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POLITIK |
19.11.2009 |
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Hypo: Resolution an Bund beschlossen
In der Sitzung der Landesregierung am Donnerstag wurde für die Hypo einstimmig eine Resolution an den Bund beschlossen. Aus dem Ministerium heißt es, die Kärntner Petition gehe ins Leere.
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LH Dörfler: Hypo nicht der einzige Problemfall
Von Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) wird mit der Resolution ein "Hilfspaket 2" für die Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) gefordert.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler (BZÖ) sagte, die Hypo sei nicht der einzige Problemfall. Es gebe leider mehrere Banken, die auf den Hoffnungsmarkt Ost- oder Südosteuropa gesetzt haben und nun in Schwierigkeiten geraten seien.
Als Beispiele führte der Landeshauptmann die Erste Bank an, die 1,89 Milliarden Euro aus dem Bankenpaket des Bundes erhalten habe, die Raiffeisen mit 1,75 Milliarden, die BAWAG P.S.K. mit 950 Millionen, die Kommunalkredit mit 1,5 Milliarden und die Volksbanken mit einer Milliarde Euro. Die Hypo hat bisher 900 Mio. Euro erhalten.
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Das Land Kärnten fordert den Bund zur Zahlung auf. |
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Bedeutung der Hypo berücksichtigen
"Wir hoffen nun, dass gut verhandelt wird und dass für die Hypo auch gilt, was für andere Banken gilt und der Finanzminister entsprechende Hilfsmaßnahmen setzt", sagte Dörfler.
In der Resolution werden die Bundesregierung sowie der Finanzminister im Speziellen aufgefordert, unter Berücksichtigung der Bedeutung der Hypo Group Alpe Adria diese durch weitere finanzielle Mittel bzw. Haftungen zu unterstützen.
In einem Begleitschreiben wird Finanzminister Josef Pröll aufgrund der Wichtigkeit des Themas um einen ehestbaldigen Termin ersucht, um nähere Details besprechen zu können, hieß es in einer Aussendung des Landes.
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Bund fordert Konzept der Eigentümer. |
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Ministerium: "Petition geht ins Leere"
Im Ministerium äußerte sich der Sprecher des Finanzministers, Harald Waiglein unterkühlt: "Unsere Linie hat sich nicht geändert. Jetzt sind die Eigentümer gefordert, ein Konzept vorzulegen, wie die Zukunft der Hypo aussehen soll." Es gebe kein Konzept, kein Ansuchen für staatliche Stützungsmaßnahmen. "Insofern geht die Petition des Landes ins Leere", so der Ministersprecher.
In erster Linie sehe man, so der Ministersprecher, die Bank selber als Ansprechpartner bzw. natürlich deren Mehrheitseigentümer BayernLB, sagte Waiglein zur APA.
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BZÖ-Dobernig: Kelag-Verkauf ausgeschlossen
Von Seiten des Bundes sind zuletzt Rufe laut geworden, Kärnten solle sein eigenes Vermögen für eine Kapitalspritze für die Hypo einsetzen und etwa die restlichen Anteile an der Kelag verkaufen.
Einen Verkauf von Kelag-Anteilen hat Finanzlandesrat Harald Dobernig (BZÖ) aber schon am Mittwoch "definitiv" ausgeschlossen. Die Kelag sei als Landesenergieversorger für Kärnten "unverzichtbar", sagte er in einer Aussendung.
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SPÖ-Rohr: Zukunftsfonds heranziehen
Zur Absicherung des Standortes und der 1.300 Arbeitsplätze in Kärnten schlug SPÖ-Chef Reinhart Rohr am Donnerstag vor, Geld aus dem Zukunftsfond zur Rettung der Hypo beizusteuern.
"Wenn es die desaströse Finanzsituation des Landes nicht zulässt, dann wird man auch nachdenken müssen, wo man anders noch Geld auftreiben kann. Es kann nicht sein, dass man an die Substanz geht und etwa die Kelag oder andere Anteile verflüssigt. Ich denke aber - wenn es als Zeichen notwendig ist, damit der Hypo-Standort Kärnten und die Arbeitsplätze gesichert sind - dass man ernsthaft darüber nachdenken sollte, den Zukunftsfonds als entsprechendes Instrument heranzuziehen."
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ÖVP-Martinz: Zukunftsfonds bleibt tabu
Der Zukunftsfonds könnte nur mit Zustimmung aller drei großen Landtagsparteien aufgeschnürt werden. ÖVP-Chef und Aufsichtsratsvorsitzender der Landesholding, Josef Martinz bekräftigte am Donnerstag sein Nein zu Verkauf von Anteilen. Beim Zukunftsfonds, wie auch bei der Kelag, handle es sich um das letzte Familiensilber.
"Wir haben beim Verkauf der Hypo die Mehrheit an die Bayern abgegeben und dabei auch klar gemacht, dass wir bei zukünftigen Expansionen und Zuschüssen nicht mehr dabei sein können. Das können wir auch wirklich nicht. Der Zukunftsfonds bleibt tabu", sagte Martinz.
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kaernten.ORF.at
Mit dem angekündigten Verlust von "deutlich mehr als einer Milliarde Euro" ist das Bilanzloch 2009 so groß, dass die Hypo Group Alpe Adria unter die gesetzlich vorgeschriebene Eigenkapitalquote fällt.
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gfraasst, vor 81 Tagen, 6 Stunden, 40 Minuten
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cyxy, vor 81 Tagen, 6 Stunden, 51 Minuten
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brathendl, vor 81 Tagen, 7 Stunden, 8 Minuten
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dasa, vor 81 Tagen, 7 Stunden, 25 Minuten
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datalife, vor 81 Tagen, 8 Stunden, 38 Minuten
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raufbold, vor 81 Tagen, 7 Stunden, 53 Minuten
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0123, vor 81 Tagen, 8 Stunden, 47 Minuten
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krot, vor 81 Tagen, 9 Stunden, 10 Minuten
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0123, vor 81 Tagen, 9 Stunden, 2 Minuten
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0123, vor 81 Tagen, 9 Stunden, 16 Minuten
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