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DO | 09.09.2010
Skizze Tierschutzhaus (Foto: ORF)
TIERE
Baubeginn für neues Tierschutzhaus Klagenfurt
Am Montag um 11.00 Uhr erfolgte mit dem offiziellen Spatenstich der Baustart für das neue Tierschutzkompetenzzentrum in Klagenfurt. Seit 2003 sorgen Streit und politische Scharmützel für Verzögerungen.
Sieben Jahre lang keine Einigung.
Anrainer legten Protest ein
Bau- und Rodungsarbeiten begannen schon in den letzten Wochen, am Montag erfolgt der offizielle Spatenstich.

Seit Jahren sorgen die unwürdigen und desolaten Zustände im Landestierschutzhaus für Diskussionen. Trotzdem dauerte es sieben Jahre vom Beschluss für den Neubau bis zum Baubeginn des neuen Hauses.

Trotz Willensbekundungen aller politischen Parteien wurde man sich nicht einig. Zuletzt hatten Anrainerforderungen den Baustart um ein weiteres halbes Jahr verzögert. Der Baubescheid wurde erst im Februar dieses Jahres erteilt.
Viele Krankenstände.
Bis zu Knöcheln im Schmutzwasser
Während dieser Zeit waren nicht nur die Tiere, sondern auch die Pfleger teilweise unhaltbaren hygienischen Zuständen ausgesetzt.

Marina Zuzzi-Krebitz, Tierombudsfrau und Leiterin des Tierschutzhauses: "Der Kanal ist immer wieder verstopft gewesen, ist nicht mehr reparabel. Die Mitarbeiter sind oft bis zu den Knöcheln im Schmutzwasser gestanden. Das Arbeiten war in jeder Beziehung schwierig und nervenaufreibend. Wir haben auch sehr viel Krankenstände. Ich bin nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Mitarbeiter froh, dass das bald ein Ende haben wird."
Desolates Tierheim Klagenfurt (Bild: ORF)
Stadt nimmt einen Kredit auf.
Kredit wird vom Land bedient
Neun Millionen Euro werden in den Neubau investiert. Die Stadt Klagenfurt hat dafür einen Kredit in der Höhe von sechs Millionen Euro aufgenommen, der vom Land Kärnten zurückgezahlt wird. Drei Millionen spendet die Milliardärin Heidi Horten.

Der Betrieb des Tierheimes geht unterdessen ungestört weiter, so Zuzzi-Krebitz: "Das Ganze wird jetzt in zwei Baustufen gebaut, damit der Betrieb weitergehen kann. Wir können alle Tiere, wie gewohnt, aufnehmen."
Der jetzige Hundeauslauf (Bild: ORF)
Hundetrakt macht den Anfang.
Lärmschutzwand wird eingeplant
Das neue Tierschutzkompetenzzentrum soll ein Ort der Begegnung für Tier und Mensch werden, mit großen Gehegen, Freilaufflächen und einer Quarantänestation. Das Geld für den geplanten Heimtierpark muss allerdings in Lärmschutzwände investiert werden.

In einer ersten Bauphase wird der Hundetrakt ausgebaut, Mitte des nächsten Jahres soll mit der Umsiedlung begonnen werden. Anfang 2012 soll das neue Heim fertig sein.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
also wenn ich diesen Bauplan sehe, dann
pockerer, vor 177 Tagen, 15 Stunden, 30 Minuten
kann ich nur hoffen, daß dort auch noch ein Platz für die Tiere bleibt!
Lieber ORF!
pabst99, vor 177 Tagen, 22 Stunden, 46 Minuten
Seit wann ist der Tierschutz - auch wenn ein wichtiges Thema - ein Beitrag für die Rubrik "Soziales"! Wenn man die Rubrik "Umwelt" nimmt, dann o.k., aber "Soziales" sollte doch dem Homo sapiens vorbehalten sein, oder?
Das Zusammenleben des Menschen mit anderen Lebewesen
sachenmacher, vor 177 Tagen, 20 Stunden, 54 Minuten
(und auch seine Verantwortung für diese) sollte nichts mit "sozial" zu tun haben?
Sonderbare Ansicht, die einen am Homo "sapiens" zweifeln lässt...
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