10.000 Exemplare des Sozialratgebers wurden vorerst gedruckt und sollen in den Gemeinden aber etwa auch beim Hausarzt auffliegen. Im Nachschlagewerk ist angeführt, wo und wie finanziell geholfen wird, sagte Soziallandesrätin Beate Prettner (SPÖ). Der Ratgeber soll Orientierung geben, welche Unterstützungsleistungen man anfordern könne, er werde auch ergänzt.
Ob es um die finanzielle Unterstützung bei der 24-Stunden-Pflege geht, wer wo wieviel Wohnbeihilfe bekommt oder auch, wie man Hilfe für besondere Lebenslagen anfordern kann. Es gebe immer mehr Situationen, die in besondere Lebenslagen führen können. Von Seiten des Landes könne man in diesem Bereich unbürokratisch finanzielle Mittel zuweisen, sagte Prettner.
Zusammenarbeit mit LOTSE Verein
Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) spricht von einem Aha-Erlebnis beim Lesen des Sozialratgebers. Er sei baff und erstaunt gewesen, was es im Sozialstaat Österreich alles an Hilfestellungen gebe. „Wir lassen niemanden im Stich, wir helfen, so gut es geht.“ Wesentlicher Partner beim Sozialratgeber sei "LOTSE Verein zur Förderung der Sichtbarkeit Sozialer Arbeit, der seit rund einem Jahr online als kostenfreie Anlaufstelle für Ratsuchende fungiert.