Unfallstelle in Göriach
ÖA Team BFKDO Klagenfurt Land
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Chronik

Kraftfahrer geriet in 20-kV-Leitung

Am Dienstagnachmittag ist ein 41-jähriger Lkw-Lenker in Göriach (Gde. Köttmannsdorf) in den Stromkreis einer 20-kV-Leitung geraten, als er den Kranarm seines Lkws ausfuhr. Der Mann wurde von Feuerwehrleuten erfolgreich reanimiert und ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

Vor Ort befanden sich drei Arbeiter bei Grabungsarbeiten. Sie waren damit beschäftigt, bei einem dort befindlichen Trafo nach erfolgten Grabungsarbeiten den beschädigten Boden wiederherzustellen.

Der Kranarm berührte die Stromleitung
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Dafür wurde auch ein Lkw bestellt, ein Dreiseiten-Kipper mit Mittelkran. Der 41-jährige Lenker aus dem Bezirk Völkermarkt wollte im dortigen Bereich die Erde vom Lkw kippen. Dazu stieg er aus, um von der Außenseite den Kran zu bewegen bzw. den Kippvorgang einzuleiten. Als der 41-Jährige den ausgefahrenen Kran von der Ladefläche anhob, dürfte er die über ihm verlaufende 20KV Stromleitung übersehen und mit dem Kran berührt haben.

Baggerfahrer rief Rettungskräfte

Ein unmittelbar neben ihm in einem Bagger sitzender 41-jähriger Mann, versuchte noch, ihn zu warnen. In diesem Moment fuhr der Strom bereits durch den Kran und verursachte einen Erdschluss, der den Lkw-Lenker traf. Der Baggerfahrer setzte daraufhin die Rettungskette in Gang. Nachdem der Strom von der Leitung genommen wurde, wurde der Schwerverletzte von Feuerwehrleuten erfolgreich reanimiert und mit dem Notarzthubschrauber C11 ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

Ermittlungen laufen

Während der Dauer des Einsatzes blieb die Verbindungsstraße zwischen Göriach und der Alten Hollenburgerstraße gesperrt. Die Polizei Feistritz im Rosental begann bereits während der Rettungsaktion mit den Erhebungen zur Unfallursache. Auch das Arbeitsinspektorat Kärnten wurde informiert.