Zwei Meter breit ist das Werk, das Krippenbaumeister Heinz Eichler zuhause vollendete. Fastenkrippen sind eine Darstellung des Leidensweges Christi, bei uns sind sie aber nicht so verbreitet, sagte Eichler: „Die Weihnachtskrippe ist dermaßen weit verbreitet aber trotzdem haben viele Krippenbauer versucht ein, zwei Fastenkrippen zumindest zu bauen. Aber es ist nie zu dem Boom gekommen, die die Weihnachtskrippe erlebt hat.“

Fastenkrippen erlebten nie den Boom der Weihnachtskrippen
Trotzdem sind unter fachkundiger Anleitung bereits einige Passionskrippen entstanden, die auch schon bei den Freunden in Slowenien ausgestellt waren. Heinz Eichler: „Als Liebhaber der orientalischen Weihnachtskrippe kann ich mich bei der Passionskrippe so richtig ausleben. Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung ein wunderbares Gebiet des Krippenbaus.“

Fastenkrippe kann in der Kirche besucht werden
Heinz Eichlers Passionskrippe wurde am Aschermittwoch in der Feldkirchner Stadtpfarrkirche „Maria im Dorn“ aufgestellt. Erstmals kann man jetzt in der Fastenzeit ein solches Werk sehen und damit eine Darstellung der Passion erleben und vielleicht so diese Zeit auch besser verstehen, sagte der Stadtpfarrer von Feldkirchen, Wolfgang Gracher: „Für uns bedeutet das eine besondere Form der Vorbereitung auf das große Fest des Lebens, auf Ostern. Gerade wo viel reduziert wurde können Menschen sieben Tage in der Woche rein kommen um diese Passionsgeschichte Jesu, sein Leben, sein Leiden, sein Sterben nachzuerleben.“
Die Fastenkrippe vielleicht ist sie ja auch eine Anregung für begabte Bastler, sich einmal dieser Art einer Krippe zu widmen.