Coronavirus

Acht CoV-Patienten verstorben

Die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Personen in Kärnten ist auf 50 gestiegen: Am Dienstagvormittag wurde gemeldet, dass zwei Frauen und zwei Männer zwischen 82 und 90 Jahren starben. Am Nachmittag meldete der Landespressedienst vier weitere Todesfälle.

Eine 97-jährige Frau und ein 88-jähriger Mann mit Vorerkrankungen starben am Dienstag im Krankenhaus. Außerdem wurden zwei weitere Coronavirus-Todesfälle von Montag und Sonntag gemeldet. Bei diesen handelt es sich um einen 88-jährigen Mann und einen 83-jährigen Mann. Die Zahl der an Covid-19 verstorbenen Todesfälle erhöht sich damit in Kärnten auf 50.

Am Dienstagvormittag wurde gemeldet, dass zwei Frauen im Alter von 87 und 82 Jahre gestorben waren, sowie zwei Männer, 90 und 82 Jahre alt. Aktuell sind 176 Menschen hospitalisiert, davon 162 stationär und 14 auf der Intensivstation. Die Zahl der aktuell Infizierten beträgt 2.364. Als genesen gelten 2.926 Personen, das sind um 214 mehr als am Vortag.

Die Zahl der jemals bestätigten Fälle beträgt 5.337. Sie könnte sich aber noch erhöhen, weil es in den letzten Tagen Verzögerungen bei den EMS-Daten gab, so eine Mitteilung des Landes Kärnten. 118.944 Proben wurden bisher gezogen, am Montag allein kamen 1.139 dazu.

Besuchsverbot im Krankenhaus Spittal

Das Krankenhaus Spittal/Drau teilte am Dienstag mit, dass ab 11. November 2020 ein Besucherverbot gilt. Angehörige werden eindringlich dazu angehalten, den Kontakt mit Patientinnen und Patienten des Krankenhauses auf digitale Kommunikation zu beschränken. Ausnahmen gelten für werdende Väter (Anwesenheit bei der Geburt) und Angehörige von Palliativpatientinnen und -patienten.

351 Betten für Covid-19 reserviert

In Kärnten sind in den Spitälern insgesamt 351 Betten für die Behandlung von Coronapatienten „reserviert“, die Zahl der Intensivbetten liegt bei 40. Dabei würden nicht einzelne Stationen „umfunktioniert“, hieß es bei der Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft KABEG am Dienstag auf Anfrage der APA.

Die Covid-19-Betten sind auf die Landes- und Ordensspitäler verteilt, dazu kommt das Privatspital Samonig in Spittal an der Drau. Im Klinikum Klagenfurt und im LKH Villach gibt es je 55 Betten. Im LKH Wolfsberg sind 45 Betten reserviert, im LKH Laas 30. Das private Krankenhaus in Spittal/Drau hat 46 Betten freigemacht, in den Ordensspitälern Friesach (27) St. Veit/Glan (40) und Elisabethinen in Klagenfurt (38) stehen 105 Betten zur Verfügung. Dazu kommt noch das Krankenhaus Waiern in Feldkirchen mit 15 Covid-Betten. Kapazitätsprobleme gebe es derzeit noch keine, hieß es.

Cluster in Asylquartier

Derzeit gibt es einen großen Cluster im Asylwerberheim-Langauen in Villach, hier sind derzeit 72 Personen infiziert, auch beim Sport und in einer Kaserne gibt es Fälle – mehr dazu in Coronavirus-Cluster in Asylwerberheim. Das Contact-Tracing wurde in Kärnten verändert. Ab sofort wird priorisiert – zuerst werden jene Kontaktpersonen ausgeforscht, bei denen die Verbreitung des Coronavirus schwerwiegende Folgen haben könnte. Auch wird daran gearbeitet, dass die Testergebnisse schneller ankommen – mehr dazu in Contact-Tracing wird geändert.