Chronik

BKS-Mitarbeiter soll 15 Mio. veruntreut haben

Die BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt ist offenbar von einem Mitarbeiter in Kroatien um einen hohen Geldbetrag gebracht worden. Der Mitarbeiter soll mit falschen Bankgarantien gearbeitet haben. Der Schaden wird von der Bank mit bis zu 15 Millionen Euro beziffert.

Vorständin Herta Stockbauer bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte. Wie genau der Mitarbeiter vorgegangen ist, wurde vorerst nicht bekanntgegeben, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.

Aufgeflogen war die Causa durch eine interne Prüfung der Bank. Regelmäßig würden Prüfungen durch die interne Revision, vollautomatisierte Transaktionsprüfungen und
Funktionstrennungen, auch Kompetenzsysteme und interne Kontrollsysteme kämen zum Einsatz, so Stockbauer. Der Mitarbeiter wurde bereits suspendiert. Als nächstes will die BKS nun mit den betroffenen Empfänger der Bankgarantien Gespräche führen. Das laufende Bankgeschäft in Österreich und Kroatien sei davon nicht betroffen.