Ex-Skispringer Lukas Müller bei einem Interview
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Ex-Skispringer Müller ging ohne Krücken

Der ehemalige Skispringer Lukas Müller, der sich im Jänner 2016 bei einem Sturz eine inkomplette Querschnittslähmung zugezogen hat, machte erstmals seit seinem Unfall ohne Hilfsmittel oder fremde Hilfe ein paar Schritte.

Auf seiner Facebook-Seite postete Lukas Müller ein Video, in dem er erstmals seit seinem Unfall ohne Hilfsmittel und fremde Hilfe ein paar Schritte geht. „Das ist wirklich etwas, wo ich selber nie daran gedacht hätte, das sich das irgendwann einmal realisieren lässt. Mein ursprünglicher Wunsch war es, dass ich wieder aufstehen kann“, so Müller.

Lukas Müller macht Fortschritte

Der Kärntner ging erstmals seit seinem Sturz und seiner Verletzung ein paar Schritte ohne Hilfsmittel und fremde Hilfe. (Quelle: Stefanie Füreder)

Der 27-Jährige bedankte sich in einem Posting auch bei seiner Physiotherapeutin Stefanie Füreder. „Das zeigt, dass entgegen aller Erwartungen mein Körper trainierbar ist. Das ist etwas, dass bei einer inkompletten Querschnittslähmung nicht gang und gäbe ist“, so Müller.

Müller finanziell abgesichert

Am 13. Jänner 2016 veränderte sich das Leben des damals 23-jährigen Müller drastisch. Der Kärntner stürzte als Vorspringer für die Skiflug-WM auf dem Kulm schwer, er saß danach im Rollstuhl. Erst kürzlich hat der Verwaltungsgerichtshof Müllers Sturz als Arbeitsunfall eingestuft, der ÖSV hatte es als „Freizeitunfall“ bezeichnet. Nach der Anerkennung als Arbeitsunfall ist er nun bis an sein Lebensende finanziell abgesichert.