Meistgeklickt im August

Drei chronikale Tragödien sind die Internetbeiträge, die die Leser im August am meisten interessieren. Ein Fünfjähriger wurde durch eine Holzstatue getötet, das Obduktionsergebnis nach einem Bootsunfall lag vor und am Glockner gab es einen Beinahe-Hubschrauberabsturz.

Mit Großeltern und Mutter war ein fünfjähriger Bub aus Wien auf Urlaub in Kärnten. Bei einem Spaziergang auf der Gerlitzen kam die Familie am Almmuseum bei der Pöllinger Hütte vorbei. Der Bub fasste eine dort aufgestellte Holzfigur an, sie stürzte um und fiel dem Kind auf den Kopf, er starb wenig später im Krankenhaus - mehr dazu in Kind erschlagen: Figur „ganz leicht“ umzuwerfen. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen noch, keiner will die Figur aufgestellt haben.

Bub erschlagen Skulptur Gerlitzen

Polizei Sattendorf

Die Figur dürfte nicht gesichert gewesen sein

Auf Platz zwei der Geschichten, die die Internetuser am meisten interessierten war das veröffentlichte Obduktionsergebnis nach einem tödlichen Motorbootunfall auf dem Wörthersee im Juni. Fünf Männer unternahmen eine Spritztour, einer von ihnen fiel ins Wasser. Unklar war bisher, ob er ertrunken oder von der Schiffsschraube getroffen worden war. Laut Obduktion erlitt der 44-jährige Mann massivste Kopf- und Gesichtsverletzungen, was klarmachte, dass er nicht ertrunken war. Mehr wollte die Staatsanwaltschaft dazu nicht sagen, es fehlt noch ein Gutachten, das bis Mitte September fertig sein soll - mehr dazu in Bootsunfall: Opfer hatte „massivste“ Verletzungen.

Suche Toter Motorboot Maria Wörth

ORF/Marco Mursteiner

100 Helfer suchten nach dem Verunglückten

Hubschrauber umgekippt

Auf dem Großglockner kam es Anfang August fast zu einer weiteren Tragödie: Bei einem Rettungsflug wurde ein Hubschrauber von einer Böe erfasst und kippte um. Zum Glück stürzte er nicht über die dortige Felswand. Der Notarzt wurde verletzt, der Patient, der abtransportiert werden sollte, blieb unverletzt - mehr dazu in Amateurvideo zeigt Hubschrauberabsturz. Der Pilot wurde suspendiert.

Hubschrauber Unfall Matrei Martin 4 Unfall Großglockner

Privat

Rettungsflug endete mit Unfall