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Chronik

AK- Intervention: 5.000 Euro Entschädigung

Eine in Spittal beschäftigte Restaurantchefin hat rund 150 Überstunden geleistet. Eine entsprechende Vereinbarung wurde mit dem Arbeitgeber während aufrechtem Arbeitsverhältnis nicht getroffen. Das Arbeitsverhältnis wurde plötzlich aufgelöst – ohne Auszahlung der Überstunden. Die Arbeiterkammer verhalf der Frau zu ihrem Recht.

Der Auflösungsgrund des Arbeitgebers bei der Abmeldung der österreichischen Gesundheitskasse wurde mit „Saisonende“ angegeben. Die Arbeitnehmerin wandte sich an die Rechtsexperten der Arbeiterkammer. „Die umfassende Hilfe, ob auf dem Klagsweg oder mittels Intervention bei arbeitsrechtlichen Angelegenheiten, steht jedem AK-Mitglied kostenlos zur Verfügung“, so AK-Präsident Günther Goach.

Auch Kündigungsentschädigung erstritten

Im Zuge der Beratung prüften die Experten auch den Arbeitsvertrag. Die Vereinbarung einer Befristung entsprach nicht den Vorgaben des Kollektivvertrages für das Hotel und Gastgewerbe. „Der Kollektivvertrag sieht vor, dass befristete Arbeitsverhältnisse nur dann als solche gelten, wenn der Tag des Beginns und der Tag der Beendigung per Datum festgelegt sind“, erklärte Andreas Gaggl, AK-Bezirksstellenleiter in Spittal an der Drau. Der Auflösungsgrund „Saisonende“ war demnach inkorrekt und die Auflösung des Dienstverhältnisses fristwidrig.

Eine Intervention der Arbeiterkammer zeigte Wirkung. Neben den nicht ausbezahlten Überstunden wurde zusätzlich eine Kündigungsentschädigung gefordert. Für die Arbeitnehmerin konnte somit ein Gesamtbetrag in Höhe von rund 5.000 Euro erstritten werden.