Auf der Schachtel finden sich Notfall-Tipps und Notfall-Telefonnummern. Anton Podpevsek vom Zivilschutzverband zeigte auch den Inhalt: Ein Kurbelradio, das ohne Batterien und Strom auskommt samt Taschenlampe und Lademöglichkeit für das Mobiltelefon: „Dann haben wir die Möglichkeit, mit Brennpaste in der Box in der Wohnung eine Notkochstelle zu errichten. Wir haben ein Päckchen Nudeln und ein Sugo hineingelegt, der Grundstein für die eigene Vorsorge.“

Nur als Anregung gedacht
Der Inhalt der Schachtel wirkt ein bisschen schlicht, wenn man bedenkt welche Auswirkungen ein großer Stromausfall haben kann. Sie soll auch nur anregen, sagte Podpevsek: „Wasser können wir nicht in die Box geben, man braucht pro Person ca. zwei Liter. Auch ein Hygienevorrat gehört dazu. Man sollte sich auf eine Woche einrichten, die man ohne fremde Hilfe überstehen kann.“
Gemeinden setzen Boxen ein
Es gebe schon Gemeinden und Betriebe die solche Boxen einsetzten. Die Diakonie sei Vorreiter. Sie habe für das betreute Wohnen die Boxen eingesetzt. Eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Vorsorge, so Podpevsek. Jetzt geht man daran, diese 1.000 Notfallboxen über Gemeinden an die Bevölkerung zu bringen. Sie kostet 30 Euro. Am 2. Oktober ist der Tag des Zivilschutz-Probealarms.