Meistgeklickt im August auf kaernten.ORF.at

Ein Großeinsatz am Klagenfurter Flughafen wegen erkrankter Fluggäste, ein Pensionsgast, der am Faaker See eine Handgranate im Zimmer zurückließ und ein Autofahrer, der 42 Mal vom selben Radarkasten geblitzt worden ist, waren im August die Top3 auf kaernten.ORF.at.

Fieber und Übelkeit bei einer Gruppe von Lehrern, die mit dem Flugzeug von einer Geschichtsreise aus der Ukraine zurückkehrten, führte in der Nacht zum 30. August zu einem Großeinsatz am Klagenfurter Flughafen. Die Besatzung des Flugzeuges hatte die Bodenstation informiert, dass an Bord eine Krankheit grassiere. Weil zunächst unklar war, um welche Krankheit es sich handelt, wurde die Reisegruppe noch auf dem Rollfeld in einen Bus gebracht und untersucht. Schließlich stellte sich heraus, dass es sich um eine „normale“ Magen-Darminfektion mit E.Coli handelte, die einige Lehrer schon bei Antritt der Reise geplagt hatte: Großeinsatz wegen Magen-Darm-Infektionen.

Großeinsatz Flughafen Klagenfurt

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Entschärfungsdienst wegen Handgranate im Einsatz

Aufregung gab es in einer Pension in Faak am See. Ein Gast aus Deutschland ließ im Zimmer eine noch scharfe italienische Handgranate zurück. Er hatte das Kriegsrelikt aus dem See getaucht. Bei der Reinigung des Zimmers wurde die Handgranate zunächst aus dem Fenster geworfen, dann aber doch die Polizei gerufen. Der Entschärfungsdienst rückte an und sicherte die Brega-Granate mittels Roboter, dann wurde das Kriegsrelikt in einer nahgelegenen Schottergrube gesprengt: Hotelgast ließ Granate in Zimmer zurück.

Handgranate Sprengung Faak am See

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Bäcker erhielt mehr als 3.000 Euro Radarstrafe

Ein Bäcker aus Friesach arbeitet erst seit wenigen Monaten in Klagenfurt. Jeden Tag gegen drei Uhr früh fuhr er nach seiner Nachtschicht die selbe Strecke nach Hause. In der Ebentalerstraße in Klagenfurt steht ein Radargerät. Dort gilt Tempo 30. 42 Mal hintereinander fuhr der 45-Jährige dort zu schnell. „Das habe ich nicht gesehen, dass dort eine 30-km/h-Beschränkung gilt. Es war immer dunkel, müde war ich auch“, sagte der betroffene Autofahrer Heimo Wallner.

Anzeigen Radar Geschwindigkeit

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Selbst für die Polizei waren 42 Strafen wegen desselben Deliktes eher ungewöhnlich, das sei „sehr, sehr selten“, sagte die Sprecherin des Landespolizeikommandos Waltraud Dullnig. Einen „Mengenrabatt“ für den Bäcker gab es trotzdem nicht: 42 Mal vom selben Radar geblitzt.