Wirtschaft

Vollbeschäftigung in einigen Bezirken

Derzeit beträgt die Arbeitslosenquote in Kärnten 5,2 Prozent, es gibt weiterhin eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften. In den Bezirken Feldkirchen, Hermagor und Wolfsberg gebe es schon Vollbeschäftigung, hieß es vom AMS. Es gibt auch wieder sehr viele offene Lehrstellen.

AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig sagte, die 10.821 offenen Stellen zeugen erneut von der hohen Nachfrage nach Arbeitskräften. Mit der Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent liege man um 1,3 Prozentpunkte unter dem Vorkrisenniveau von Juni 2019. „Aktuell sind 12.586 Arbeitslose beim AMS Kärnten vorgemerkt. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau bedeutet das eine neuerlich starke Abnahme um 2.837 Personen.“

Es gebe im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 eine massive Reduktion der Jugendarbeitslosigkeit um ein Drittel, bei Personen über 50 Jahre um fünf Prozent. Bei den Langzeitarbeitslosen, die über ein Jahr lang als arbeitssuchend vorgemerkt sind, schließe man an das Niveau von 2019 an, so Wedenig.

Höhere Rückgänge bei Frauen

Bei den Frauen beträgt der Rückgang 20,1 Prozent, bei Männern 16,6 Prozent. 2.320 Personen sind derzeit in Schulungen. Rechnet man die Schulungen dazu, so ging die Arbeitslosigkeit um 17,7 Prozent zurück. Derzeit sind 869 Lehrstellen verfügbar und 10.821 andere Arbeitsstellen. 278 junge Menschen suchen eine Lehrstelle.

Am größten ist der Rückgang an Arbeitssuchenden im Bezirk Hermagor, gefolgt von Spittal/Drau und Feldkirchen. Die größten Zuwachs an offenen Stellen gibt es in Hermagor, gefolgt von Wolfsberg und Feldkirchen. Nach Branchen eingeteilt gibt es die größten Rückgänge bei Arbeitssuchenden im Tourismus (-29,4 Prozent), Reinigungsberufen (-21,9 Prozent) und Bauwirtschaft (-19,89 Prozent). Den geringsten Rückgang gab es im Bereich Holz, Gesundheit und bei Technischen Berufen. Die besten Chancen auf einen neuen Job bieten derzeit die Hilfsberufe, Reinigung und Holz.