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Klagenfurt |
23.01.2008 |
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LKH: Kein Mineralwasser mehr für Patienten
Ein Sparerlass am LKH Klagenfurt sorgt für Aufregung: Patienten ohne Zusatzversicherung sollen aus Kostengründen nur noch Leitungswasser statt Mineralwasser trinken. Gerüchte über hygienische Mängel beim Wasser wurden widerlegt.
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"Groteske" Maßnahme
Das LKH-Direktorium begründete die Sparmaßnahme mit weit überhöhten Kosten von 120.000 Euro für Mineralwasser im letzten Jahr. Nur noch Sonderklassepatienten dürfen 1,5 Liter Mineralwasser erhalten. "Normale" Patienten sollen Leitungswasser bekommen.
Spitalsreferent Wolfgang Schantl (SPÖ) veranlasste aufgrund von Gerüchten, das Wasser sei trüb, eine Überprüfung des Trinkwassers. Schantl fordert das Direktorium auf, alles zu tun, um die Patientensicherheit zu garantieren. Der Spitalsreferent lehnt auch Einsparungen beim Mineralwasser für Patienten ab. Das sei grotesk.
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Kritik von ÖVP und BZÖ
Auch das BZÖ und die ÖVP forderten eine sofortige Rücknahme des Mineralwasser-Sparerlasses am LKH Klagenfurt. Es komme einem Schildbürgerstreich gleich, den Menschen Leitungswasser anzubieten, vor dessen Trinken zugleich im LKH selbst gewarnt werde. "Pfui, SPÖ. Mehr ist gar nicht mehr zu sagen", erklärte ÖVP-Chef Josef Martinz in einer Aussendung.
Das Leitungswasser, das aus einem eigenen Brunnen stammt, ist einwandfrei. Das ergaben Untersuchungen, die am Mittwoch durchgeführt wurden.
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