Meistgeklickt im Juli 2020

Die Beiträge, für die sich die Leser von kaernten.ORF.at im Juli am meisten interessierten war ein Fuchs, der sich in ein Hotel schlich und Gäste biss, der erste Prozess im Rahmen von CoV und der Landeshauptmann in Quarantäne.

In der Nacht auf den 20. Juli schlich sich ein Fuchs in ein Hotel auf dem Nassfeld und biss zuerst einen schlafenden Mann in den Fuß, danach einen zehnjährigen Buben, dieser musste von einem Arzt behandelt werden. Das Verhalten des Fuchses sei für ein Wildtier mehr als ungewöhnlich, sagte der Bezirksjägermeister von Hermagor, Bruno Maurer. Möglicherweise sei das Tier Menschen bereits gewöhnt und sei vom Hotel vielleicht schon länger durch Speisereste angelockt worden – mehr dazu in Fuchs schlich in Hotel und biss Hotelgäste.

In dieses Hotel verirrte sich der Fuchs
ORF
In dieses Hotel schlich sich das Wildtier

Strafe für Verlassen der Quarantäne

Am 22. Juli wurde eine 49-jährige Frau wWegen vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten verurteilt. Sie bekam sechs Monate bedingte Haft und muss 800 Euro Geldstrafe zahlen. Obwohl sie an Covid-19 erkrankt war und in Quarantäne war, ging sie in ein Geschäft. Sie habe bei der Postestelle im Geschäft Geld für ihre kranke Enkelin in Bosnien überweisen wollen – mehr dazu in CoV-Prozess: Geld- und bedingte Haftstrafe.

Landeshauptmann musste in Quarantäne

Am 10. Juli wurden bekannt gegeben, dass Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) bei einer Dekretverleihung mit einer erkrankten Frau in Kontakt gekommen war. Er musste in Quarantäne und wurde insgesamt dreimal getestet, alle Tests waren negativ. Auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair musste als Kontakt in Quarantäne, doch auch er erkrankte nicht – mehr dazu in Kaiser in Quarantäne: Test negativ.