Paxlovid
Mike Mareen – stock.adobe.com
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Gesundheit

Land: „Paxlovid hilft bei 90 Prozent“

Covid und die Affenpocken beschäftigen Spitäler und Gesundheitsbehörden nach wie vor. Die Zahl der Spitalspatienten steigt wieder leicht. In den Arztpraxen ist unterdessen das neue Medikament Paxlovid bei Covid-Infektionen erhältlich. Es soll 90 Prozent der Betroffenen helfen.

Die Covid-Infektionen liegen auf keinem entspannten Niveau, aber sie nehmen zumindest derzeit nicht zu, sagte Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ). Nach der Sitzung des Koordinationsgremiums am Montag empfiehlt sie Risikopatienten und allen, die älter als 60 Jahre sind, bei Covid-Symptomen einen Test zu machen und sich beim Hausarzt zu melden.

Paxlovid lindert Symptome

Die GECKO-Experten berichten, dass das Medikament Paxlovid eine sehr gute Wirkung haben soll, so Prettner. Es könne die Symptome bei über 90 Prozent der Betroffenen lindern. Zudem sei es empfohlen, dieses Medikament bei Risikopersonen und Älteren so früh wie möglich einzusetzen.

In den Spitälern werden derzeit 97 Menschen mit einer Covid-Infektion behandelt, um sieben mehr als am Sonntag. Die Zahl der Intensivpatienten stieg auf sieben. Die Ausfälle beim Krankenhaus-Personal hielten sich derzeit in Grenzen, so Prettner. Das Medikament hat sehr viele Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, sodass geraten wird, sich für den Fall des Falles bereits mit seinem Hausarzt zu besprechen.

Erster Affenpockenfall

Am Wochenende wurde in Kärnten auch der erste Fall von Affenpocken gemeldet – mehr dazu in Erster Affenpockenfall in Kärnten. „Der junge Mann ist abgesondert, bleibt es auch bis zum Abheilen der Hautirritationen mit einer schlussendlichen dermatologischen Abklärung. Es wurden zwei Kontaktpersonen identifizert, alle behördlichen Maßnahmen sind angelaufen“, sagte Prettner.