Villacher Kirchtag
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Wirtschaft

Personalmangel bei Sommerfesten

Feuerwehrfeste, der Villacher Kirchtag oder das Farantfest – diesen Sommer werden wieder viele Feste gefeiert, die wegen der Pandemie ausfallen mussten. Doch es läuft nicht alles reibungslos. Der Personalmangel ist auch spürbar und die Planung wird schwieriger.

Nach zwei Jahren Pause findet am Sonntag wieder das Salamifest in Eberndorf statt. Die Freude wird durch akute Personalnot getrübt. Freiwillige übernahmen die Organisation, weil aber in den jeweiligen Fleischereien das Personal knapp ist, fehlen die helfenden Hände fürs Fest. Die Folge sind weniger Markt- und Verkostungsstände, sagt Stefan Pototschnig, einer der betroffenen Unternehmer.

Der Jauntaler-Salami-Hersteller muss heuer auf eine Teilnahme verzichten. Die Personalnot im Hotel seiner Lebensgefährtin sei dringender, er hilft im Hotel aus, weil es dort an Nachwuchs fehle. Beim nächsten kulinarischen Ereignis, dem Farantfest in Globasnitz, will Stefan Pototschnig seine Salami-Kreationen wieder anbieten, denn in Globasnitz ist er Mitveranstalter.

Jobbörse gegen Personalmangel am Villacher Kirchtag

Auch beim 77. Villacher Kirchtag ist der Personalmangel ein Thema. Organisator Johann Presslinger bestätigt, dass – neben anderen Branchen – auch Wirte, Gastronomen oder Schausteller Probleme hätten, geeignete Kräfte zu finden.

Aufbau Villacher Kirchtag

In der Villacher Innenstadt laufen die Vorbereitungen für den Villacher Kirchtag auf Hochtouren. Auf den Bühnen sorgen Musikerinenn und Musiker für Unterhaltung.

Eine vor zwei Monaten gegründete Jobbörse soll Abhilfe schaffen: „Wir haben alle Wirte und Standbetreiber gefragt, wer Personal braucht und wir bekommen täglich unzählige Medlungen von Personen, die am Kirchtag arbeiten wollen. Wir leiten das dann an alle Gastronomen und Standbetreiber weiter und es hat damit schon sehr, sehr Viele gegeben, die damit Personal gefunden haben.“

Kurzfristige Ausfälle könne man nicht verhindern, daher sind Wartezeiten bei der Ausschank möglich. Presslinger bittet die Besucher heuer um Geduld.