Panorama Nachtaufnahme des Waldes im Stadion
Gerhard Mauerer
Gerhard Mauerer
Kultur

Was passiert mit den 299 Bäumen?

Seit Sonntagabend ist Österreichs größtes Kunstprojekt, der Wald im Fußballstadion, Geschichte. Am Montagvormittag will der Hauptsponsor bekanntgeben, was mit den 299 Bäumen passieren soll. Knapp 200.000 Besucher wurden seit der Eröffnung gezählt.

Allein am letzten Tag der Kunstinstallation, am Sonntag, strömten mehr als 8.000 Besucher ins Klagenfurter Stadion, darunter auch viele, die dem Projekt bis zuletzt kritisch gegenüber gestanden waren. „Ich war eigentlich schon skeptisch, aber man spürt, dass die Idee etwas Besonderes ist“, so ein Besucher am Sonntagabend. Um 22.00 Uhr gingen dann endgültig die Lichter aus.

Erster Besuchertag im Stadion bei For Forest
ORF
„For Forest“ bei der Eröffnung vor zwei Monaten

Initiator Klaus Littmann wollte am Sonntagabend nicht mehr vor das Mikrofon, der gebürtige Schweizer wolle – wie er gegenüber dem ORF sagte – bereits Montagfrüh Klagenfurt verlassen. In den vergangenen Wochen hatte es ja Unstimmigkeiten in der Veranstaltungsgesellschaft gegeben, die Littmann mit dem Immobiliengeschäftsmann Herbert Waldner gegründet hatte. Mehr dazu in Niederösterreich könnte Stadionbäume bekommen.

Vogelperspektive des Waldes im Stadion
Unimo
Der Wald im Stadion von oben. Seit Sonntagabend ist das Projekt Geschichte

Herbert Waldner will am Montag um 10.30 Uhr in einer Pressekonferenz verkünden, was mit den 299 Bäumen im Stadion in Zukunft geschehen wird. Die Bilder vom Wald im Wörthersee Stadion, dort wo sonst Fußball gespielt wird, sind seit der Eröffnung am 8. September um die Welt gegangen.