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Wieder große Bühne für WAC

In der Fußball-Bundesliga schafft der WAC zum zweiten Mal hintereinander den Einzug in die Europaleague-Gruppenphase. Die Wolfsberger fixieren diesen Erfolg nach einer erneut starken Saison im letzten Heimspiel mit einem 3:1 Sieg gegen Rapid Wien.

Dem RZ Pellets WAC bringt der Heimsieg gegen Rapid und die gleichzeitige Schützenhilfe von Salzburg gegen den LASK Platz drei in der Abschlusstabelle dieser Saison. In Zahlen schlagen sich 15 Siege, neun Unentschieden und acht Niederlagen zu Buche – das bedeutet wieder Millionen für die Lavanttaler, die ab Herbst, wie schon in der vergangenen Saison, in der Europaleague-Gruppenphase mit dabei sind.

Mit den zu erwartenden siebenstelligen Einnahmen blickt WAC-Präsident Dietmar Riegler der neuen Saison entspannt entgegen. Der Verein war trotz der Coronaviruspandemie und den damit verbundenen Geisterspielen ab Frühjahr finanziell solide aufgestellt.

Mannschaft wird neu zusammengestellt

Riegler kündigte bereits Investitionen in die Infrastruktur und den Nachwuchs an, will aber auch wieder eine schlagkräftige Profi-Mannschaft zusammenzustellen schließlich wolle man in Europa wieder eine gute Figur abgeben. In der vergangenen Gruppenphase konnte man ja sensationell den deutschen Bundesligaverein Gladbach auswärts bezwingen, sowie zwei Mal gegen das Serie A Team AS Rom aus Italien Unentschieden spielen.

Romano Schmid, Lukas Schmitz und Manfred Gollner werden die Wolfsberger verlassen, bereits verpflichtet wurden Jonathan Scherzer von der Admira und Eliel Peretz von Hapoel Hadera. Peretz’ israelischer Landsmann Shon Weissman, mit 30 Liga-Toren souveräner Torschützenkönig, könnte dem WAC hingegen den Rücken kehren. Der 24-Jährige hat im Lavanttal noch einen Vertrag bis 2021. Laut Präsident Riegler wolle man ihm bei entsprechendem Angebot aber keine Steine in den Weg legen. Die ausgeliehenen Milos Jojic und Dominik Baumgartner sollen weiterverpflichtet werden.

Bereits fixiert ist, dass die Europa-League-Heimspiele nicht mehr wie im Vorjahr in Graz über die Bühne gehen. Nach Beendigung des „Wald-Projekts“ steht das Wörtherseestadion nun zur Verfügung.