kaernten.ORF.at: Meistgeklickt im Juni

Das Video eines Wolkenbruchs, die nun geklärte Unfallursache des tödlichen Hubschrauberabsturzes von Kunstpilot Hannes Arch und ein Badeunfall, bei dem ein Sechsjähriger starb: Das waren die Themen, die im Juni auf kaernten.ORF.at am meisten geklickt wurden.

Einem Mölltaler gelang im Juni eine seltene Aufnahme. Auf seinem Video ist eindrucksvoll zu sehen, wie ein Wolkenbruch über dem Millstätter See niedergeht - mehr dazu in Wetterphänomen: Wolkenbruch auf Video. Bei dem Wetterphänomen entladen sich innerhalb kurzer Zeit große Niederschlagsmengen. Die Bilder eines Wolkenbruchs bekommen selbst Meteorologen nicht alle Tage zu sehen, das Video wurde zum Hit im Netz. Das lokale Sommergewitter wurde von starkem Wind begleitet, der sogar Bäume entwurzelte.

Wetterphänomen Wolkenbruch

Peter Maier

Orientierungsverlust Ursache von Arch-Absturz

2016 ist der Kunstflugpilot Hannes Arch bei einem Hubschrauberabsturz im Großglocknergebiet ums Leben gekommen. Im Juni wurde der Endbericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUB) des Bundes veröffentlicht, er nennt Orientierungsverlust als Unfallursache, Arch wurde von einem Landescheinwerfer geblendet - mehr dazu in Orientierungsverlust Ursache von Arch-Absturz.

Hubschrauberabsturz Arch Schobergruppe

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Die Scheinwerfer reichten 60 Meter weit. Außerhalb ihres Lichtkegels blieb Arch nur eine sehr kurze Reaktionszeit, er kollidierte mit einem Felsen. Arch war bekannter Extremsportler und Kunstpilot. Er kam am 8. September 2016 beim Absturz seines Hubschraubers im Großglocknergebiet ums Leben, ein Passagier wurde schwer verletzt.

Tragischer Badeunfall

Mitte Juni kam es in Kärnten zu einem tragischen Badeunfall. Ein Vater schlug Alarm, weil er seinen Sohn nicht fand. Der sechsjährige Bub war beim Schwimmen im Faaker See untergegangen. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften konnte das Kind erst nach mehr als einer Stunde in acht Metern Tiefe bergen. Das Kind wurde in das Klinikum Klagenfurt gebracht, wo die Ärzte vergeblich um sein Leben kämpften - mehr dazu in Sechsjähriger nach Badeunfall verstorben.

Badeunfall Faaker See

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Der Bub hatte im Bereich einer Sandbank gespielt. Laut Wasserrettung kann dieser Bereich gefährlich sein. Die Strömung des einmündenden Bachs spült immer wieder Sedimente ein, der Bereich ist deswegen zu Beginn relativ flach, fällt dann aber bald stark ab.