Salcher räumte zuletzt bei der WM in Norwegen wieder groß ab, der Medaillenhunger ist aber noch lange nicht gesättigt. Nach Vancouver, Sotchi und Pyeongchang sind dies schon seine vierten olympischen Spiele. Aus Sotchi und Pyeongchang brachte er zwei Mal Gold und drei Mal Bonze mit nach Hause.
Countdown für Para-Athleten
Aus Kärnten kommen gleich vier Hoffnungsträger. Allen voran der Routinier und mehrfache Medaillengewinner, der 30 jährige Klagenfurter Markus Salcher ist bereits in China angekommen.
Doppel-Olympiasieger Markus Salcher: „Ich habe in der Saison schon gezeigt, dass und warum ich vorne mitfahren kann. Ich möchte schauen, dass ich um Medaillen kämpfe.“

Pajantschitsch hofft auf Erfolge in SuperG und RTL
Nico Pajantschitsch war zuletzt bei der WM nahe am Podium dran. Er könnte in Super-G oder Riesentorlauf eine Sensation liefern. Das Gelände sagt dem 24-jährigen Bleiburger definitiv zu. Nico Pajantschitsch: „Man kann es sich so vorstellen, dass alles, was im Fernsehen eher breit aussieht, doch ziemlich schmal ist. Es ist teilweise sehr eng zum Netz und die Steilkurven sind doch etwas mehr ausgeprägt, als es im Fernsehen wirkt.“

Auch Grohar und Stary freuen sich auf Start
Auch Thomas Grohar will die Favoriten jagen. Er wittert im Riesentorlauf und Slalom seine Chancen. Für den Klagenfurter sind es die dritten Spiele unter den Ringen.
Das Kärntner Team-„Küken“ Elina Stary mit Guide Celine Arthofer ist ebenfalls mit von der Partie. Die 15-Jährige hievte sich durch ihre drei WM-Medaillen und den ersten Weltcupsieg in den Kreis der Favoritinnen und zeigt sich gespannt: „Die letzten Vorbereitungen sind getroffen. Am Mittwoch gehe es mit dem Flieger los nach Peking.“

Am Samstag stehen die ersten Paralympic-Bewerbe ab drei Uhr auf dem Programm. Da wollen in der Abfahrt Markus Salcher und Nico Pajantschitsch vorzeigen, wie es geht.