Bodypainting-Festival soll in Klagenfurt bleiben

Das Bodypainting-Festival soll in Klagenfurt bleiben, das hat am Dienstag der Stadtsenat beschlossen. Außerdem wird an einem Konzept für ein neues Leitbild für die Stadt, als Smart City, gearbeitet.

Bei dem erstmals in Klagenfurt veranstalteten World Bodypainting Festival habe es keine wesentlichen Probleme gegeben, sagte Heinz Blechl, der Bereichsleiter Infrastruktur der Stadt Klagenfurt. Alle zuständigen Stellen hätten optimal zusammen gespielt. Es habe zahlreiche positive Rückmeldungen gegeben. Zudem seien die Betten in Klagenfurt ausgebucht gewesen. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig dafür aus, dass Klagenfurt auch nächstes Jahr Veranstaltungsort für das Bodypainting Festival sein solle. Wieder sollen die historischen Ringparks Kulisse für die Veranstaltung sein.

Smart City: Neues Leitbild entwickeln

Die Landeshauptstadt Klagenfurt soll sich zu einer Smart City entwickeln, einen Antrag, um eine solche Strategie zu entwickeln, legte die Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz vor. (Anm.: Smart City ist ein Sammelbegriff für gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, die Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial gestalten sollen.) Acht Handlungsfelder wurden festgelegt, nämlich Lebensraum, Stadtentwicklung, Gouvernance (Anm.: Amtsführung), Digitalisierung, Mobilität, Energie, Infrastruktur und Wirtschaft. Für die wissenschaftliche Begleitung beteiligt sich die Stadt mit 30.000 Euro betragen. Der Antrag wurde im Stadtsenat einstimmig beschlossen.

Weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt in der Stadtsenatssitzung waren die Vorarbeiten für ein umfassendes Mobilitätskonzept für die Stadt Klagenfurt, Schwerpunkt öffentlicher Verkehr. Der Antrag wurde von Stadtrat Frank Frey (Grüne) und Vizebürgermeister Christian Scheider (FPÖ) eingebracht und erhielt einhellige Zustimmung.