Chronik

Zwei Suchaktionen nach Abgängigen

Im Mölltal und in Ferlach hat es am Montag Suchaktionen gegeben. Im Mölltal war eine 100-jährige Pensionistin abgängig, sie wurde leicht unterkühlt von einem Suchhund gefunden. In Ferlach verließ ein 19-Jähriger eine Wohneinrichtung, er wurde auf einem Berggipfel gefunden.

Der 19-Jähriger aus Vösendorf verließ am Sonntag kurz vor 18.00 Uhr eine Wohneinrichtung in der Stadtgemeinde Ferlach. Montagfrüh wurde von der Betreuungsleitung Abgängigkeitsanzeige erstattet. Weil der junge Mann alle seine persönlichen Gegenstände zurückgelassen hatte, wurde ein Unfall befürchtet. In der Folge wurde eine umfangreiche Suchaktion im Bereich Ferlach, Maria Rain, Reßnig und Loibltal durchgeführt.

25 Suchhunde im Einsatz

Gegen 22.40 Uhr wurde der Abgängige nach einem Hinweis des Polizeihubschraubers Libelle FLIR von zwei Mitgliedern der Alpinpolizei und vier Bergrettern im Gipfelbereich am Sechter (1449 m) unverletzt gefunden. Er wurde zur Kontrolle in das Klinikum Klagenfurt gebracht. Im Einsatz standen die Bergrettung Ferlach mit 24 Kräften, die FF Ferlach, Unterferlach, Reßnig, Unterbergen und Kirschentheuer. Die Rettungshundestaffel des Samariterbundes mit 13 Hunden (davon drei Main Trailer), Rettungswagen, Österreichische Rettungshundebrigade mit neun Hunden, die Diensthundestaffel mit drei Hunden, drei Polizeistreifen. Insgesamt war es eine Suchmannschaft mit 135 Menschen und 25 Hunden.

100-Jährige abgängig

Eine 100-jährige Frau aus dem Mölltal wurde am Montagabend gegen 21.00 Uhr abgängig gemeldet. Die Sektorstreife Möllbrücke 1 führte eine Gebäudekontrolle durch, danach wurde eine Suchaktion organisiert. Die Pensionistin wurde um 23.50 Uhr auf einem Feld im Nahbereich eines Sägewerks in Mühldorf soweit unverletzt, aber ein wenig unterkühlt, von einem Bergrettungshund gefunden. Die Erstversorgung sowie die Verständigung der Rettung erfolgte vom Hundeführer. Sie wurde mit der Rettung ins Krankenhaus Spittal/Drau gefahren.

Am Einsatz waren beteiligt: FF Mühldorf, Bergrettung Kolbnitz, Rettungshundestaffel mit vier Hunden, der Polizeihubschrauber Libelle FLIR zwei Diensthundeführer aus Paternion, Alpinpolizei und Polizei.