Hinter den Kulissen der Narrenshow

Im ORF Theater haben diese Woche die Aufzeichnungen für „Narrisch Guat“ stattgefunden. Insgesamt 50 Mitarbeiter und sieben Kameras setzten die Stücke der Faschingsgilden aus ganz Österreich in Szene.

Vier Abende lang standen in der Sponheimerstraße die Pointen von 28 Gilden aus ganz Österreich im Mittelpunkt. Damit bei der Aufzeichnung mit Publikum auch alles klappt, wurde jeweils am Nachmittag unter den strengen Augen des Sendungsverantwortlichen geprobt, der den Akteuren klare Anweisungen an gab.

„Man muss den Akteuren immer wieder sagen: ’Kinder, das muss man so und so machen. Es wird geprobt, um es dann reibungslos über die Bühne zu bringen. Die Akteure müssen anständig und schön spielen. Ich spiele ein bisschen den „Wauwau“ und dann funktioniert das schon“, sagt der Sendungsverantwortlicher Hermann Prohaska lachend.

Konzentration trotz Riesen-Spaß

„Natürlich ist man nervös, es ist ja immerhin eine hohe Einschaltquote und das ist nicht das Selbe, als wenn man sonst nur vor 50 Leuten auftritt“, so Karl Baumgartner von der Faschingsgilde Vorchdorf (OÖ).

Die Sketche von „Dietlinde und Hans-Wernerle“ sind seit Jahren ein fixer Bestandteil der Sendung. Aber auch andere Pointen-Highlights von Faschingsgilden aus ganz Österreich stehen auf dem Programm.

„Mir gefällt es sehr, wenn das Publikum mitmacht und lacht. Ich bin ein Mensch, der selber gern und viel lacht und da muss ich oft aufpassen, dass ich das Arbeiten nicht vergesse. Beim Dreh sollte ich natürlich nicht lachen. Am Schönsten ist es, wenn das Publikum mitklatscht, gut gelaunt ist und Spaß hat", sagt Kameramann Harald Haimburger.

Narrisch Guat

ORF

Sendungshinweis:

„Kärnten heute“, 9.2.17

50-köpfige Crew im Einsatz

Im vergangenen Jahr verzeichneten die zwei Sendungen jeweils eine Million Zuseher. Die Produktion ist auch aus technischer Sicht eine Herausforderung: sieben Kameras, ein Fernseh-Übertragunswagen, sowie weitere Technik wird jedes Jahr verwendet. Im Einsatz steht eine 50-köpfige Crew, bestehend aus Produktions- und Tontechnikern, Maskenbildnerinnen, Helfern und den Kameraleuten, die die Faschingsnarren perfekt ins Bild rücken.

Narrisch Guat

ORF

„Wollten Studiostimmung ins Wohnzimmer bringen“

„Die Herausforderung bei Narrisch Guat ist, dass wir den Gilden einen Rahmen bieten, den sie normalerweise auch zu Hause vorfinden. Wir bemühen uns, dass sie sich wohlfühlen, dass sie ihre Leistungen hier erbringen und das Publikum unterhalten können", sagt Regisseur Klaus Wachschütz. Ziel sei letztendlich, die Stimmung im Studio dann auch zu den Zusehern nach Hause zu transportieren.

Zu sehen sind die zwei Teile der Sendung am 18. und 25. Februar, jeweils ab 20.15 Uhr in ORF2. Nach der Ausstrahlung sind sie - jeweils eine Woche lang - auch über die TV-Thek abrufbar.