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Chronik

Tausende Anzeigen bei GTI-Treffen

Laut Polizei sind zwar gröbere Zwischenfälle beim inoffiziellen GTI-Treffen ausgeblieben, es gab seit Anfang Mai aber 2.600 Anzeigen, 2.800 Organmandate und 22 Führerscheine wurden abgenommen. 28 Lenker wurden wegen Alkoholisierung angezeigt.

Am vorletzten und am vergangenen Wochenende reisten zahlreiche Tuningfans nach Kärnten. Teilweise kam es, vor allem an den bereits aus den Vorjahren bekannten Hotspots, zur Staubildung. Auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft wurde am Samstag in den Nachtstunden der Bereich um die sogenannte „Turbo-Kurve“ beim Camping Arneitz kurzfristig gesperrt, bis sich die Situation entspannte.

Keine gröberen Delikte

Es kam zu keinen Körperverletzungen, Sachbeschädigungen oder sonstigen Delikten, so die Polizei am Dienstag in einer Aussendung. Auch schwere Verkehrsunfälle blieben an diesem Wochenende erneut aus.

Seit Anfang Mai gab es 2.400 Alkoholkontrollen, 28 Lenker wurden wegen Alkohol am Steuer angezeigt. 22 waren vorläufig ihren Führerschein los. Insgesamt wurden wegen verkehrsrechtlicher Übertretungen ca. 2.600 Anzeigen erfasst, dazu kommen gut 2.800 Organmandate. 305 Kennzeichen wurden abgenommen.

Technisch nicht erlaubte Umbauten

Bei 273 Kennzeichen-Abnahmen handelt es sich um dauerhafte Abnahmen, wegen nicht typisierter technischer Umbauten und nicht gegebener Betriebssicherheit. In 32 Fällen wurden die Kennzeichen nach der neuen KFG-Novelle vorläufig aufgrund des Lenkerverhaltens (z.B. „Gummi-Gummi“ oder provozierte Fehlzündungen) abgenommen. In der Praxis zeigt sich die KFG-Novelle als wirksam.

In vielen Fällen werden die Kennzeichen zunächst wegen des Lenkerverhaltens abgenommen und bei einer anschließenden genauen technischen Überprüfung der Fahrzeuge werden technische Mängel bzw. mangelnde Betriebssicherheit festgestellt, sodass diese dann in eine permanente Kennzeichenabnahme münden.