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SO | 21.03.2010
Dorothea Haider_Mein Sohn Joerg (Bild: Stocker Verlag)
Dorothea und Jörg Haider.
POLITIK
Dorothea Haider-Buch: "Mein Sohn Jörg"
Die Nachricht vom Tod Jörg Haiders am 11. Oktober 2008 ging weltweit durch die Medien. Für Dorothea Haider, seine Mutter, war er in erster Linie ihr Kind. Ihr Buch "Mein Sohn Jörg" zeigt den Politprofi von seiner privaten Seite.
Ausnahmepolitiker, Opportunist, Provokateur?
Haider war für die einen ein Initiator, Ausnahmepolitiker, Kommunikationstalent, Siegertyp und Medienstar; für die anderen ein Populist, Provokateur, Unruhestifter oder Opportunist. Wer war der Mensch "hinter" diesen öffentlichen Funktionen?
Kinderjahre eines Politikers
Joerg Haider_Kinderjahre (Bild: PRIVAT)Dorothea Haider erzählt in dem Buch über die Kinderjahre des Politikers in Bad Goisern, über seine Schulzeit und die Studienjahre in Wien. Sie schildert das Kennenlernen von Jörg und seiner späteren Frau Claudia, spricht über seine Anfänge in der Politik und seinen Weg nach Kärnten. Dorothea Haider spricht aus ihrer ganz persönlichen Sicht über ihren Sohn.
Von Kindheit an bestimmend: Die Politik
"Mein Sohn Jörg" ist laut dem Stocker-Verlag ein "sehr emotionales Buch" - voll mit Erinnerungen, Gedanken und Bildern aus einer Zeit, als Jörg Haider Kind und Heranwachsender war; ein junger Mann, weit weg von einer politischen Karriere und doch bereits auf dem Weg dorthin.

