Winterreifen auf Schnee
v.poth – stock.adobe.com
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Wirtschaft

Autoreifen um bis zu 20 Prozent teurer

Am 15. April endet die situative Winterreifenpflicht. Viele werden heuer wieder neue Sommerreifen brauchen. Die Lieferengpässe bei Autoreifen sind zwar behoben, doch die Preise wurden um bis zu 20 Prozent angehoben. Als Grund wird der Ukraine-Krieg genannt.

Es könne zwar passieren, dass bei einer Reifenmarke eine Dimension ausfalle, aber dann gebe es guten Ersatz, so der Sprecher des Reifenhändlerverbandes, Herbert Wadel. Der Ukraine-Krieg ist für den Preisanstieg bei Reifen verantwortlich, so Wadel, denn viele Rohstoffe kommen aus diesen beiden Ländern. Auch die Energieengpässe hätten sich ausgewirkt, Reifen seien in der Herstellung energieintensiv. Die Nachfrage nach Reifen ist laut Wadl hoch. Die Kärntnerinnen und Kärntner würden beim Autofahren auf Sicherheit setzen.

Eigenschaften des Sommerreifens

Jetzt tauschen jedenfalls wieder viele den Winter- gegen den Sommerreifen. Er muss mehrere Eigenschaften vereinen, sagte Joachim Lürzer vom ÖAMTC. Zu achten ist etwa auf den Aspekt des Treibstoffsparens und eine gute Wasserverdrängung bei Regenwetter, das minimiert das Risiko für Aquaplaning. Man müsse sein eigenes Fahrverhalten kennen, außerdem gebe es die ÖAMTC-Reifentests. Vielfahrer legen auch Wert auf Haltbarkeit, wer wenig fährt, wird auf den Preis schauen, so Lürzer.

Auto vor Urlaub prüfen lassen

Momentan müssen Autobesitzer rund vier Wochen auf einen Reifenwechseltermin warten. Steht dann der Sommerurlaub an, gilt es nochmals einiges zu beachten. Wichtig sei es, beim Fahrzeug prüfen zu lassen, ob das Pannenset noch gültig sei. Auch ein vorhandener Ersatzreifen müsse überprüft werden. Sparfüchsen rät Lürzer zu einer Achsvermessung. Das reduziere den Reifenverschleiß, und so müsse man nicht allzu oft einen neuen Reifen kaufen.