Caritas: Job-Projekte gut angelaufen

Die Caritas hat am Montag ihren Wirkungsbericht für 2016 vorgelegt. Rund 2,4 Millionen Euro an Spenden kamen zusammen. Das Geld wurde großteils in Sozial- und Beschäftigungsprojekte investiert. Letztere seien gut angelaufen.

Am Spendenkonto der Hilfsorganisation der katholischen Kirche langten im vergangenen Jahr 2.443.049 Euro ein. Geld, das direkt in den verschiedenen Bereichen eingesetzt werden würde, so Geschäftsführerin Marion Fercher. In Kärnten werde das Geld zum Beispiel in der Sozialberatung eingesetzt - wenn sich beispielsweise eine Mutter mit Kindern die Wohnung nicht mehr leisten kann, aber auch in der Wohnungslosenhilfe.

Stunden der freiwilligen Helfer nicht ausgewiesen

Von den rund 2,4 Millionen Euro wurden etwa 400.000 Euro an Sachspenden der Caritas zur Verfügung gestellt. Nicht eingerechnet und gesondert ausgewiesen sind die Stunden der freiwilligen Helfer, beispielsweise in den Bereichen Telefonseelsorge, Besuchs- oder mobiler Hospizdienst. Mit 600.000 Euro werden Auslandsprojekte der Caritas finanziert. Rund 350.000 Euro fließen in den Bereich Asyl, Migration und Integration in Kärnten. Finanziert werden zum Beispiel Sprachkurse und die Lerncafés.

700 freiwillige Mitarbeiter

Die Caritas ist auch ein großer Dienstleistungsbetrieb mit 1.200 hauptamtlichen und 700 freiwilligen Mitarbeitern. „Die Gesamtleistung der Caritas in Kärnten sind eigentlich 40 Millionen Euro“, sagte Fercher. Das würde Pflegeheime, an denen die Caritas beteiligt ist, inkludieren, aber auch Leistungen im Bereich Menschen mit Behinderung, Kindergärten, Kindertagestätten und Horte, so die Geschäftsführerin.

Magdas Lokal

ORF

Küche des „Magdas“ in Klagenfurt

Positive Bilanz bei Beschäftigungsprojekten

Eine positive Bilanz zog Caritasdirektor Josef Marketz auch bei zwei neuen Beschäftigungsprojekten. Beim Spar-Caritas-Supermarkt in Villach, fand von 28 angelernten Langzeitarbeitslosen fast jeder Zweite einen Job. Auch das Magdas-Lokal in Klagenfurt fungiere als positives Beispiel für ein „Ausbildungslokal“. Zwar sei laut Marketz Integration und die Arbeit mit flüchtenden Menschen derzeit in der Gesellschaft nicht so gut angeschrieben, aber die Caritas habe es trotzdem probiert und ein Ausbildungslokal für Menschen, die schon eine Aufenthaltsbewilligung haben, eingerichtet.

„Wir sind sehr erfolgreich in diesem neuen Betrieben und so denke ich, dass auch die Grundstimmung eine bessere ist, als es manchmal von Politikern und auch in manchen Medien durchkommt“, unterstrich Marketz.

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