Wirtschaft

Projekt Mölltal: Warten auf Pläne

Der Ausbau des Skigebietes am Mölltaler Gletscher lässt weiter auf sich warten. Von Umweltreferentin Sara Schaar (SPÖ) heißt es, alles hänge nun von Eigentümer ab, der ein entsprechendes Projekt einreichen müsse. Die Abteilung Umwelt- und Naturschutz halte den Ausbau auf einer alternativen Trasse für möglich.

Eine Talabfahrt, ein Hotel und ein Feriendorf mit Chalets war schon 2013 der Plan der Tiroler Schultzgruppe für den Mölltaler Gletscher, es sollten 150 Arbeitsplätze entstehen. Doch die Abfahrt hätte über ein Naturschutzgebiet geführt, daher gab es ein Nein des damaligen Umweltreferenten Rolf Holub (Grüne).

Sechs Jahre später gibt es mit der slowakische Tatry Mountain Resorts einen neuen Eigentümer der Gletscherbahnen. Das Unternehmen wollte schon beim Kauf der Liftanteile auf dem Nassfeld zum Zug kommen. Auch die Slowaken haben Ausbaupläne und wollen Millionen Euro ebenfalls in ein Hotel und eine Talabfahrt investieren.

Abfahrt außerhalb der Schutzzone

Damit könnten sie nun Erfolg haben, denn die Abfahrt führt nicht über das Naturschutzgebiet, sondern über einen alten Forstweg abseits der Schutzzone. Damit wäre auch die Umweltabteilung einverstanden, sagt Landesrätin Schaar: „Mit dem neuen Investor waren wir mit Sebastian Schuschnig (ÖVP) gemeinsam schon in Kontakt, er hat uns erklärt, dass der Prioriätenlisten erstellen muss. Wir warten, dass sich der Investor meldet und wir uns an einen Tisch setzen.“

Ob und wann der Neustart tatsächlich über die Bühne gehen soll, ist noch ungewiss, Manager Andrej Arendas will erst in einigen Tagen Stellung dazu nehmen, vorest sei er mit Terminen ausgebucht.