Meistgeklickt im Mai

Die drei Beiträge, die die Leser von kaernten.ORF.at am meisten interessiert haben sind der Hackerangriff auf das Land Kärnten, das unbekannte Gifttier Ölkäfer und eine tote Riesenschlange im Ossiacher See.

Am 24. Mai ging in der Landesregierung nichts mehr: Die IT war von einem Virus befallen und musste komplett heruntergefahren werden. Betroffen waren alle E-Mail-Adressen des Landes, die Bezirkshauptmannschaften und das Landesverwaltungsgericht. Am nächsten Tag war klar, es hatte sich um einen Hackerangriff gehandelt, die Hackergruppe Black Cat verlangt für das Freischalten gesperrter Daten fünf Millionen Dollar in Bitcoins, die das Land nach eigener Aussage nicht zahlen wird – mehr dazu in Land wird von Hackern erpresst. Nach einer Woche funktionierten die Mails wieder und auch Pässe können wieder ausgestellt werden. Andere Services werden noch warten müssen, darunter die Auszahlung der Grundsicherung für Flüchtlinge.

Ölkäfer mit Gifttröpfchen
Ölkäfer

Gifttier im Garten: Der Ölkäfer

In Europa leben mehr als 30 Arten von Ölkäfern. In Kärnten kommt der Blauschwarze Ölkäfer am häufigsten vor. Er ist hochgiftig und sollte nicht berührt werden. Bei Gefahr sondert er sein Gift ab, das kann Menschen und Haustieren zum Verhängnis werden. Im Mai sind die Ölkäfer häufig anzutreffen. Erste Sichtungen gab es heuer aber bereits Ende März. Die Funde gab es im Metnitztal, Helga Happ wurde verständigt. Sie ist allgemein beeidete, gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Gifttiere. Der flugunfähige Käfer sei dick, bis zu fünf Zentimeter groß und blau-schwarz. Sie habe die Menschen gewarnt, das Tier nicht anzufassen: „Das ist der giftigste Käfer, den wir in Österreich haben. Es kann zu Verätzungen und Blasen kommen, wenn man die Gifttröpfchen auf die Haut bekommt" – mehr dazu in Gifttier im Garten: Der Ölkäfer.

Tote Boa Constrictor
Polizei
Tote Schlange im See

Tote Schlange im See entsorgt

Auch ein Beitrag über eine tote Schlange im Ossiacher See interessierte die Leser. Bei Annenheim wurde Mitte Mai eine etwa zwei Meter lange, exotische Schlange im Wasser treibend gesichtet. Die Polizei konnte sie bergen, es handelte sich um eine für den Menschen ungefährliche Boa constrictor. Die gefundene Schlange dürfte laut Schätzung von Expertin Helga Happ mehrere Jahre alt gewesen sein. Überlebenschancen in diesen Breiten gebe es nur im Sommer, der Winter bedeute den sicheren Tod der Schlange – mehr dazu in Tote Riesenschlange im Ossiacher See.