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CoV-Cluster in Pflegeheimen weiten sich aus

Die CoV-Cluster in den Pflegeheimen haben sich ausgeweitet, das ist in der Coronavirus-Koordinationssitzung bekannt geworden. Mittlerweile sind 24 Bewohner und acht Mitarbeiter in sechs Heimen betroffen. Währenddessen sind zwei Drittel der impfbaren Kärntner Bevölkerung vollimmunisiert.

Von den sechs Alten- und Pflegeheimen ist jenes im Bezirk Villach Land nach wie vor am stärksten betroffen, hier hat sich die Zahl weiter erhöht. Mittlerweile sind es 18 Bewohner und acht Mitarbeiter, die infiziert sind, ein Heimbewohner ist an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Ein Teil ist geimpft, die Impfdurchbrüche sind nach wie vor vor allem bei Menschen zu beobachten, die bereits Vorerkrankungen haben, sagte der Coronavirus-Sprecher des Landes, Gerd Kurath. „Auch bei Jüngeren können Durchbrüche aufgrund von Vorerkrankungen stattfinden. Genau so ist es auch bei Medikamenten. Hier kann es durch die Wechselwirkung passieren, dass der Impfstoff nicht wirkt.“

Zwei Drittel vollimmunisiert

Wie aus den aktuellen Zahlen hervorgeht, lag die 7-Tages-Inzidenz kärntenweit am Donnerstag bei 130,9. Insgesamt werden 66 Personen in Krankenhäusern behandelt, 17 von ihnen auf Intensivstationen. Von Mittwoch auf Donnerstag kam es zu 131 Neuinfektionen, 1.095 Personen sind derzeit in Kärnten mit dem Coronavirus infiziert. In den heimischen Schulen gab es diese Woche 44 positive Fälle, der Wert hat sich zur Vorwoche verdoppelt, so Gerd Kurath. „Trotzdem ist die Zahl nicht beunruhigend. Das ist 0,09 Prozent der Getesteten in Kärnten. In dieser Woche wurden 46.835 Schülerinnen und Schüler getestet“.

Zwei Drittel der impfbaren Kärntner Bevölkerung (66,4 Prozent ab zwölf Jahren) bzw. 334.081 Personen sind mittlerweile voll gegen das Coronavirus immunisiert. 68,7 Prozent ab zwölf Jahren sind aktuell einmal gegen Covid-19 geimpft.

Schulimpfungen voraussichtlich ab November

Nun soll mit den Schulimpfungen gestartet werden. Voraussichtlich im November sollen sie angeboten werden. Zuvor wird auf Aufklärung gesetzt, zum Beispiel bei Elternabenden, um die üblichen Mythen, wie zum Beispiel Unfruchtbarkeit durch Impfung zu entkräften, kündigte Kurath an.