Meistgeklickt im April

Die drei Beiträge auf kaernten.ORF.at, die die Leser im April am meisten interessiert haben, waren ein tödlicher Unfall nach einer Osterfeier, leichtsinnige Wanderer, die mit Baby und Hunden in Bergnot gerieten und ein Ex-Manager der PVA, der Millionen Euro unterschlug.

Bei einem Verkehrsunfall bei Radenthein wurden am 17. April zwei Menschen getötet, die auf dem Heimweg von einem Osterfeuer waren. Eine weitere Person wurde schwer verletzt. Ein Pkw war von der Fahrbahn auf einen Gehweg geraten und hatte die drei Personen gerammt. Der 22-jährige Lenker war stark alkoholisiert. Die Todesopfer sind eine 34-jährige Frau und ihr 38-jähriger Freund – mehr dazu in Alkolenker rammt Fußgänger: Zwei Tote. Wie sich herausstellte, war der junge Alkolenker bereits amtsbekannt und hatte schon einmal seinen Führerschein abgeben müssen.

Unfallstelle in Radenthein
ORF/Weixelbraun
Die Unfallstelle

Mit Baby und drei Hunden in Bergnot

Vier Deutsche waren Anfang April mit einem Baby in einer Trage und drei Hunden ins Hochgebirge und mussten gerettet werden. Sie müssen ihre Rettung bezahlen, 3.558 Euro für den Einsatz des Polizeihubschraubers und 1.100 Euro für die Einsatzstunden der Bergretter. Die vier waren teilweise mit kurzen Hosen unterwegs gewesen, als sie im hüfthohen Schnee steckenblieben. Das Baby in der Trage am Rücken des Vaters war unterkühlt. Die drei Hunde trugen keine Maulkörbe und durften deswegen nicht in den Hubschrauber, sie wurden von den Bergrettern an der Leine ins Tal gebracht – mehr dazu in Wanderer mit Baby müssen Rettung zahlen.

Polizeihubschrauber im Einsatz
Bergrettung Bad Eisenkappel
Der Einsatz wird für die Urlauber teuer

Drei Jahre Haft für Ex-PVA-Manager

Wegen betrügerischen Datenmissbrauchs wurde ein ehemaliger Mitarbeiter der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) am Landesgericht Klagenfurt vor einem Schöffensenat zu drei Jahren Haft, eines davon unbedingt, verurteilt. Er soll Personen erfunden und so Pensionszahlungen in Millionenhöhe kassiert haben.

Angeklagter vor Gericht
ORF
Der Mann vor Gericht

15 Jahre lang konnte er die Taten verschleiern, die Schadenssumme wird mit 1,4 Millionen Euro beziffert – mehr dazu in Ex-PVA-Manager: Drei Jahre Haft.