Die Politik begleitete Jörg Haider von Kindheit an: Zuerst geprägt durch die "politischen Aktivitäten" seines Vaters (Robert Haider war bereits in den 1930er-Jahren ein "Illegaler", das heißt Mitglied der zu jener Zeit in Österreich verbotenen NSDAP), dann durch sein frühes Engagement beim Ring Freiheitlicher Jugend (RFS). Später, in seiner Rolle als Oppositionspolitiker der FPÖ/BZÖ.
Joerg Haider (Bild: PRIVAT)
Jörg Haider in Jugendtagen.
Joerg Haider_Buchcover (Bild: Stocker Verlag) Mutter: "Er wäre an die Spitze zurückgekehrt"
Dorothea Haider hat seine politischen Triumphe, aber auch seine Niederlagen miterlebt. Sie ist überzeugt davon, dass er nach seinem sensationellen Wahlerfolg im September 2008 "an die Spitze zurückgekehrt" wäre, wenn Jörg Haider nicht plötzlich aus dem Leben gerissen worden wäre. Der Tod des eigenen Sohnes, es ist wahrscheinlich die größte Tragödie, die einer Mutter widerfahren kann.
Information
Das Buch "Mein Sohn Jörg" ist im Stocker-Verlag erschienen und ab Freitag im Buchhandel erhältlich.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Weg mit dieser gebührenfinanzieren Politwerbung!
wolfx, vor 119 Tagen, 22 Stunden, 51 Minuten
mittenim8enfan, vor 119 Tagen, 23 Stunden, 34 Minuten
und überhaupt: wieso ist dieser artikel über eine oberösterreicherin, die mithilfe einiger ghostwriter ein buch über ihren ebenfalls aus oberösterreich stammenden, verblichenen sohn geschrieben hat., in der kärnten sektion von oesterreich.orf.at zu lesen? wäre es nicht viel passender gewesen, ihn auf ooe.orf.at zu publizieren?
mittenim8enfan, vor 119 Tagen, 23 Stunden, 59 Minuten
und noch eine frage: was ist eig mit haiders vater?ß ich meine, warum tauicht er hier nirgendwo auf und schreibt ein buch?? wie etwa, wie ich den ziehvater des rechtsextremismus aufzog? ist er bereits verstorben. am haider begreäbnis hat er jedenfalls noch teilgenommen.
zuerst denken, dann schreiben!
buerger66, vor 119 Tagen, 22 Stunden, 44 Minuten
eigentlich sollte man postings auf diesem niveau nicht kommentieren, aber falls es irgendjemanden aufgefallen sein sollte, ist Jörg Haiders Vater schon vor einigen Jahren gestorben und kann deshalb nicht bei der Beerdigung seines Sohnes dabei gewesen sein.
eberndorfer, vor 120 Tagen, 45 Minuten
Es gibt in der Politik zwei Arten von Menschen: natuerliche Leadertypen, Gefolgsleute und Mitlaeufer. Haider war so ein Leadertyp. Leaders haben Visionen. Eine Vision ist immer ein 'Neuland'. Visionen koennen deshalb nicht mit einem Trick aus der Hosentasche gezogen, sondern sie muessen fuer ihre praktische Brauchbarkeit gesonder, erarbeitet werden. Leaders aendern manchmal ihre Meinung, ihre Marschroute; ihr Ziel aber bleibt fixiert. Was immer Haiders Ziel gewesen sein mag, er blieb sich und seinen Gefolgsleuten, natuerlich nur jenen die ihn wirklich verstanden, immer treu.
An Leadertypen kommt man nicht gleichgueltig vorbei: entweder man liebt sie oder man hasst sie.
lügendetektor, vor 119 Tagen, 23 Stunden, 47 Minuten
Ja, das tifft wohl auch auf sämtliche Diktatoren der Welt zu. Leadership-Fähigkeit alleine ist wohl noch kein positiver Wert. Dazu gehört schon einiges mehr, und das hat Haider eindeutig gefehlt.
mittenim8enfan, vor 119 Tagen, 23 Stunden, 41 Minuten
jo, aber es stimmt schon, dass die meisten im bzö nur bseine gefolögsleute oder mitläufer waren, und von ihm gleich eisdkalt abserviert wurden, sobald sie ihm die macht streitig machten
eberndorfer, wurscht wie man´s formuliert...
zinkenbert, vor 119 Tagen, 22 Stunden, 38 Minuten
..Realitätsverweigerung bleibt Realitätsverweigerung.
wau
mirillo, vor 120 Tagen, 1 Stunde, 48 Minuten
Ein Kind war er auch einmal-was der Mensch nicht alles fertig brachte!
mittenim8enfan, vor 119 Tagen, 23 Stunden, 48 Minuten
ja und ein teenager, ein maturantz (das vl sogar 2mal), ein stiudent, ein universitööätsassistent, ein junggeselle, verlobter, ehemann, VATER; landesparteisekretär, landesrAT; LHSTV; LANBDESHAUPTMANN; ETC PP
weiß die mutter was sein sohn in szenelokale getrieben hat?
nemuritor, vor 120 Tagen, 5 Stunden, 38 Minuten
mittenim8enfan, vor 119 Tagen, 23 Stunden, 53 Minuten
ja, die war wahrscheinlich auch die allererste, die es herausdgefunden hat, wahrscheinlich bereiots in seiner frühen kindheit, asls er immer mit Uschis Puppen gespuielt hat und bei Rollendspielen mit anderen Kindern (oder im kindergarten halt eben) oder mit demn spielsachen immer feminine charaktere darstellte. bobschi haider wiird es weahrscheinlich erst viel später erfahren haben
mittenim8enfan, vor 119 Tagen, 23 Stunden, 48 Minuten
wahrscheinlich muss man dazu nur das allerersze kapitwel kindheit lesen.
mittenim8enfan, vor 120 Tagen, 11 Stunden, 50 Minuten
ich finde eigentlich, dass er immer etwas feminin ausgesehen hat, während seine schwester uschi meistens eher aso wirktm, wie ein mädchen, dass gerne ein junge wäre.
und im obrigen bild, auf dem er als baby oder kleinkinmd zu sehen ist, schaut er echt aus wuie ein mädchen, wobei kinder in dem alle vermutlich alle gleich ausschaun. auf dem unteren bild schaut er ganz ok aus, viel besser als als kleinkind oder mit 58.
bravenewone, vor 120 Tagen, 12 Stunden, 58 Minuten
Wie sie wohl die Erziehung schildert? Das Klima im Haushalt? Ich bezweifle ja, dass da die fanatische Nazifamilie so um 45 plötzlich die Augen geöffnet hat
mittenim8enfan, vor 120 Tagen, 12 Stunden, 41 Minuten
von haiders aussagen lässt sich ja an und für sich schon sehr viel für die familiäre struktur und das klima, in dem er aufgewachsen ist, schließen. seine ideologie als politiker spricht ja bewreits für sich und da brauch ich kein buch dazu, um das alles herauszufinden.
"fanatische Nazifamilie"
eberndorfer, vor 120 Tagen, 37 Minuten
Was fuer einen heutigen Politisch-Korrekten "fanatisch" ist, war fuer einen frueheren "ueberzeugt".
mittenim8enfan, vor 120 Tagen, 3 Minuten
na ja,m ist fanatismus nicht eher ein superlativ von überzeugung
"Überzeugt"
wolfx, vor 119 Tagen, 22 Stunden, 13 Minuten
bedeutet für mich eher ein innerer Wert, "fanatisch" wird immer nach Außen getragen.

