Coronavirus

Menschen mit Behinderung in Heimen geimpft

In zwei Wochen wird Kärnten als erstes Bundesland alle impfwilligen Klienten und Assistenten in Einrichtungen der Behindertenhilfe im ersten Durchgang geimpft haben, das gab das Land Kärnten am Samstag bekannt.

Vom 9. bis 12. März wurden 1.095 beeinträchtigte Menschen und deren Assistentinnen und Assistenten geimpft, von 16. bis 18. März folgten 1.350 Personen. Nächste und übernächste Woche werden weitere ca. 1.000 Menschen mit Behinderung und deren Assistentinnen und Assistenten in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung geimpft, dann seien diese Impfungen im ersten Durchgang abgeschlossen.

Sensibler Bereich

Gesundheits- und Sozialreferentin Beate Prettner (SPÖ) dankte in einer Aussendung der Fachabteilung für die „perfekte Organisation und die reibungslose Zusammenarbeit mit den einzelnen Trägerorganisationen“. Die Organisation sei in diesem Bereich eine besondere Herausforderung, gewesen die mit peniblen Vorbereitungsarbeiten verbunden war, so Prettner.

Keine gröberen Impfbeschwerden aufgetreten

Nach der Freigabe des Impfstoffes Moderna hätten sich die Träger der Chancengleichheit sofort bereit erklärt, bei der Einrichtung von Impfstellen zu helfen. Im ersten Durchlauf wurden sechs Impfstellen eingerichtet (darunter Marienhof Maria Saal, Diakonie de La Tour in Feldkirchen, Lebenshilfe Ledenitzen), in der zweiten Woche waren es elf. Nächste Woche wird an vier und übernächste Woche an weiteren vier Impfstellen geimpft.

Von der Fachabteilung werden die Ärzte, das Notfallequipment, die Tablets sowie die Transporte zu den jeweiligen Impfstellen organisiert. Es seien keine besonderen gesundheitlichen Beschwerden aufgetreten, sagte Prettner. Die Zweitimpfungen werden in den Kalenderwochen 15 bis 18 durchgeführt.