Seit Monaten wurde um eine Lösung gerungen, nun soll es den Skibetrieb doch geben. Zehn Gesellschafter, darunter auch der Liftbesitzer Dietmar Riegler, wollen mit ihrer neuen Gruppe den Skibetrieb für vorerst zwei Jahre sicherstellen, sagte Geschäftsführer und Unternehmensberater Rudolf Kores: „Der Herr Riegler stellt die Liftanlagen kostenlos zur Verfügung, die Forstverwaltung Flick hat 50 Prozent an Pacht nachgelassen und so ist das jetzt möglich geworden.“

Investoren und Betreiber gesucht
Parallel dazu werden aber schon Investoren und Betreiber für die Zukunft gesucht, sagte Kores: "Das ist jetzt eine Zwischengesellschaft, damit der Betrieb auf der Koralpe überhaupt stattfinden kann. Die drei Schlepplifte retten jedenfalls vorerst die Wintersaison auf der Koralpe. Der Burgstallofen-Sessellift bleibt aber wegen technischer Probleme zu, sagte Kores, es gebe Probleme mit dem Kugellager und dem Lager, „das wäre zu teuer“.
Karten um zehn bis 20 Prozent günstiger
Die Skikarten für die Koralm würden diese Saison jedenfalls wesentlich günstiger als in den Vorjahren, verspricht Kores: „Die Nachlässe liegen zwischen zehn und zwanzig Prozent, das ist aber noch nicht festgelegt, das ist eine Aufgabe der neuen Gesellschafter-Versammlung, die Preise definitiv festzulegen.“
Sechs bis zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden übernommen und behalten ihren Job auf der Koralpe, sagteKores. Geöffnet werden sollen auch wie gewohnt die Skihütten und das Sportgeschäft.