Meistgeklickt im August

Die Beiträge auf kaernten.ORF.at, die die Leser im August am meisten interessiert haben, waren sechs CoV-Infektionen nach einer Villacher Promiparty, eine Urlauberin, die beim Schwimmen von einem Wels gebissen wurde und Chaos an der Grenze wegen einer neuen Verordnung.

Es war eine illustre Gästeschar, die sich während der Kirchtagswoche auf einer privaten Gartenparty in einer Villa in Villach traf. Ein Stadtrat, Anwälte, Ex-Politiker, viele Unternehmer und auch Ärzte waren dabei. Nach Bekanntwerden von positiven Covid-19-Fällen wurden 80 Gäste der Promiparty für zehn Tage amtlich in Quarantäne geschickt – mehr dazu in 80 Gäste einer Promiparty in Quarantäne. Auch ein Villacher Wirt war unter den Gästen, er war unter den sechs positiv Getesteten und sperrte daraufhin auch sein Lokal für die Zeit der Quarantäne zu.

Urlauberin von Fisch gebissen

In der sonst so beschaulichen Bucht von Töschling bei Pörtschach kam es Mitte August zu einem unliebsamen Fischkontakt. Die oberösterreichische Urlauberin Gerda Ferch-Fischer zog in der Früh wie immer ihre Runden, als ein Fisch plötzlich zubiss – mehr dazu in Kurios: Fisch beißt „Frau Fischer“. Die Urlauberin, seit 50 Jahren treuer Gast in Kärnten, erlitt deutliche Bissspuren am Arm. Bei dem Tier dürfte es sich um einen Wels gehandelt haben.

Bisspuren durch Fisch
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Begegnung mit einem bissigen Fisch

Chaos an der Grenze

Eine neue Bundesverordnung, die seit Samstag, 22. August Mitternacht, gilt, sorgte für Chaos bei den Grenzkontrollen. Denn es müssen nicht nur alle österreichischen Reiserückkehrer kontrolliert werden, sondern alle Fahrzeuge müssen angehalten und registriert werden. Wartezeiten über zwölf Stunden waren die Folge. Denn die Behörden wussten zunächst nichts von der neuen Verordnung. Das Rote Kreuz löste noch in der Nacht Bezirksalarm aus. Teilweise standen Urlauber mit Kindern zwölf Stunden an der Grenze vor dem Karawankentunnel – mehr dazu in Chaos durch verschärfte Grenzkontrollen. In der Früh wurden die Kontrollen gelockert, damit der Verkehr wieder fließen konnte.

Rot Kreuz Mitarbeiter verteilen Wasser
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In der Folge kam es zu einem Streit zwischen Kärnten und dem Bund. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) betonte, die Verordnung sei nicht mit dem Land abgesprochen gewesen. Er habe wegen Gefahr im Verzug angeordnet, dass bei Transitreisenden nur noch stichprobenartige Kontrollen durchgeführt werden: „Das Menschenwohl steht da im Mittelpunkt.“ In einer Aussendung betonte das Ministerium von Rudolf Anschober (Grüne), lokale Gesundheitsbehörden könnten sehr wohl auch stichprobenartige Kontrollen durchführen. Sie müssen bei der Einreise überprüfen, ob die Vorgaben der Verordnung für die Einreise eingehalten werden.