Das Geschäft der Behindertenwerkstatt von außen
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Chronik

Einbruch in Behindertenwerkstatt

Unbekannte Täter haben zwischen 7. und 11. Juni in die Behindertenwerkstätte am Steinbruch in Treffen eingebrochen, einen Tresor aufgeflext, tausende Euro gestohlen und enormen Sachschaden angerichtet.

Die Täter schlugen die gläserne Hintereingangstür mit einem Schirmständer mit Betonsockel ein und gingen gezielt ins Büro. Dort rissen den in einem Möbelschrank verbauten und in die Wand gedübelten Stahltresor aus dessen Verankerung.

Die notdürftig verplankte Glastür
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Die kaputte Glastür wurde mit Holzbrettern notdürftig geflickt

Im Herren WC Tresor aufgeflext

Sie zerrten ihn in den 1. Stock, indem sie ihn am Boden und über die Stiege entlang schleiften, in das neben der aufgebrochenen Hintereingangstüre liegende Herren WC. Dort flexten sie ihn mit mitgebrachtem Werkzeug auf. Im Tresor waren mehrere tausende Euro Bargeld, das die Täter stahlen.

Die Behindertenwerkstatt am Steinbruch von außen
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Die Behindertenwerkstätte am Steinbruch in Treffen

Brandmelder mit Zahnpasta verklebt

Um das Auslösen des Brandmelders im Herren WC durch die Flexarbeiten zu verhindern, wurde er mit Toilettenpapier in Verbindung mit Zahnpasta verklebt. Im gesamten Gebäude entstand durch das Einschlagen der Verglasung, das Herausreisen des Tresors, die Schleifspuren sowie durch diverse Aufbruchsversuche an weiteren Türen, enormer Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Betreiber der Behindertenwerkstätte ist die Diakonie, der Betrieb geht dennoch weiter. Im Gebäude befindet sich auch ein Geschäft, in dem die hergestellten Kunstgegenstände verkauft werden.