Menschen vor einer Kleidungsausgabe
Andreas Kuchler
Andreas Kuchler
Soziales

Gemeinsam gegen Not in der Ukraine

Seit mehr als zwei Jahren herrscht in der Ukraine Krieg. Den Menschen vor Ort fehlt es an allem, weshalb im Rahmen der Ukrainehilfe wieder ein Hilfstransport organisiert wird. Benötigt werden Lebensmittel und Hygieneartikel aber auch Rollatoren oder Windeln.

Seit 33 Jahren ist die Ukrainehilfe in Villach aktiv, um die Bevölkerung in der Ukraine mit lebensnotwendigen Hilfsgütern zu versorgen. Die Villacherinnen und Villacher spielen dabei eine wichtige Rolle, denn sie haben bereits unzählige Male geholfen. Auch jetzt wird wieder dringend Hilfe benötigt, erzählt Andres Kuchler, der Leiter der Ukrainehilfe.

Menschen mit Hilfsmaterialien
Andreas Kuchler
Menschen mit Hilfsgütern

Um Spenden wird ersucht

Kuchler sagte über das Leid der Menschen vor Ort: „Wir sind jetzt im dritten Kriegsjahr und die Bevölkerung leidet enorm darunter. Ich bin mit den Leuten regelmäßig in Kontakt, mit Freunden dort, mit den Partnern. Die Hilferufe werden immer lauter und das schon seit mehreren Wochen. Das war für uns dann der Anlass, wieder einen Hilfstransport zu organisieren und um die Kärntnerinnen und Kärntner dazu einzuladen, dass sie ihre Spenden bei uns abgeben.“

Stadt und Hauptfeuerwache unterstützten Ukrainehilfe

Die Stadt und auch die Hauptfeuerwache Villach unterstützen die Ukrainehilfe, letztere mit ihrer Infrastruktur und mit Helfern. Benötigt werden haltbare Lebensmittel und Getränke, Hygieneartikel, Babynahrung, Kleidung, Waschmittel, Matratzen aber auch Rollstühle oder Rollatoren – „also alles, was die Leute erübrigen können, bitte ab 2. April um 13.00 Uhr bei der Hauptfeuerwache Villach vorbeibringen, wir würden uns sehr darüber freuen“, so Kuchler. Die Spenden können bis 5. April bei der Hauptfeuerwache Villach abgegeben werden.

Fotostrecke mit 5 Bildern

Bettelnde Menschen
Andreas Kuchler
Um Hilfe bittende Menschen
Hilfsmaterialien
Andreas Kuchler
Hilfsgüter werden aus dem Transporter geholt
Menschen mit Hilfsmaterialien
Andreas Kuchler
Menschen mit Hilfsgütern
Ukraine Hilfe
Andreas Kuchler
Notwendige Rollstühle für die Menschen vor Ort
Kinder mit Getränken
Andreas Kuchler
Kinder mit Getränken

Spenden werden direkt an Bedürftige übergeben

Die Spenden werden mit einem Hilfstransporter in eine Ortschaft 40 Kilometer südlich von Kiew gebracht, wo ein regionales Zentrum für soziale Dienste die Güter in Empfang nimmt und verteilt. Die Spenden erreichen all jene Menschen, die sie am dringendsten benötigen.

Für Kuchler spielen die bewährten Partner Vor Ort eine wichtige Rolle, denn sie wissen genau, wer was braucht und wer Spenden dringend benötigt. „Besonders betroffen sind Menschen, die vom Staat abhängen, zum Beispiel Pensionisten oder Lehrer. Die Pensionen bewegen sich ungefähr zwischen 50 und 70 Euro, das muss man sich vorstellen. Das reicht vielleicht für Medikamente, aber wo ist das Essen? Wo ist die Heizung? Wo sind Nahrungsmittel? Mit diesen Hilferufen werden wir konfrontiert und genau das ist für uns Anlass, eine Sammelaktion zu initiieren.“

Weil auch der Transport von Villach in die Ukraine finanziert werden muss, sind natürlich auch Geldspenden möglich.