Meistgeklickt im Juli

Die Beiträge, die im Juli auf kaernten.ORF.at am meisten angesehen wurden, sind die schweren Gewitter, die Anfang Juli über Kärnten zogen, der Hüttenwirt, der seine Kühe bemalte und der Streit um Gebühren für das Stand-up-Paddeln und Kanufahren auf dem Faaker See.

Am 7. Juli, einem Sonntag, zogen angesagte, schwere Gewitter über Kärnten. Die Feuerwehren waren in Villach mit überfluteten Kellern beschäftigt, in Oberkärnten hagelte es stark, Bäume stürzten um. 110 Einsätze mit 600 Feuerwehrleuten wurden gezählt.

Laut Landesalarm- und Warnzentrale begannen die Einsätze zu Mittag in den Bezirken Hermagor und Spittal/Drau, setzen sich über Mittelkärnten fort und erreichten ab circa 15.00 Uhr die Bezirke Völkermarkt und Wolfsberg – mehr dazu in Schwere Gewitter über Kärnten.

Eine Frau hält drei golfballgroße Hagelkörner in der Hand
Ilse Jank Presseggen
Hagel in Presseggen

Rinder gefärbt: Anzeige gegen Hüttenwirt

Weil er seine angebotenen Speisen mit Farbe seinen Kühen auf das Fell geschrieben hatte, bekommt ein Hüttenwirt auf der Gerlitzen eine Anzeige. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) sieht die Würde der Tiere gefährdet und ortet auch einen Gesetzesverstoß. Wirt Johann Maier sagte auf APA-Anfrage: „Wenn das wirklich verboten ist, werde ich mich danach richten.“

Kühe auf einer Weide
APA/Vi-Fa-Os Tourismus
Der Hüttenwirt verwendete die Tiere als „Werbeplakate“

Die Kühe rund um die Neugarten Almseehütte auf der Gerlitzen haben schon seit Jahren Aufschriften wie „Buttermilch“, „Apfelstrudel“ und „Kasnudl“ ins Fell gefärbt und machen damit Werbung für den nahen Gastronomiebetrieb – mehr dazu in Rinder gefärbt: Anzeige gegen Hüttenwirt.

Stand-up-Paddeln: Streit um Gebühren

Stand-up-Paddeln und Kanufahren auf dem Faaker See sind ein teures Vergnügen. Zehn Euro pro Tag heben die privaten Besitzer des Sees ein, jetzt prüft die Bundeswettbewerbsbehörde, ob diese Gebühr rechtmäßig ist – mehr dazu in Stand-up-Paddeln: Streit um Gebühren.

Stand-Up-Paddler am Faaker See
ORF
Teures Vergnügen am Faaker See, mittlewrweile gibt es einen Kompromiss

Mittlerweile wurde ein Kompromiss gefunden, wie der Leiter des Villacher Tourismusverbandes, Georg Overs bekannt gab. Die Paddler fahren demnach für den Rest der Saison kostenlos. Es gebe keine Kontrollen mehr. Die Kosten trägt vorerst der Tourismusverband – mehr dazu in Kompromiss bei Gebühren für Paddler.