Stall in Vollbrand in Wieting bei Nacht
FF Wieting
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Chronik

Hasen und Hennen verbrannten in Stall

Zu zwei Brandeinsätzen wurden die Kärntner Feuerwehren am Mittwochabend gerufen. In Klagenfurt musste eine 69-Jahre alte Frau aus ihrer verrauchten Wohnung befreit werden und in Wieting stand ein Stall in Vollbrand. Mehrere Tiere verbrannten.

Gegen 20.00 Uhr am Abend wurde die Feuerwehr zu dem Wirtschaftsgebäude in Wieting in der Gemeinde Klein St. Paul gerufen. Der Besitzer und dessen Vater hatten den Brand zuvor bemerkt und die Einsatzkräfte verständigt. Zur Zeit des Brandes befanden sich im Gebäude noch einige Tiere.

Stall in Vollbrand in Wieting bei Nacht
FF Wieting
Der Stall brannte aus

Legehennen und Hasen verbrannten

Nach dem Eintreffen begann die Feuerwehr sofort, die im Stall befindlichen Tiere, in Sicherheit zu bringen. „Wir haben gesehen, dass die Besitzer gerade dabei waren, die ersten Tiere in Sicherheit zu bringen. Wir haben zuerst den Brandschutz aufgebaut und nebenbei geholfen, die Tiere zu retten“, so Manuel Sablatscher von der FF Wieting. Zwei Rinder, ein Kalb und zehn Schweine konnten gerettet werden, 38 Legehennen und vermutlich 50 Riesenhasen verbrannten jedoch. Der Stall stand in kürzester Zeit in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf zwei angrenzende Gebäude jedoch verhindern. Personen wurden keine verletzt.

Warum der Stall in Flammen aufging, wird jetzt durch die Brandgruppe des Landeskriminalamtes ermittelt. Die Schadenssumme ist derzeit noch unbekannt. Im Brandeinsatz standen insgesamt 60 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wieting, Klein St. Paul, Eberstein, Guttaring und Althofen mit elf Fahrzeugen.

Die Überreste des Stalls am nächsten Morgen, der Stall raucht noch
Georg Bachhiesl
Die noch rauchenden Überreste des Stalls an Donnerstagmorgen

Aus verrrauchter Wohung gerettet

Alarm gab es für die Feuerwehr und Polizei auch in Klagenfurt. Gegen 20.30 Uhr wurde die Polizei von einem Anrufer zu einer Wohnung gerufen, weil aus ihr Rauch komme. Da der Anrufer angab, dass in der Wohnung eine 69 Jahre alte Frau lebe und da es keine Möglichkeit gab, die Wohnung aufzuschließen, mussten die Beamten die Türe eintreten.

Die 69-jährige Bewohnerin war rücklings in ihre Badewanne gestürzt und konnte sich nicht von selbst befreien. Währenddessen verbrannte das Essen am Herd und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Polizisten hoben die Frau aus der Badewanne und trugen sie aus der völlig verrauchten Wohnung. Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt konnten die Rauchentwicklung stoppen, die Frau wurde von der Rettung in das Klinikum Klagenfurt gebracht.