Chronik

Gefährlicher Fahrzeugbrand auf Alpenstraße

Zu einem Großeinsatz der Feuerwehren ist es am späten Samstagabend auf der Villacher Alpenstraße, die auf den Dobratsch führt, gekommen: Bei einem Fahrzeugbrand konnten sich fünf Insassen gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf einen angrenzenden Wald wurde verhindert.

Das Fahrzeug hatte während der Fahrt plötzlich zu brennen begonnen. Die 21 Jahre alte Lenkerin aus Villach sagte gegenüber der Polizei aus, dass es zuerst nur aus dem Motorraum geraucht hatte, dann hätten sich die Flammen aber rasch ausgebreitet.

Es gelang der Frau noch, das Fahrzeug in einer Busspur abzustellen und sich gemeinsam mit den anderen Insassen in Sicherheit zu bringen und die Einsatzkräfte zu alarmieren. Sie konnten auch noch einige persönliche Gegenstände aus dem Fahrzeuginneren mitnehmen.

Feuerwehrmänner löschen bei Nacht Fahrzeugbrand auf der Villacher Alpenstraße
HFW Villach
Die Löscharbeiten

Ausbreitung auf Wald verhindert

Für die Feuerwehren war es ein Wettlauf gegen die Zeit, sagte Helmut Hausmann von der Hauptfeuerwache Villach gegenüber dem ORF. Das Feuer drohte auf den angrenzenden Wald überzugreifen: „Aufgrund der Trockenheit war es sehr brenzlig. Während der Zufahrt wurde auf Alarmstufe zwei erhöht. Es wurden dann weitere Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen alarmiert, damit am Berg genug Wasser zur Verfügung steht.“

25 Feuerwehrleute aus Villach, Judendorf und Möltschach waren zum Teil mit schwerem Atemschutz im Einsatz, der nach gut zwei Stunden beendet werden konnte. Das Fahrzeug brannte völlig aus. Die Insassen blieben unverletzt, sie kamen mit einem Schock davon. Beim Fahrzeug handelte es sich nicht etwa um ein neues Elektroauto, sondern um einen alten Wagen eines französischen Herstellers.