Goggau See von oben
ORF
ORF
„9 Plätze 9 Schätze“

Wimitzer Berge mit Goggausee

Die Wimitzer Berge mit dem idyllischen Goggausee bilden einen herrlichen und vielfach unterschätzten Landstrich Mittelkärntens, der eine untypische Oberfläche aufweist und in seiner Art ganz besonders für Ruhe und Zeitlosigkeit steht.

Der pensionierte Unternehmer und Bergfex Alois Spitzer befasst sich seit vielen Jahren mit dem Gebiet rund um seine Heimat: „Für mich ist es wunderbar, dass man hier im Tal sehr viel Ruhe findet. Man begegnet nur ganz selten einem Auto. Mit dem Rad bietet sich ein Tour von St. Veit hinauf in die Wimitz an, nach Steinbichl oder auch zur Wegscheide. Diese Route gefällt auch den sportlichen Radlern. Man kann dann auch noch die Simonhöhe mitnehmen. Man ist auf dieser Route eigentlich immer im Wald unterwegs und hat völlige Ruhe. Der Goggausee selbst ist wunderschön eingebettet. Es bietet sich hier auch eine Rundwanderung an. Das Tal führt dann weiter in Richtung Westen nach Feldkirchen.“

Fotostrecke mit 10 Bildern

Wimitzer Berge
ORF
Blick über die Wimitzer Berge
Goggausee von oben
ORF
Goggausee von oben
Ufer des Goggausees
ORF
Ufer des Goggausees
Blühende Seerosen
ORF
Seerosenteppich
Tisch und Bänke am Seeufer
ORF
Sitzgelegenheit im See
Bösensteiner Wasserfall
ORF
Bösensteiner Wasserfall in der Gemeinde Steuerberg
Gasthof Simal zur Wegscheide in Liebenfels Zojach
ORF
Gashof Simale zur Wegscheider mit der alten Volksschule
Gasthof zur Wegscheide Simale in Zojach
ORF
Alte Volksschule mit Fresken in Zojach
Heilige Dreifaltigkeitskirche in den Wimitzer Bergen
ORF
Heilige Dreifaltigkeitskirche
Pfarrkirche St. Ulrich
ORF
Pfarrkirche Sankt Nikolaus

Der See der Unken

Die Wimitzer Berge sind ein Teil der Gurktaler Alpen und werden von den Flüssen Gurk und Glan umschlossen. Das Tal der Wimitz teilt die Wimitzer Berge in zwei parallel verlaufende Bergrücken – den Zammelsberger und den Schneebauer Rücken (auch bekannt als Sörger Berg). Höchste Erhebung der Wimitzer Berge ist der Schneebauerberg. Der Sonntagsberg oberhalb von Eggen am Kraigerberg gilt auch als magischer Kraftort.

Ein Idyll am Fuß der Wimitzer Berge ist der Goggausee, nördlich von Feldkirchen in einem windstillen Becken auf 755 Metern Seehöhe. Der Name Goggau ist von „Kokau“ abgeleitet – eine ursprüngliche Bezeichnung für Unke (Slow. Skuka). Somit könnte man Goggau als „Unkengegend“ bezeichnen.

Kühler, erfrischender Badesee

Der See ist Teil des etwa 100 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet Goggausee. Mit einer maximalen Länge von 700 Metern und einer Breite von 150 Metern ist er in der Region als kühlerer Badesee bekannt. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt in den Sommermonaten etwa 20 Grad. Die maximale Tiefe des Sees beträgt zwölf Meter. Durch die schattige Lage ist der See meist erst zu Ostern eisfrei. Gespeist wird der Goggausee von unterirdischen Quellen und kleinen Bächen in der Umgebung. Der Abfluss führt über ein Moor in den Wimitzbach, der später bei St. Veit in die Glan mündet.

Wimitzer Berge mit Goggausee

Eines der drei landschaftlichen Kleinode, die um den Titel „Schönster Platz“ rittern.

Fast menschenleeres Tal

Ein interessanter Tipp in den Wimitzer Bergen ist die Sechs-Kirchen-Wanderung über 25 Kilometer und 900 Höhenmeter. Anziehungspunkte sind auch die Ruinen Kraig und Steuerberg, der sogenannte Zehentkasten in Hart oder der tosende Bösensteiner Wasserfall. Die Gegend um den See ist dünn besiedelt, insbesondere das fast menschenleere Wimitztal. Der Goggausee befindet sich in der Gemeinde Steuerberg, die zwei Kilometer entfernt ist.

Im Goggausee wurden bisher zehn Fischarten nachgewiesen, die bekanntesten sind Hecht, Wels, Karpfen, Barsch und Zander. Ein Indikator für die Qualität des Gewässers ist der hohe Welsbestand sowie auch die große Zahl an Barschen. Zudem weist der See einen dichten Bestand an Edelkrebsen auf, die den Uferbereich besiedeln. Auch im Abflussbereich, einem ausgedehnten Flachmoor, wurden bereits Edelkrebse nachgewiesen.

Olivgrüne Farbe des Sees durch Plankton

Durch den hohen Plankton-Anteil und dem aus den angrenzenden Mooren stammenden Humus-Gehalt erhält der See seine typische olivgrüne Farbe. Im Nordosten bildet ein mehrere Meter dicker Schwingrasen die Grenze zum Ufer. Im Frühjahr wird der Schwingrasen überschwemmt, weil er festgewachsen ist und nicht aufschwimmen kann. Schwimmrasen, die sich über eine größere Fläche erstrecken, sind in Österreich sehr selten und neben dem Goggausee noch am Lunzer Obersee oder am Hechten See bei Mariazell bekannt.

Telefonnummern Voting ab 4. Oktober

  • Seebachtal 090105 909 04
  • Wimitzer Berge 090105 909 05
  • Schilf-Mäander am Faaker See 090105 909 06

Das Voting

Von 4. Oktober (19.00 Uhr) bis 8. Oktober (24.00 Uhr) können Sie anrufen oder SMS schicken und mitentscheiden, mit welchem Ort Kärnten in der Show am 26. Oktober vertreten sein soll. Das Telefon-Voting ist rund um die Uhr möglich. Mittels Anruf und SMS (50 Cent pro Anruf oder SMS) geben Sie Ihrem Favoriten eine Stimme – oder auch mehrere. Die drei Landeskandidaten werden zwischen 2. und 4. Oktober auch in Kärnten heute vorgestellt. Am 10. Oktober stehen dann die neun bundesweiten Finalisten fest.