Klangwolke Völkermarkt „on demand“

Am Freitag ist rund drei Stunden lang die Klangwolke aus Völkermarkt im Internet und Radio Kärnten übertragen worden. Veranstalter war der Sängergau Unterland im Kärntner Sängerbund. Die Veranstaltung war zuvor CoV-bedingt zweimal verschoben worden.

Die „Klangwolke über Völkermarkt – Singen verbindet“ wurde am Hauptplatz in Völkermarkt aufgeführt. Den Konzertabend begannen die beiden Jugendchöre, Bezirksjugendchor Völkermarkt und der Jugendchor Danica (Mladinski zbor).

Klangwolke über Völkermarkt – Singen verbindet

Nach zweimaliger CoV-bedingter Verschiebung findet die Völkermarkter Klangwolke wieder statt. Veranstalter ist der Sängergau Unterland im Kärntner Sängerbund. Das Motto des Konzerts, bei dem verschiedene Chöre und Orchester auftreten, ist das Miteinander mit der slowenischen Volksgruppe in Unterkärnten und drüber hinaus.

Der Gemischte Chor Heimatklang Bach, der MGV Petzen Loibach, der MGV Scholle Haimburg St. Peter a. W., der Singkreis Völkermarkt, der Opernchor Völkermarkt und der Mesani pevski zbor Danica setzten das Programm fort. Anschließend traten die Abordnungen aller Gemischten Chöre des KSB- Unterland (Leitung Stephanie Mandl, Viktoria Tanzer Marold und Franz Hrastnig) und die Abordnungen aller Männerchöre des KSB-Unterland (Leitung Lukas Joham, Norbert Haimburger und Franz Hrastnig) auf.

Bühne auf dem Völkermarkter Hauptplatz
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Die Bühne auf dem Völkermarkter Hauptplatz

Musikalisch-literarisches „Gemälde“ als Höhepunkt

Das Orchester der Musikschulen Kärntens begleitete alle Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaften des Sängergaues und aller Gastchöre beim Höhepunkt der Veranstaltung: dem musikalisch- literarischen Gemälde „KÄRNTEN-KOROSKA- das Land in uns“ nach einer Idee von Franz Hrastnig, dem Vorsitzenden des Musikrates und im Sängergau für die musikalische Gesamtleitung dieses Konzertes verantwortlich.

Für die Orchestrierung zeichnete Günther Antesberger verantwortlich, die Leitung übernahmen Lukas Joham, Norbert Haimburger und Franz Hrastnig.

Sonja Kleindienst
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Sonja Kleindienst

Die Rezitationen trugen Christine Winkler und Raimund Grilz vor. Als Abschluss wurde mit Orchesterbegleitug (Leitung Michael Janesch) das Kärntner Heimatlied, die Bundeshymne und die Europahymne gesungen.

Gemeinsames Miteinander im Vordergrund

Der Inhalt dieses Großereignisses bezöge sich auf das Leben, die Landschaft und auch das Miteinander mit der slowenischen Volksgruppe in Unterkärnten und darüber hinaus. In Summe seien es alles versöhnende und verbindende Elemente, so der Verantwortliche für diese Veranstaltung, Hans Kräuter. Nach 100 Jahren wolle man in einem vereinten Europa gemeinsam, ohne die geschichtlichen Ereignisse zu vergessen, mit neuen Perspektiven in die Zukunft blicken, aber ohne Ressentiment friedlich miteinander leben und auch feiern.

Kräuter sagte dazu: „Wir wollen ein lebendiges Bild des historischen, gegenwärtigen und zukünftigen Leben in unserem Bundesland zeichnen. Wir laden die Bevölkerung zu diesem einzigartigen Konzert bei freien Eintritt herzlich ein.“

Der gesamte Ablauf des Konzertes wurde in Radio Kärnten, auf kaernten.ORF.at und der tvthek.ORF.at live übertragen. Das Konzert kann eine Woche lang auch über die TV-Thek abgerufen werden. Moderation: Sonja Kleindienst.