Meistgeklickt im Oktober

Am meisten interessierten sich die Leser von kaernten.ORF.at im Oktober für den Unfall des Konvois von Innenminister Sobotka, den Bären, der durch einen Unfall mit einem Pkw verendete und einen Gemeinderat, der die Gelöbnisformel verweigerte.

Am 7. Oktober war Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) im Konvoi unterwegs zu Terminen in Kärnten. Eines der Begleitfahrzeuge versuchte auf dem Weg zum St. Veiter Wiesenmarkt, einem die Straße querenden Wild auszuweichen, der dahinter fahrende Wagen musste ebenfalls bremsen und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort rammte er frontal das Auto eines 48-jährigen Mannes, der seinen neunjährigen Sohn im Auto hatte. Vater und Kind wurden schwer verletzt, auch drei Cobrabeamte wurden verletzt.

Der Minister blieb unverletzt - mehr dazu in Innenminister Sobotka in Unfall verwickelt.

Unfall Innenminister Völkermarkt

ORF/Gert Eggenberger

Bär verendete nach Unfall mit Auto

Ende Oktober lief einem Zeitungszusteller auf der Vorderberger Straße bei Feistritz im Gailtal ein Bär vor das Auto. Es kam zum Zusammenstoß, der Braunbär lief zunächst davon und wurde bei einer Suche tot gefunden - mehr dazu in Bär verendete nach Zusammenstoß mit Auto. Eine Obduktion ergab, dass das erwachsene Männchen tödliche Verletzungen erlitten hatte. Er soll nun präpariert und ausgestellt werden.

Bär angefahren tot gailtal Feistritz Vorderberger Straße

ORF/Truntschnig

Gelöbnis verweigert - VfGH entzieht Mandat

Auch der Onlinebeitrag über einen Mandatar in Stall/Mölltal, der bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats das Gelöbnis nicht gesprochen hatte, interessierte die Leser. Robert Gaschnig von der Liste Stall trat nach vorne und sollte das Gelöbnis sprechen, doch er steckte die Hand in die Hosentasche, um dem Bürgermeister nicht die Hand geben zu müssen. als ihn dieser darauf hinwies, dass er die Formel sprechen müsse, sagte Gaschnig‚ „Ich gelobe‘ kann ich wohl sagen“. Die Sache kam vor den Verfassungsgerichtshof, der ihm das Mandat aberkannte - mehr dazu in Gelöbnis verweigert: VfGH entzieht Mandat.