CoV-Gurgeltest
APA/Georg Hochmuth
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Coronavirus

Kärnten setzt auf Gurgeltests

Impfen und Testen waren die zwei Hauptthemen bei der jüngsten Sitzung des Koordinationsgremiums. Auch das Kärnten will nun Gurgeltests anbieten, sobald Bestellungen beim Bund möglich sind. Auch ein zweiter freier Impftag sei in Planung, heißt es von den Verantwortlichen.

Aufgrund der positiven Bilanz zum ersten freien Impftag in St. Veit (insgesamt wurden 1.060 Impfdosen verabreicht) wird laut Land Kärnten derzeit daran gearbeitet, einen weiteren freien Impftag in einem anderen Impfzentrum anbieten zu können. Zudem werden ab der Kalenderwoche 32 mobile Impfteams besonders in jenen Gebieten unterwegs sein, in denen die Durchimpfungsrate noch gering ist.

Kärnten setzt auf österreichweite Lösung

Im Hinblick auf die vom Bund verkündete neue Teststrategie für den Herbst laufen die Vorbereitungen. Ziel ist es durch vermehrte PCR-Testungen eine noch höhere Sicherheit zu schaffen. Dabei will man vor allem auf Screenings verschiedenster Personengruppen setzen.

Mit „Alles gurgelt“ wird auch das Land Kärnten zusätzlich auf ein niederschwelliges PCR-Test-Angebot setzen. Die Ausschreibung der Bundesbeschaffungsbehörde wurde abgeschlossen. Sobald Bestellungen möglich sind, wird auch das Land Kärnten diese Gurgeltests anbieten. Man rechnet derzeit mit einer Bestellmöglichkeit ab Mitte August. Kärnten setzt damit auf eine österreichweite Lösung.

„3-G-Regel“ im eigenen Interesse einhalten

Die „3-G-Regel“ betreffend appelliert das Koordinationsgremium einmal mehr an die Gastwirte und deren Gäste, sich an diese Regelung zu halten. Es liege im eigenen und im Interesse der Gäste, die Infektionsgefahr so niedrig wie möglich zu halten. Die Einhaltung der „3-G-Regel“ trage wesentlich dazu bei.