Hundert-Euro-Bündel
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Wirtschaft

Mehr Geld für Kärntner Gemeinden

Die Gemeinden bekommen mehr Geld. Die Bedarfszuweisungen, Beihilfen von Bund und Land, die nicht zurückgezahlt werden müssen, werden für 2022 und 2023 um 25 Prozent erhöht. Außerdem wird die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen mit zusätzlichem Geld gefördert.

Statt heuer 61 Millionen Euro schüttet das Land im nächsten und übernächsten Jahr je 77 Millionen Euro an Bedarfszuweisungsmittel an die Gemeinden aus. Das sind um 16 Millionen Euro mehr pro Jahr als in diesem Jahr. Dazu kommen noch 40.000 Euro für jede Kommune, die sich an gemeindeübergreifenden Projekten beteiligt. In Summe stehen für diese interkommunale Zusammenarbeit 5,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Franz Sturm, Leiter der Gemeindeabteilung in der Kärntner Landesregierung: „Wir haben das alte Modell in Grundzügen in Geltung gelassen, aber wir haben gleichzeitig in einer ganzen Reihe von Teilbereichen nachgebessert, sodass kein Verlierer auszumachen sein wird, sondern dass es ausschließlich Gewinner geben wird.“

Gemeinden erhalten mehr Geld

Die Kärntner Gemeinden bekommen mehr Geld. Die Bedarfszuweisungen, Beihilfen von Bund und Land, die nicht zurückgezahlt werden müssen, werden für das nächste und übernächste Jahr um 25 Prozent erhöht.

Bund schüttet höhere Ertragsanteile aus

Mehr Geld bekommen die 132 Kärntner Gemeinden auch vom Bund. 705 Millionen Euro erhalten sie an Ertragsanteilen. Das ist jener Teil der Steuereinnahmen des Bundes, der an die Länder fließt. Diese Ertragsanteile sind heuer um 18 Prozent, rund 74 Millionen Euro höher als erwartet.