Haiders Mutter, die ehemalige und begeisterte Führerin der Hitler-Jugend (im Rang einer Bannjugendführerin) fällt damit für mich eher unter "fanatisch" als unter "überzeugt".
Liebe Dauerposter
derkaerntner, vor 120 Tagen, 15 Stunden, 30 Minuten
Das Gute an dem Buch ist doch die Tatsache, dass Ihr es ja nicht kaufen müsst. Also warum die künstliche Aufregung.

Wenn man so die letzten Tage hier im Forum ansieht werde ich das Gefühl nicht los, dass einige Vollzeit-Forumposter sind und, wenn sie nicht in Pension sind, wohl ihr Geld vom Arbeitsamt beziehen. Dies erklärt auch die Angst, dass das Sozialsystem zusammenbrechen könnte und dann Schluss mit den Zahlungen ist.
mittenim8enfan, vor 120 Tagen, 14 Stunden
gilt aber nicht für mich, das ist nämlich mein erster entry heute
Noch nicht kapiert?
wolfx, vor 119 Tagen, 22 Stunden, 52 Minuten
Wer ein solches Machwerk verfasst und sich damit in die Öffentlichkeit begibt, muss auch mit der Kritik daran leben.

Was mich allerdings stört: Warum muss der von den Gebührenzahlern finanzierte ORF diesen Schund auch noch propagieren? Es gibt weitaus wert- und gehaltvollere Publikationen, die dem ORF keine Erwähnung wert sind, bei der Glorifizierung eines Rechtsradikalen spielt er aber gehorsamst mit - das ist die Schweinerei!
auslandskaerntner, vor 119 Tagen, 22 Stunden, 39 Minuten
Dank Hypo-Desaster wird sich bald kein Kärntner das Buch leisten können. Aber gelesen wird in Kärnten sowieso nur wenig!
Zu Weihnachten
wolfx, vor 119 Tagen, 22 Stunden, 10 Minuten
gibt's aber auch in Kärnten einen gewissen Trend zum Zweitbuch.
früher war krieg notwendig
lupo7, vor 120 Tagen, 15 Stunden, 57 Minuten
um ein land in den ruin zu treiben. gewisse leute schaffen es dies in 10 jahren ohne und das mit einer bank..........

wenn nur 10% der haftungen schlagend werden dann gute nacht kärnten.
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