge gehen wieder in die Schule, es wird bekannt gegeben, dass bei der Matura kein Maske getragen werden muss. 38.000 Kärntnerinnen und Kärntner sind arbeitslos, ein neuer Negativrekord. Seit sechs Tagen gibt es in Kärnten keine Neuansteckungen mehr.

5. Mai: Kärntner Rechtsanwälte, Richter und Juristen schließen sich zu einer Allianz zusammen. Sie orten im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise Einschränkungen und fragwürdige Ungleichbehandlungen etwa für Betriebe. Seit sieben Tagen gibt es keine Neuansteckung.

6. Mai: Die Regeln für die Öffnung von Pflege- und Altersheimen sind kompliziert, wird geklagt. Es gelten strenge Hygieneregeln, manche Heime errichten Plexiglas-Trennwände. Kinder unter sechs Jahren dürfen nicht in Heime.

6. Mai: Der Antikörpertest bei 17. Spielern des WAC ist positiv. Die Villachter Bürger stehen Schlange für spezielle vergünstigte Gutscheine, die von der Stadt ausgegeben werden. Damit kann man in vielen Betriebe einkaufen, 25 Prozent zahlt die Stadt dazu, um die Wirtschaft zu unterstützen. 2.500 Operationen müssen nachgeholt werden, die in der Krise verschoben wurden. Die Grenzen bleiben bis Ende Mai geschlossen, man sucht nach Lösungen für Pendler und Familien. Die Krise zwingt Kärntner Händler dazu, Onlineshops zu eröffnen.

7. Mai: Die Großglockner-Hochalpenstraße wird doch geräumt und geöffnet. Ein CoV-Verdachtsfall bei einem Mitarbeiter der Gesundheitskasse in Klagenfurt ist negativ. Ärzte weisen darauf hin, dass man sich bzw. seine Kinder laut Impfplan impfen lassen soll, denn nicht alle Impfungen lassen sich einfach verschieben. Wirbel gibt es um eine Empfehlung des Bildungsministeriums, wonach über 60-jährige Bundeslehrer nicht unterrichten müssen, wenn sie nicht wollen.

8. Mai: Die Umsatzzahlen zeigen, dass die Kärntner sich auf einen Urlaub im Garten und auf dem Balkon einstellen. Es boomen Pools, Griller und Gartenutensilien. Das Land gibt Regeln für die freien Seezugänge aus: Man darf weder campen, noch sich länger aufhalten. Händedesinfektion und Abstand sind vorgeschrieben.

9. Mai: Die Reha-Zentren werden wieder hochgefahren. Zunächst für Nachsorge nach Operationen, Kuren dauern noch etwas länger. Es gibt verpflichtende CoV-Tests vor Reha-Antritt und strenge Hygienemaßnahmen. Trotz Absage des offiziellen GTI-Treffens sind rund 150 Fans beim Campingplatz Arneitz am Faaker See des Platzes verwiesen worden.

10. Mai: Hermagor ist der Kärntner Bezirk mit den wenigstens Covid-19-Erkrankten. Es sind bis dato nur fünf gemeldete Fälle.

11. Mai: Derzeit ist in Kärnten nur noch ein CoV-Patient im Krankenhaus. Die Zahl der bekannten Fälle von aktiv Infizierten beträgt neun. Insgesamt wurden bisher 12.496 Proben genommen. Der öffentliche Verkehr nimmt seinen Normalbetrieb auf.

13. Mai: Es gibt neue Regeln für Besuche in den Krankenhäusern. Telefonische Voranmeldung, nur ein Besucher zur selben Zeit pro Patient und natürlich die Beachtung von Hygiene und Abstand. Die Wirte freuen sich auf die erlaubte Öffnung am 14. Mai, doch viele haben nicht einmal mehr das Geld, um aufzusperren. Ein Gasthaussterben im Herbst wird von der Wirtschaftskammer befürchtet. Die Milizsoldaten, die die Grundwehrdiener an den Grenzen ablösen, werden ausgebildet. Es soll Grenzöffnungen zu bestimmten Nachbarstaaten geben, Italien ist vorerst nicht dabei.

21. Mai: Die Behörden legen die Covid-19-Gesetze unterschiedlich aus. Noch gibt es keine Beschwerden beim Kärntner Landesverwaltungsgericht wegen ausgestellter Strafen. Die Fristen laufen noch.

23. Mai: Das Land gibt bekannt, dass noch offiziell drei Menschen in Kärnten an Covid-19 erkrankt sind, derzeit befindet sich kein Covid-19-Patient mehr in einem Kärntner Krankenhaus. Der Wörthersee wird laut Bundesministerium für Tourismus zur Test-Pilotregeion. Das heißt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Tourismusbetrieben auf CoV getestet werden. Außer dem Wörthersee gibt es noch weiter vier Testregionen in Vorarlberg, Tirol, NÖ und der Steiermark.

25. Mai: Die Landessanitätsdirektion gibt bekannt, dass es nur noch zwei aktuellen Covid-19-Erkrankungen in Kärnten gibt. Das Virus zirkuliert nicht mehr im Land, das wisse man seit Längerem. Wenn es nicht von außen wieder eingeschleppt wird, ist Kärnten bald coronavirusfrei.

Hotlines zum Coronavirus

  • Gesundheitsnummer bei Coronavirusverdacht: 1450 ohne Vorwahl aus allen Netzen
  • Hotline Land Kärnten: 050 536 53003 (Montag bis Freitag 8.00 bis 16.00 Uhr)
  • Wirtschaftskammer nur für Unternehmer: 05 90 904 808
  • AGES: 0800 555 621
  • Internationale Notrufnummer 112
  • Hilfe für Frauen und Mädchen: 0660 2442401
  • Arbeiterkammer: 0800 22 12 00 80
  • Alle Infos zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es unter ORF.at/corona und auf der Teletext-Seite 660.
  • Hotlines, Tipps und Unterstützung