Chronik

Kelag erhöht Strom- und Erdgaspreise

Die Kelag erhöht die Preise für Erdgas und teilweise auch für Strom. Grund dafür seien stark gestiegene Großhandelspreise. Insgesamt sind rund 18.000 Kärntner Haushalte betroffen. Die Mehrkosten bei Erdgas liegen monatlich zwischen zwölf bis 16 Euro, beim Strom zwischen drei und fünf Euro.

In einer Aussendung der Kelag am Mittwoch heißt es, die stark gestiegenen und anhaltend hohen Großhandelspreise für Erdgas führen zu der Erhöhung der Preise ab 1. Jänner. Rund 8.000 Haushalte sind betroffen. Je nach Tarif führe das, für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden, zu höheren monatlichen Mehrkosten von zwölf bis 16 Euro.

Strompreiserhöhung für zehn Prozent der Kunden

Von der Erhöhung der Strompreise sind zehn Prozent der Stromkunden betroffen, hieß es von der Kelag. Bei einzelnen Wahltarifen würden die Entwicklungen auf den Großhandelsmärkten für Strom die Preiserhöhung notwendig machen. Die Preiserhöhung beim Strom wird rund 10.000 Haushalten ab 15. Dezember berechnet.

Je nach Tarif bedeute das, bezogen auf einen durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden, höhere monatlichen Kosten zwischen drei und fünf Euro, hieß es von der Kelag. Gleichzeitig laufe die Gültigkeit einiger Wahltarife aus. Diesen Kunden werde die Kelag den Umstieg auf andere Tarife anbieten. Alle betroffenen Erdgas- und Stromkunden erhalten in den kommenden Tagen eine schriftliche Information.

Opposition fordert mehr Zuschüsse

Angesichts der angekündigten Preiserhöhungen wiederholte die FPÖ ihre Forderung nach Einführung eines Stromkostenzuschusses und einer deutlichen Erhöhung des bestehenden Heizkostenzuschusses. Erst Ende September hat die Regierung den Heizkostenzuschuss erweitert und die Einkommensgrenzen angehoben – mehr dazu in Heizkostenzuschuss wird erweitert (kaernten.ORF.at; 28.9.2021).