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DI | 09.02.2010
Railjet (Bild: ÖBB)
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ÖBB kappen Züge von Villach nach Salzburg
Der ÖGB übt Kritik am Fahrplan der ÖBB: Ab Dezember werde eine Intercity-Verbindung von Villach nach Salzburg gestrichen. Schüler und Pendler würden so frühestens um 9.48 Uhr in Salzburg eintreffen.
"Für viele unüberwindbare Schwierigkeiten"
Der Fahrplan der ÖBB für das kommende Jahr sieht laut ÖGB einen ersatzlosen Entfall von Intercity-Zugleistungen der Strecke Villach – Salzburg und umgekehrt vor.

Wer in Zukunft mit dem Zug von Villach nach Salzburg fahren muss, werde frühestens um 9.48 Uhr im Zielbahnhof eintreffen, heißt es in einer Aussendung. Durch den Wegfall des IC 597 werde diese Neuerung vor allem für zahlreiche Kärntner, die ihren Arbeitsplatz in Salzburg haben, sowie für Kärntner Schüler, die täglich nach Salzburg pendeln müssen, problematisch.

"Die Menschen, die an den Rändern der Bundesländer leben, werden dadurch stark benachteiligt. Für viele von ihnen werden sich unüberwindbare Schwierigkeiten ergeben", kritisiert Alfred Graschl, Regionalsekretär des ÖGB Villach/Hermagor.
ÖGB fordert Aufrechterhaltung der Verkehrsverbindungen.
Negativer Effekt für Wirtschaft erwartet
Die Sparmaßnahme habe für die Region Villach/Hermagor auch als Wirtschaftsstandort negative Folgen. Graschl: "Die Anbindung zu anderen Ballungszentren ist ein wesentliches Kriterium für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region."

Der ÖGB Villach/Hermagor fordert daher, dass Verkehrsverbindungen auch in den Morgen- und Abendstunden aufrecht erhalten werden und verweist auf das Regierungsprogramm, in dem sich der Bund zu einem attraktiven öffentlichen Verkehrsangebot bekennt.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Fahrpreiserhöhungen gehen einher mit Streichungen von Personenzügen
guenterk02, vor 146 Tagen, 11 Stunden, 44 Minuten
Der Trend ist fatal für die Menschen die versuchen autofrei ihre Arbeitsplätze zu erreichen oder gar keine ander Möglichkeit haben. Mit Fahrpreiserhöhungen geht die ÖBB genauso unsensibel um wie mit Streichungen von Personenzügen. Besonders auf der Tauernstrecke will die ÖBB offenbar testen wo die Schmerzgrenze ihrer Kunden liegt.

Als Fahrgast bekommt man immer mehr das Gefühl nur ein störendes Nebenprodukt im ÖBB-Geschäft zu sein.
Schlechter Scherz
schatti2, vor 147 Tagen, 7 Stunden, 18 Minuten
Die Tauernbahn ist nun endlich fertig gebaut. Und da kappen die ÖBB die Frühverbindung? Das kanns wohl nicht sein. Da schwant mir ja auf den Nebenbahnen besonders Böses .... Das ist alles inakzeptabel.
Dafür fahren Züge der Südbahn übern Tauern !
carantane, vor 146 Tagen, 15 Stunden, 31 Minuten
Wenn man zB mit dem Flugzeug in Schwechat abends ankommt und den Zug nach Kärnten nach 19:30 h nehmen muss, dann gibt es eine 7(!)-stündige Spazierfahrt über die Westbahn und den Tauern.

Also wer braucht den Koralmtunnel ?

Die Nachtzüge der Südbahn werden nämlich schon 2 Jahre über Salzburg geführt.
Aber Lastzüge mit der Tauruslok wo nur bis zu fünf...
zenzerl, vor 147 Tagen, 10 Stunden, 8 Minuten
...Waggons hängen auf die Reise schicken !

Irre !
reuss, vor 147 Tagen, 9 Stunden, 45 Minuten
Für die pseudoprivatisierten ÖBB hat der Gütertransport immer Vorrang, da damit mehr Gewinn zu erzielen ist. Der Personenverkehr dagegen ist für dieses Unternehmen ein ungeliebtes Anhängsel. Kein Wunder also, dass man seitens des ÖBB-Managements den, für die Bevölkerung wichtigen Teil vernachlässigt und sich folglich nicht darum darum kümmert, ob man ein flächendeckendes und steuerfinanziertes kundenfreundliches Transportunternehmen auch entsprechend führt. Hier kommen die ÖBB den vom Staat auferlegten Pflichten überhaupt nicht nach, bestes Beispiel die Nebenbahnen. Es liegt somit an der Regierung, hier für Ordnung zu sorgen. Doch das wird nicht möglich sein, da unseren Politikern selbst durch ihren Parteienzwist die Hände gebunden sind, Stichwort Freunderlwirtschaft. Es wird sich also in Zukunft wenig ändern, wenn überhaupt.
vielleicht könnte man auf der Tauernstrecke
heckler, vor 147 Tagen, 9 Stunden
den italienischen Cisalpino oder den deutschen ICE-T einsetzen. Neigezüge könnten auf dieser Strecke ohnehin schneller fahren. damit wäre auch die staugefährdete Teauernautobahn entlastet.
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